09. August 2012
Donnerstag

Trends im Test: Jelly Shoes aka. Schwimmschuhe

Neue Woche, neue Runde Trends im Test! In der Hauptrolle dieses Mal: Jelly Shoes. Oder sollte ich doch lieber Schwimmschuhe schreiben? Zugegebenermaßen wusste ich bis letzte Woche gar nicht, wie die durchschimmernden Gummilatschen überhaupt auf Deutsch heißen. In einem Second Hand Laden der Heimat entdeckte ich per Zufall ein Paar in Blau und nahm sie für einen Spottpreis von einem Euro mit nach Hause. Dort erblickte meine Mama sie dann mit den Worten: “Oh, du hast dir Schwimmschuhe gekauft!” Na gut, dann sind das im Süden also Schwimmschuhe, gerne im Rest Deutschlands auch Schwimmsandalen oder Badeschuhe. Dass man diese Exemplare nicht beim Schwimmen anzieht, ist klar. Aber taugen sie denn überhaupt auch etwas für die Straße?


Als Kind fand ich diese Dinger ja immer furchtbar. Das Gummi war hart und an meinen schon damals viel zu großen Füßen wirkte sowieso alles klotzig. Da mich Jelly Shoes – wie sie ja jetzt auch in Deutschland liebevoll genannt werden – immer an meine Kindheit erinnern, fällt auch das Styling dementsprechend aus: Beim Anblick des H&M Jumpsuits muss ich wegen der blauen Wellen immer ans Meer denken und den kecken Seitenpferdeschwanz kennt mein Freundeskreis nur zu gut. Dazu einen Lack-Rucksack vom Second Hand und auf geht’s!
Bequem sind die Dinger ja, das muss man ihnen lassen. Meine Kindheitserinnerungen konnten sich beim Test demnach nicht bestätigen, aber vielleicht liegt es auch einfach am bereits eingelaufenen Schuh und daher weichen Gummi? Jedenfalls punkten die Schwimmschuhe durch viele Pluspunkte im Praxistest: Die Bequemlichkeit kommt nicht zu kurz, die Sohle ist schön griffig und daher läuft es sich wunderbar. Den größten Pluspunkt sehe ich allerdings darin, dass sie wegen ihres durchsichtigen Materials sicherlich zu vielem passen. Wenn man sich ein ungefärbt durchsichtiges Exemplar holt, kann man diesen Schuh zu jeglichen Farbkombinationen tragen – er selbst fällt ja nicht auf!
Im Übrigen scheint es auch der Umwelt nicht wirklich aufgefallen zu sein, dass ich kein übliches Schuhwerk trage. Das einzige, was mich persönlich störte, war mein Nagellack. Auch wenn ich es nicht genau erklären kann wieso, finde ich, dass der durchschimmernde Lack nicht so schön aussieht und daher würde ich in Zukunft zu unlackierten Nägeln tendieren. Turnübungen funktionieren in den Schuhen übrigens auch wunderbar, nur an meinem Gesichtsausdruck gegen Sonnenlicht muss ich noch ein wenig arbeiten, denn das sieht wirklich noch zu sehr nach Gulasch aus.
Mein Fazit für Jelly Shoes aka. Schwimmschuhe: Bequemlichkeit und gute Kombinationsmöglichkeiten punkten, also go for it! Was meint euer Auge, Top oder Flop?

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3 Kommentare zu “Trends im Test: Jelly Shoes aka. Schwimmschuhe

  1. Ich finde es jedenfalls interessant, wie sich ein Trend mit den Jelly-Shoes entwickelt … aber länger als diesen Sommer kann er ja sowieso nicht bestehen …

  2. Die Spatzen im Arabellapark pfeifen es doch schon von den Dächern, wie es um die ” Zukunft” von Les Mads aussieht :-)))))

  3. schuhe hin oder her…manchen gefallen sie, manchen nicht. nichtsdestotrotz freut mich der frische wind namens cloudy, der es schafft anzuregen und gleichzeitig anzuecken. beides wichtig um den leserquerschnitt auf trab zu halten. mach weiter so und bleib dir weiterhin treu!…bin mal gespannt welche trends im test noch folgen werden!

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