von Katja in Kategorie: NewYork 2Kommentare

New York Fashion Week: Sasha Pivovarova feiert ihr Comeback bei Proenza Schouler Herbst/Winter 2013/2014

Baby-Alarm bei der New York Fashion Week! Zur gestrigen Show von Proenza Schouler gab sich Topmodel Sasha Pivovarova die Ehre und zeigte sich nach zwei Jahren wieder auf dem Laufsteg. Hinter den Kulissen sah man die Russin mit ihrem Kind auf dem Schoß, das sie auch beim Styling nicht aus den Augen gelassen hat. Wie dem Kleinen der Trubel backstage so gefallen hat, wissen wir nicht, dafür heißen wir Sasha herzlich Willkommen zurück und gratulieren dem Designer-Duo zu einer mehr als gelungenen Kollektion für Herbst/Winter 2013/2014.

Auf den ersten Blick erscheinen die neuen Entwürfe von Jack McCollough und Lazaro Hernandez klarer und minimalistischer als in den vergangenen Saisons. Auf grelle Farben und auffällige Muster hat man diesmal verzichtet, dafür stehen scharfe Schnitte, spannende Oberflächen und Schwarz-Weiß-Kontraste im Vordergrund. Als Inspiration diente Proenza Schouler die Bilderserie "Zuma" von John Divola, die den langsamen Verfall verlassener Strandhäuser dokumentiert. Ein schwarzes Graffitti auf einem der Fotografien war die Grundlage für das kleinteilige Muster, das sich als roter Faden durch die Kollektion zieht; mal als Druck, dann als Mini-Cut-Out oder als zarte Spitzenstruktur.

Schmale Kleider werden zu Oversize-Mänteln kombiniert. Breite Ledergürtel betonen die Taille. Schräge Linien gestalten Jacken und kurze Rockschlitze. Steife Oberbekleidung steht im Kontrast zu zarten Kleidern. Clutch Bags und spitze Midheels runden die coolen Looks ab. Proenza Schouler zeigen sich in der neuen Saison von ihrer unaufgeregten Seite und verbinden die typische Lässigkeit und Experimentierfreude mit dem anhaltenden Minimalismus-Trend. Wunderbar!

Tags: clutch, herbst winter 2013 2014, new york fashion week, proenza schouler, sasha pivovarova, schwarz weiss
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2 Kommentare

  • fridahannegaby

    herzallerliebst, die Kleine!

    tolle Collection, sehr grafische Formen, mag ich sehr.

  • Franzi

    Das finde ich toll – irgendwie so unaufgeregt und selbstverständlich. Viel sympathischer als Hedvig Opshaug, die sich in einer Tour über ihren Babybauch beklagt und dass sie in dies und jenes nicht mehr reinpasst.

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