von Katja in Kategorie: Lifestyle 32Kommentare

Hausbesuch: Juliane Diesner spricht mit uns über ihren persönlichen Stil, das neue Blog-Netzwerk Supreme Mag und ihre Interior-Vorlieben

Als ich im Dezember für einen kurzen Tag in Hamburg war, hat es mich nicht nur in den wunderbaren Showroom von henri plus frank PR verschlagen. Nebenbei habe ich die kleine Reise auch für einen Hausbesuch bei Juliane Diesner von Style Shiver genutzt. Schon lange verfolge ich den Blog der Hamburgerin und bewundere ihr Stilsicherheit in jungen Jahren. Entsprechend gespannt war ich auf die eigenen vier Wände der jungen Hamburgerin

Und wie die Bilder beweisen, wurde ich nicht enttäuscht. Im Gespräch verrät Juliane mehr über ihren persönlichen Stil, das neue Blog-Netzwerk Supreme Mag und ihre Interior-Vorlieben.

LesMads: Warum hast du mit dem Bloggen begonnen?

Juliane Diesner: Primär aus dem Grund, da ich eine Möglichkeit gesucht habe, meine Inspiration mit anderen teilen zu können und mich mit ‚Gleichgesinnten’ auszutauschen. Ein Blog bietet hierzu die perfekte Möglichkeit!

LM: Mittlerweile bist du auch beim Netzwerk Suprememag dabei. Wie kam es dazu?

JD: Die lieben Mädels vom Suprememag haben mich einfach angeschrieben. Das cleane Layout gefiel mir auf Anhieb sehr gut und ich sehe auch sonst nur Vorteile darin, sich in einem Netzwerk zusammenzuschließen, als gegeneinander zu arbeiten. Das wird der allgemeinen (Mode) Blogger-Gemeinde ja gern immer mal wieder vorgeworfen.

LM: Welche Vorteile siehst du im Netzwerk gegenüber dem persönlichen Blog?

JD: Wie ich bei der letzten Frage schon angedeutet habe, finde ich einen Zusammenschluss mehr als sinnvoll. Vorteile hat ein Netzwerk vielleicht auch in Bezug darauf, dass Firmen nicht groß nach einzelnen Blogs im Internet suchen müssen, sondern eine große Bandbreite an verschiedenen Blogs gebündelt vorfinden. So ergeben sich möglicherweise auch zukünftige Zusammenschlüsse.

LM: Was machst du neben dem Bloggen?

JD: Ich studiere an der Uni Hamburg Deutsche Sprache & Literatur und Medien- und Kommunikationswissenschaften und arbeite noch als freie Mitarbeiterin, z.B. für das kürzlich gelaunchte Flair Magazin im Onlinebereich.

LM: Wie würdest du deinen Kleidungsstil beschreiben?

JD: Eher als schlicht & clean, skandinavisch trifft es vielleicht am ehesten. Ich experimentiere eher selten mit viel Farbe. Diesen Sommer war ich jedoch auf einmal ganz verrückt nach Mustern in allen Variationen und habe mir im Sale ein pinkes Oberteil mit artifiziellem Zick-Zack Muster von Carven gekauft, welches dann sogar zu meinem ständigen und liebsten Sommer-Begleiter wurde.

LM: Du trägst viele sehr hochwertige Stücke. Wie kommt es dazu?

JD: Das war natürlich nicht immer so! Mit der Zeit habe ich jedoch für mich persönlich gemerkt, dass ich einfach besser damit fahre, in hochwertigere Stücke zu investieren, an denen ich mich jeden einzelnen Tag erfreuen kann und sie mit günstigen Streetwear-Labels kombiniere. Letztendlich finde ich gerade den Mix mehr als spannend!
Ein positiver Nebeneffekt: Fehlkäufe mache ich so gut wie gar nicht mehr, da vor jedem Kauf bewusst und länger überlegt wird.

LM: Gibt es für dich eine Grenze, was den Preis eines Kleidungsstücks angeht?

JD: Oh ja, die gibt es!

