Das Netzwerk-Dinner im Nhow Hotel
Genau ein Jahr nach Gründung des Netzwerkes hat es stattgefunden: Das längst überfällige Essen mit meinen Co-Bloggern im Berliner Nhow Hotel. Leider konnten wir nicht für alle einen passenden Termin finden (daher viele Grüße an Kerstin, Schnati, Dotti und Vicky), aber mit Herbert, Lisa, Jen, Mirjana, Claire und meinen Praktikantinnen Julia und Julia von OK COOL haben wir auch eine hübsche kleine Runde gehabt.
Auf Einladung des Nhow Hotels, von dem ich schon viel gehört hatte, es aber letzten Endes noch nicht zur "kreativen Schwester" der Hotelkette NH-Hotels am Spree-Ufer geschafft habe, machten wir vor dem Essen eine kleine Besichtigungstour des etwas anderen Gebäudes.
Von außen scheint das Hotel eher schlicht und puristisch. Kaum gelangt man aber in die Eingangshalle, überrascht einen ein farbenfrohes Innendesign. Verantwortlich dafür ist Karim Rashid, der eine Vorliebe für organische Formen, rosa Anzüge und knallbunte Selbstportraits hat. Eingerichtet und gestaltet hat er 304 Zimmer und Suiten, die in drei verschiedenen Flügeln verteilt sind und je nach Lage in einem unterschiedlichen Farbschema gehalten sind. Pink und Rosa ziehen sich jedoch konsequent durch das gesamte Farbkonzept, die Zimmer sind eher steril und clean - gemütlich ist anders, aber hier liegt der Fokus vor allen Dingen auf Design.
Besonders spektakulär ist der Vorbau, der auf der Rückseite des Hotels 21 Meter aus der Fassade bis ans Spreeufer ragt. Fast scheint der Kubus frei zu schweben. Steht man im äußersten Zimmer direkt an der Glasfront, meint man, ein leichtes Schwanken spüren zu können. Ist aber natürlich alles niet- und nagelfest. Ebenso interessant ist das Konzept "moving spaces" - so gibt es im Berliner Haus eine Gallerie, in der wechselnde Ausstellungen von unterschiedlichsten Künstlern gezeigt werden. Die Räumlichkeiten sind komplett aus Sichtbeton gestaltet, so dass das Hauptaugenmerk tatsächlich ganz den Kunstwerken gilt. Im Augenblick steht draussen der Freedom Park, zu dem ihr hier mehr lest. Einen Modezusammenhang gibt es trotz der Ausrichtung auf Musik (es gibt sogar ein Tonstudio und man kann sich Instrumente leihen) auch: Esther Perbandt hat sich um die Kostüme der Hotelangestellten gekümmert, Fiona Bennett um die Kopfaccessoires.
Dann ging es aber endlich los mit dem Dinner: Das absolute Highlight des Abends war der Blick in die heiligen Hallen des Chefkochs Patrick Rexhausen, der im Hotelrestaurant "fabrics" französische Klassiker auf seine eigene Art und Weise neu interpretiert. Der Name ist jedoch nicht etwa mit der deutschen "Fabrik" oder dem "Stoff" gleichzusetzten, sondern beschreibt viel mehr die haptischen und optischen Strukturen von Rexhausen' molekularen Gerichten. In seiner Küche bekamen wir Tipps zur Qualitätskontrolle von Lebensmitteln und er gab ausgiebig Auskunft über seine Arbeitsweise und seine Vorlieben, was Essen und Kochen anbelangt. Diese einzigartige Erfahrung machte die Entscheidung, welches der vorzüglichen Gerichte wir aus der wunderbar formulierten Karte wählen sollten, nicht gerade leichter. Da gab es zum Beispiel "Kombo von Australischer Languste, Mini- Mais, Avocado und luftigem Farbspiel " oder "Creme Brullée mit Fruchtmark Pipetten und Rocket Snickers Imitation". Meinen Hauptgang kann ich nur weiterempfehlen: "Filet vom Charolaise Weideochsen mit Grand Jus an Kräuter Seitlingen und Kartoffelquader." Da läuft mir schon beim Schreiben das Wasser im Mund zusammen. Preislich kann sich das Ganze für dieses Angebot übrigens auch sehen lassen.
Wir saßen bis 2 Uhr in der Früh zusammen und quatschten lange und viel - Gesprächsstoff gibt es genug, wenn man sonst eher via Mail, Skype und Telefon kommuniziert. Schön war es mit euch!












Claire
Ines
oh mein gott, sieht das lecker aus! und ich sitz hier und hab hunger... da werd ich doch gleich mal meine faulheit überwinden, in die küche trotten und mir etwas wahrschl nicht halb so leckeres zusammenzaubern. mist.
Lara
WOW, wirklich tolle (super belichtete) bilder.
zsu
ui, wie schoen ihr lieben! anscheinend hattet ihr einen tollen abend! gruesse aus sarajevo :)
anna
sieht nach einer netten runde aus. tolle bilder und bei dem essen läuft einem ja das wasser im munde zusammen.. yammy!!!
isabelle
besonders schön finde ich das zusammenspiel mit dem sonnenuntergang. und das outfit von claire (passend zum hotel möchte man meinen)...
nadya
ich liebe das nhow hotel ... es ist wunderbar gelegen und
lara und ich hatten das glück bereits vor monaten dort
zu übernachten ... für mich war das frühstück ein traum ..
alles, was man sich vorstellt in kleinen portionen ...
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