von Mirjana in Kategorie: Lifestyle 12Kommentare

Zurück aus Kreta

Eine Woche am Strand gelümmelt, im klaren Meer geschwommen, reichlich frischen Fisch und griechischen Salat gespeist. Dies liegt nun hinter mir und ich muss zugeben, daran kann man sich gewöhnen. Die Griechen sind unglaublich herzlich, gastfreundlich und haben einem das Wohlfühlen nicht schwer gemacht.

Was allerdings auf Kreta fehlte, waren ein paar modische Inspirationen. Leider habe ich vergeblich nach Streetstyles oder auffälligen Badeoutfits gesucht. Auch die alten Folkloretrachten sind mir nicht begegnet. Diese besteht aus einer Pumphose, einem dunkelrotem Gürtel, einem weißen Baumwollhemd, einer dunklen Weste und einem buntem Kopftuch. Häufig sieht man hingegen die typische Garderobe der Frauen, welche ganz in Schwarz gehalten ist.

Vielleicht hätten noch ein paar original 80er Jahre Bikinis der älteren Touristengeneration für ein skurriles Bild getaugt. Aber anstatt voyeuristische Fotos zu knipsen, habe ich mal in modischer Abstinenz geübt. Das betrifft natürlich nicht die obligatorischen Modezeitschriften, die jeden Strand-Tag bereichern. Zu meinem Glück gab es im Zeitmagazin eine ganze Ausgabe zum Thema "Welche Mode passt zu mir?", die ich verschlungen habe. Interessante Artikel waren zum Beispiel "Der weibliche Blick" und "Das perfekte Schwesterunternehmen".

Literarisch hat mich unter anderem das Buch von Gloria Vanderbilt "Damals schien all das wichtig zu sein" begleitet. Dieses lässt einen in das mondäne Leben der Erbin des amerikanischen Eisenbahn-Imperiums eintauchen und berichtet über den Gossip von damals. Kleine reizende Anekdoten, die auch immer wieder von eleganten Kleidern und Stoffen handeln, füllen die Seiten mit modischen Details aus. Die Dame hat aber vor allem durch ihre zahlreichen Liebesgeschichten für Furore gesorgt - zum Beispiel mit Marlon Brando, Frank Sinatra oder Gene Kelly.

Neue Klamotten habe ich nicht erstanden, aber dafür wie wild reduzierte Korres-Produkte als Mitbringsel in einer winzigen Apotheke erstanden.

Hier ein paar Urlaubsimpressionen:

Tags: kreta, tracht, urlaub
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12 Kommentare

  • shu

    love greece and miss so much:(

    http://shu84.blogspot.com/

  • Penelope

    Das Kleid oben rechts sieht jedenfalls sehr schön aus vor dem verwaschenen Griechischblau-Hintergrund ;-)
    Und der Hut ist nach wie vor *-*

  • Julia

    Hast du allen Ernstes gedacht, die laufen in Griechenland im Alltag noch in Trachten rum? ;o)

  • Conny

    Wunderhübsche Bilder! Meine Eltern sind auch gerade in Griechenland unterwegs und ich hoffe, sie bringen genauso tolle Eindrücke mit nach Hause.

  • Name

    Super schöne Bilder!
    Postkartendruckreif!!!
    Willkommen zurück =)

  • Ines

    wunderschöne fotos.
    da möchte man direkt auch verreisen!

  • Juliane

    schöne eindrücke! korres produkte habe ich mir auch ganz viele mitgebracht ;)

  • Mia

    Die typisch kretische Tracht ist von oben bis unten schwarz. Keine bunten Tücher. Nach 8 Kreta-Urlauben kann ich das sagen ;)

  • Mirjana

    Hallo Liebe Mia, danke für deine Ergänzung! Du hast recht, die Frauen in schwarzer Kleidung müssen unbedingt noch erwähnt werden. Die folkloristische Tracht wird wahrscheinlich heute nur noch in den Reiseführern erwähnt. Liebe Grüße Mirjana

  • Lala

    Die traditionelle kretische Tracht für Männer ist die Pumphose, Weste, Stiefel mit hohem Schaft, breiter Gürtel mit einem silbernen Messer. Meist alles in dunkelblau oder schwarz. Kopfbedeckung variiert, bunte Tücher sind allerdings unüblich, meist ein schwarzes Tuch.

    Die Frau: knöchellanger Rock (meist in weiß) mit einer roten Schürze drüber (oder farblich umgekehrt), drunter eine lange Pumphose, schwarze Schuhe. Ein rotes Kopftuch. Weißes Hemd mit schwarzer goldbestickter kurzer Jacke.

    Die Trachten werden seit Beginn des 20. Jh. nicht mehr im Alltag getragen, als Kreta nämlich offizieller Teil Griechenlands wurde.

    Das heute extrem übliche schwarz bei älteren Frauen, ist meist Witwenkleidung. Die Trauerphase geht offiziell 7Jahre, in dieser Zeit und von vielen darüber hinaus wird das schwarz getragen.

    Junge Griechinnen sind extrem modebewusst, liegen mit der Trendumsetzung immer vor Deutschland. Nur findet man die nicht am Strand in Kreta, sondern in Athen und Thessaloniki. Was aber nicht heißt, dass sie deshalb einen auffälligen Streetstyle abgeben.

  • Mirjana

    Hallo Lala, lieben Dank für die informative Ergänzung! Sehr interessant dein Kommentar. Viele Grüße Mirjana

  • anna

    sieht nach einem wunderschönen urlaub aus. traumhaft..

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