LM: Hast du Lieblingsmarken oder -designer? Wenn ja, welche?

JD: Leute, die meinen Blog verfolgen, können höchstwahrscheinlich sogar diese Frage für mich beantworten - es ist ganz klar Acne. Jonny Johansson schafft es immer wieder meinen Geschmack zu treffen und mich mit Schnitt, Subtilität & Farbe zu überzeugen.
Mein allererstes Oberteil von Acne, welches mittlerweile schon fast sechs Jahre alt ist, trage ich noch heute unglaublich gern und jedes Mal wenn ich es aus dem Schrank krame, werde ich auch drauf angesprochen. Ist doch toll, wenn ein Kleidungsstück das auch noch nach Jahren schafft. Céline ist natürlich auch ganz wunderbar und ich verfolge eigentlich jede Saison die neuen Kreationen der fantastischen Phoebe Philo, wenn auch mehr aus der Ferne.

LM: Welches ist dein ältestes Kleidungsstück? Gibt es eine Geschichte dazu?

JD: Es ist nicht wirklich ein Kleidungsstück, sondern es sind Ringe, die meiner Mutter gehörten und die sie schon länger nicht mehr trug. Irgendwann hat sie sie einfach mir gegeben, obwohl es die ersten Weihnachtsgeschenke meines Vaters waren. Die Ringe selbst stammen aus einem englischen Antiquitätenladen und sind schon ziemlich alt. Ich trage sie eigentlich jeden Tag.

LM: Welches Kleidungsstück hast du am meisten getragen?

JD: Das ist ganz klar meine ‚Rita’ Lederjacke von Acne. Nach jedem Winter freue ich mich schon wieder darauf sie zu tragen und ich habe seit dem Kauf, nie wieder auch nur nach einer anderen Lederjacke geschielt. Sie gehört definitiv zu den besten Investitionen, die ich kleidungstechnisch bisher getätigt habe.

LM: Dein bester Kauf des Jahres 2012?

JD: Puh da muss ich überlegen, ich glaube aber, das war die Trio Bag von Céline. Bei dieser Tasche stimmt wirklich alles.

LM: In welchem Outfit fühlst du dich immer wohl?

JD: Um ehrlich zu sein, in etwas Schlichtem. Also sprich, eine schwarze skinny Jeans, eine schöne Bluse und meine Rita Lederjacke drüber. So fühle ich mich für alle Gegebenheiten gewappnet.

LM: Was ist dein peinlichstes Kleidungsstück?

JD: Peinlich ist vielleicht etwas übertrieben, aber ich verstehe heute partout nicht mehr, warum es vor drei Jahren unbedingt diese monströsen Wedges mit Schnallen von Jeffrey Campbell sein mussten. Ich glaube, ich hatte sie zwei- oder dreimal an. Auch Batik kann ich zurzeit gar nicht mehr sehen. Aber als Batik vor drei Jahren sein großes Comeback feierte, musste es unbedingt dieses Kleid von H&M Trend sein. Ich lasse es nun im Schrank hängen und warte auf das nächste Batik-Revival.

LM: Welche drei Dinge würdest du mit auf eine einsame Insel nehmen?

JD: Ein gutes Buch (Anna Karenina von Tolstoi liegt schon viel zu lange auf meinem Nachtschrank, es wäre also die perfekte Gelegenheit es endlich einmal anzufangen), einen anderen Menschen, von dem ich mir sicher bin, es mit ihm auch auf einer einsamen Insel auszuhalten und vielleicht etwas Praktisches wie ein Taschenmesser.

LM: Ist das deine erste eigene Wohnung?

JD: Nein die Zweite! Vorher habe ich mit meinem Freund in einem Altbau gewohnt, das komplette Gegenteil zu der jetzigen Wohnung. Ich fühle mich aber in beidem wohl und bin da nicht so festgelegt. Es muss einfach passen, man muss eine leere Wohnung betreten und sie gedanklich schon einrichten wollen. Zum Glück teile ich mit meinem Freund die kleine Schwäche fürs Interior Design und er ist vom gelegentlichen Flohmarktbesuch nicht genervt, sondern freut sich darauf, mitzukommen.

LM: Was war dein Ausgangspunkt beim Einrichten?

JD: Glücklicherweise passten alle Möbel aus der alten Wohnung vom Stil her auch in die Neue. Ich habe damals nur ein paar Kleinigkeiten wie eine neue Wohnzimmerlampe dazu gekauft. Ach ja und die Bilderwand habe ich erst in der neuen Wohnung dekoriert, sie ist auch mit das Herzstück der Wohnung, finde ich.

LM: Wo hast du dich nach Inspirationen umgesehen?

JD: In Design- und Interior Zeitschriften wie der AD zum Beispiel. Ich gehe aber auch gern auf Flohmärkte oder schaue in Einrichtungsläden wie Lys Vintage oder Minimarkt in Hamburg vorbei, in denen ich wirklich jedes einzelne Teil am liebsten mit nach Hause nehmen würde.

LM: Wie würdest du deinen Stil in Bezug auf Interior beschreiben?

JD: Ich kombiniere sehr gern Altes mit Modernem. Ich habe im Wohnzimmer einen wirklich sehr alten Damensekretär von meinem Opa stehen, zusammen mit einem Schreibtischstuhl aus den 60ern vom Flohmarkt, im Gegensatz dazu stehen auf der anderen Seite eine moderne Couch und ein minimalistischer Couchtisch. Man denkt vielleicht erst, oh weh das geht nicht gut in Kombination, aber irgendwie harmoniert alles miteinander.

LM: Gibt es etwas, was noch fehlt in deiner Wohnung? Wenn ja, was?

JD: Eigentlich fehlt nicht wirklich etwas. Ein größerer Esstisch aus Massivholz wäre ganz schön, an dem alle meine Freunde Platz finden würden, aber leider ist dazu einfach nicht genügend Platz. Ich finde unseren Esstisch zwar cool, aber es passen leider nur vier Leute dran.

LM: Danke, dass wir dich in deiner schönen Wohnung besuchen durften, und dass du dir Zeit für uns genommen hast!

Weiter Bilder aus Julianes Wohnung:

Tags: design, hausbesuch, interior, interview, juliane diesner, stil, style shiver, wohnen
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32 Kommentare

  • Tine

    Danke für diesen tollen Einblick!

  • Flora

    Das Interview ist toll und mir hat es so viel Spaß gemacht einen Einblick in Julianes Wohnung und ihr Leben zu bekommen. Ihr Blog ist großartig und ich bin eine große Liebhaberin ihres skandinavischen Stils. Danke!

  • Nico

    Tolle Bilder (inspirieren!), tolles Interview - hat echt Spaß gemacht, es zu lesen!

  • hashash Berlin

    ich liebe wohnungsbesichtigungen - danke dafür.

  • Rosa

    juliane

  • Anna

    Hmmm? Irgendwo, irgendwann habe Ich einen ähnlichen Interview-Artikel gelesen...

  • Mila

    Nettes girl und hübsche Wohnung - alles pretty, aber nix für ungut: Gibt's eigentlich noch Bloggermädels, die sich nicht von Kopf bis Fuß in Acne kleiden, und natürlich Carven und Sandro im Schrank haben ... und die Celine trio wollen wir natürlich auch nicht vergessen. Deshalb sind mir auch Cloudy und Katja so lieb: Irgendwie schwimmen die noch nicht so mit in der homogenen Bloggerstylesuppe.

  • Diana

    1. Toller Artikel und danke für die viiiiielen interessanten Fotos!

    2. Als ich Julianes Kleiderschrank gesehen habe, wäre ich am liebsten in das Foto gesprungen, ich hätte auch gerne sooooo viele schöne Strick-/Wollpullis!!!

    3. Eine Frage - wo bekommt man diesen Wandhaken mit den Vögeln? Brauche so etwas noch dringend

  • emmi

    wow,einmal die wohnung und den kleiderschrank zum mitnehmen bitte!

  • Cindy

    Ich bin der gleichen Meinung wie Mila. Überhaupt nichts gegen Juliane und ihren guten Geschmack! Bloß: Ich muss nur irgendeinen beliebigen Fashion- oder Interior-Blog anklicken und bekomme genau die gleichen Bilder. Sie hat das alles toll umgesetzt – aber ich vermisse eigene Ideen, die uns Leserinnen inspirieren würden.
    Zudem stellt man sich zwangsläufig die Frage, wie sie sich als Studentin so viele so teuere Klamotten und Möbel leisten kann. Da können ja fast nur ihr Freund oder Daddy die Finger im Spiel haben, und so ist es natürlich keine Kunst und zeugt auch nicht von viel Stil, sondern eher von viel Geld, sich ständig mit dem neuen heißen Scheiiß ausstatten...

  • Chael

    I have a quite similar view as Mila. Unfortunately the style of most bloggers is quite uniform, of course not bad, but nothing really outstanding: Acne, Isabel Marant, Alexander Wang combined with some Zara and Mango. Young or small, local-based labels are ignored the most time.

  • Julia

    Haha, dann kommt doch einfach mal bei mir vorbei, da gibt es noch Chaos und Authentizität. Und Pizza. :)
    Beste Grüße,
    Julia

  • Tina

    Ich finde es immer so albern, wenn sich Mädels in Julianes Alter als irgendwelche Stilikonen und Designerliebhaber darstellen. Ganz ehrlich, sie lebt in einer absoluten Phantasiewelt. Dank Papa´s Portomonai ist so ein Leben möglich. Solche Mädles sollten lieber mal selber arbeiten gehen und dann wissen sie auch eher wovon sie sprechen. Bescheidenheit ist auch eine Tugend.
    xxx Tina.

  • Leonie

    Toller Beitrag, tolle Wohnung, tolles Interview! Juliane kommt richtig sympathisch rüber und ihre Wohnung ist wunderschön! Das ist doch das was zählt.
    Warum fangen hier Leute an, sich darüber Gedanken zu machen, wie sie sich das Finanziert hat? Vor allem schreibt sie ja auch, dass sie bereits arbeitet neben dem Studium. Whatever danke für den schönen Einblick Katja

  • Marieke

    Leute ist das euer ernst? Immer wieder diese gleichen langweiligen Diskussionen unter Hausbesuchen, bei denen die Person nicht komplett in Ikea eingerichtet ist. Mein Gott, es geht weder euch noch mich etwas an, wie sie sich das finanziert hat. Aber immer dieses Papa oder Freund-Argument, ich kotze! Ich finde die Strecke und den Einblick jedenfalls toll und bin froh, einen neuen interessanten Blog entdeckt zu haben!

  • Franziska

    Ich finde ihre Wohnung richtig schön! Allerdings frage auch ich mich, wie sie sich so eine Wohnung in Hamburg und die ganzen teuren Sachen leisten kann. Immerhin ist die gute ja noch Studentin und wenn ich die Zimmer meiner Freunde in Hamburg angucke, zeichnet sich in der Regel ein etwas anderes Bild ab. Auch wenn großzügige Eltern dahinter stecken, ist das Geld in Julianes Wohnung zumindest geschmackvoll angelegt worden.
    Mich würde aber trotzdem eher jemand interessieren, die mit Kreativität, trotz kleinem Budget, was tolles aus ihrer Wohnung und dem Kleiderschrank macht. Das wär authentisch und vielleicht könnte man sich so ein wenig inspirieren lassen :)

  • Diana

    ich hätte gerne einfach mal ne Antwort auf meine Frage - siehe oben....

  • Juliane

    Huhu Diana,
    der Wandhaken ist schon ein wenig älter, aber ich habe ihn damals bei den 'Wohngeschwistern' in Hamburg gefunden.
    Liebe Grüße!

  • Hanna

    Haha, geil das Juliane die frage nach den wandhaken beantwortet, aber die frage nach ihrem "Financier" offen lässt. Warum können so Mädels denn nicht wenigstens dazu stehen u sagen, okay Lucky me, Daddy überweist mir monatlich 2000€ spesen und die butze in der hafencity finanziert er nebenbei auch noch! Immer dieses geschmücke mit fremden Federn... Ich stimme Franziska zu... Das hier ist fern ab der Realität! Studentinnen leben nicht so! In Hamburg kostet ein wg Zimmer 400€ u in der hafencity ist unter 1400€ netto Kaltmiete nichts zu bekommen...hier wird einfach Papas Geld genommen und Designer Kram gekauft. Das ist nett, aber hat mit stisicherheit ukreativität nix zu tun....

  • yuri

    Wahnsinnig spiessig nett eingerichtet für so ne Mittzwanzigerin...puh

  • Constanze

    Wunderlich, dass es auf bekannten und erfolgreichen Blogs wie LesMads immer wieder Menschen gibt, die anonym Mutmaßungen ueber die Betreiber(-innen) oder dargestellte Inhalte aeussern muessen - und sich fuer diese, leider teilweise sehr unreflektierten Aeusserungen die Zeit nehmen. Nichts gegen Meinungen, positive wie negative, aber beispielsweise wird hier nichtmal das komplette Interview gelesen?! Stattdessen werden anhand von Bildern Phantasien geäußert, die sich nach dem Lesen (!) eines Texts als Hirngespinnste erweisen sollten. Juliane sagt unter anderem, dass sie arbeitet und in einer WG mit ihrem Freund wohnt. Klar, Hamburg ist bekanntermaßen ein teures Pflaster, aber es gibt sicherlich auch Wohnungen unter 1.400 Euro/Monat - um hier mal Bezug auf Vorredner zu nehmen, die "Rechnungen" aufstellen und einen Mix aus Vintage, Designern und Ladenkette unkreativ finden.. Letztlich muss ich sagen, dass ich es wirklich traurig finde, wie sich die Blogosphäre (hier) teilweise entwickelt hat.

  • Renate

    Kleine grüne Neidmonster springen hier rum :D
    Ist so schlimm wenn gleich mal verurteilt und "bessergewusst" wird....
    die Wohnung sieht toll aus!

  • Katja

    Liebe Leser, danke für eure Kommentare! Es freut uns, dass der Hausbesuch bei vielen von euch gut ankommt!

    Es ist allerdings schade, dass einige Kommentatoren direkt Mutmaßungen über private Dinge anstellen. Ich kann gut verstehen, das Juliane darauf nicht eingeht. Jeder soll hier selbst entscheiden, wieviel er von sich preis gibt.

  • Mila

    Liebe Katja,

    ich finde diese Rubriken wie "Hausbesuche" oder auch euer Interview mit den Macherinnen von "Wald" sehr schön und lese so etwas auch gern. Ich finde euch sowieso große Klasse.
    Nichtsdestotrotz möchte ich gern noch mal anregen, warum es nicht möglich ist, einmal ein bisschen auf Streifzug zu gehen, um unbekanntes Terrain zu entdecken. Ich lebe in Berlin und ich finde es sehr schade, dass bei vielen Blogs, denen ich so folge, der Horizont bei Berlin-Mitte aufhört. Es gibt doch so wunderbare kleine Ateliers, Werkstätten, Kleinstlabel und Läden überall verstreut in der Stadt, Kleinode, hinter denen Leute mit unglaublich viel Kreativität und Potenzial stecken. Und das gilt natürlich nicht nur für Berlin, sondern auch für andere Städte. Genau von so etwas lebt doch Mode, Kunst und Design. Wie spannend wäre es, mehr davon zu erfahren!! Das wäre mal eine schöne Rubrik und eine tolle Möglichkeit, sich auch als Blog zu profilieren. Ich spreche nicht davon, Abstand zu nehmen, von gesettleten Marken oder nur noch auf Jagd nach dem Unbekannten zu gehen, nein: Natürlich ist es interessant zu sehen, was COS oder Marant oder ACNE im Frühjahr am Start haben, aber ein kleines Quäntchen mehr free spirit wäre ganz ganz wunderbar und so belebend.

  • Hanni

    Wie aus dem Katalog, aber für mich zu wenig Leben, zu künstlich, klassische Appelfraktion.

  • Caro

    @Constanze.... 1400€ in der Hafencity ist vermutlich noch eher untertrieben als übertrieben! Also mach du mal lieber erst nen Immobiliencheck bevor du hier andere verurteilst. Get Real!
    Das Mädel hier ist langweilig und auch ich finde, dass alles sehr nach Mama & Papa gespondered aussieht. Typisches Apfel-Celine Mädchen. Gähn. Aber an sich eine interessante Rubrik, bitte auch mit interessanten Leuten! Danke & Gruß Caro.

  • Anne

    alsooo...

    Die Bilder sind gut fotografiert, die hat sicher aufgeräumt vor dem Interview und ich kenne persönlich jemanden, der in einer zweier WG in der Hafencity für 1000 Brutto gewohnt hat. Das sind 500 Euro Miete für jeden. Nicht wenig für eine Studentin, aber mein Vater hat mir mein Studium auch finanziert weil er einfach das Geld hat. Warum sollte er es den Kindern vorenthalten, wenn es die Ausbildung ist. Ich finde daran nichts verwerfliches. Nichts desto trotz habe ich 3 (!) Nebenjobs gehabt und mir so Dinge geleistet, die andere nicht hatten. Es gibt auch Jobs die verhältnismäßig gut bezahlt sind. Nicht nur 6 Euro die Stunde. Who knows...

    Ich wüsste nicht, warum man über ihren Geschmack hier urteilen sollte. Sie lebt gerne so, kann ich voll verstehen und wahrscheinlich gibt es auch mal Tage an denen sie nicht aufräumt und kein Fotograf mit einer SR ihre Butze ablichtet. Und dass sie kein Ikea in ihrer Wohnung stehen hat, finde ich auch nachvollziehbar. Wie bei Klamotten: einmal etwas mehr Geld reinstecken = hält länger, mehr Freude daran und seinen eigenen Stil treu sein ist besser als das x-te Billy Regal zuhause zu haben, nur weils billig ist. Why not....

    Die Klamottenwahl ist nicht die originellste, aber wir sind hier ufn Modeblog, der sehr kommerziell geworden ist. Gleich und gleich gesellt sich gerne. Was erwartet ihr? ;)

  • Bea

    Ich finde die Deko hätte gut aus einem modernen Otto- oder Ikea-Katalog stammen können, auch wenn sie ein paar Taler mehr kostete. Bin selbst eher so auf dem authetischen Individualitätstrip, also viele Bücher, Selbstgemachtes und so. Die Idee von Inneneinrichtungsdokus ist grds. gut, aber vielleicht zeigt lesmads demnächst mal lieber das wirklich hochkreative Potential der Stadt der Selbastler etc. in ihren Wohnungen, das wäre schön.

  • Lena

    Kein Ikea stimmt aber nicht, liebe LeserInnen: das hier http://www.lesmads.de/fotos/1358859885_107523_hausbesuch_juliane_diesner_style_shiver_35 ist ja eindeutig STOLMEN von Ikea.. was Katja glaub ich auch in der Wohnung hat.. ist auch total schön. Ich finde die Wohnung zwar etwas zu voll aber Juliane hat definitiv Stil. Und davon nicht zuwenig!

  • Diana

    Danke für die Info Juliane!
    PS: Wenn du mal nen Online-Flohmarkt machst, in dem du deine schönen Pullis verkaufst - bitte melden;-))
    Ach so...und den Wandhaken nehm ich dann auch;-)

  • Martina

    So simple Wandhaken kann man doch nun wirklich kreativer selbst machen als nur einzukaufen, einfach mal Köpfchen benutzen.

  • Kathrin

    Zauberhafte Juliane, du zarte und nette Person!
    Schöner Einblick!

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