von Jessie in Kategorie: Lifestyle 14Kommentare

Melt! Festival 2011: Rückblick, Tag 1

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Melt! 2011: Zwischen Funklöchern, Freunden verlieren & nur teilweise wiederfinden, ständigem Abwägen, was man als nächstes ansieht, Anrufen und SMS, die nie durchgehen, extrem viel Tanzerei, Jubeln beim Sonnenaufgang, einem ständigen Grinsen auf den Lippen und der niedrigsten Taxidichte Europas - schon die erste Nacht war wahnsinnig, spaßig und abwechslungsreich, dass wir noch gar nicht so genau wissen, wie das heute getoppt werden soll.

Dabei hatte ich gar keine konkreten Lieblingsacts, die kommen erst heute und morgen. Also ließen wir uns nach fleißigem Vorglühen mit Jakob und David sowie meinen Mädels Susanna und Ari erst einmal von der Festivalatmosphäre mitreißen und begannen mit The Koletzkis, arbeiteten uns voran zu The Naked and Famous, verließen die Hauptbühne für Foster the People, die viel zu spät im Intro Zelt anfingen, konnten uns dann nicht wirklich durch The Drums begeistern lassen (die Spaghetti Bolognese, die währenddessen zur Stärkung eingefahren wurden, übrigens auch nicht), tauschten Robyn gegen den wirklich fabelhaften Gold Panda auf der Strandbühne und wurden dann von der ersten Müdigkeit bei Iron and Wine gepackt, die ziemlich mutig sehr ruhig und langatmig spielten.

Der Bass drang leicht durch das Zelt, denn nebenan eröffnete Paul Kalkbrenner auf der Main-Stage und sorgte bei seinen Fans mit seinem unverwechselbaren Sound für einen komplett gefüllten Vorplatz. Wir tanzten uns lieber bei Miss Kittin, die in ziemlich guter Verfassung war, warm - für den Höhepunkt des Abends: Boys Noize.

Zuerst schauten wir uns von den Treppen an, wie die Meute abging, um dann vor der Bühne mittendrin mitzuhüpfen. Während Kid Alex´ Set ging gegen halb sechs im Hintergrund langsam die Sonne auf und als er den letzten Song "I Robot" spielte, standen wir erschöpft in strahlendem Sonnenschein. Wie Pilger machten wir uns mit dem halben Publikum auf in Richtung Hauptstraße, die etwa drei Kilometer entfernt liegt. Auf's Taxi haben wir dann etwa eine Stunde gewartet - das benötigt in der Planung für heute als einziges Detail Verbesserung.

Und modetechnisch? Geknipst habe ich wegen der schnellen Dämmerung noch keine Looks, aber Kostümtechnisch sind Früchte (Erdbeerchen, Bananen) angesagt...

Die Bilder:

Tags: festival, melt, melt festival, musik, rückblick
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14 Kommentare

  • Hannah

    Ich nehme an, es ist Susanna..
    Das Foto auf dem ihr euch anlacht ist toll!!!

    Ansonsten finde ich die jeweiligen Partner-Kostümierung witzig. XD

  • Sarah

    vielleicht für das nächste Jahr ein Fahrrad ausleihen, dann braucht man nicht aufs Taxi warten, oder ist das Hotel so weit weg?

  • Jana

    ... diese Ari muss dir auch alles nachmachen, gell?
    Jana

  • sarah

    oder noch perfider: wie das gemeine volk um die ecke zelten und sich dann nicht über die taxi dichte beschweren.....VERRÜCKT! outfits find ich übrigens langweilig.

  • Christopher

    nice!!!

    wäre echt gern da. habt viel spass!


    www.kleinstadtkind.blogspot.com

  • Ines

    wie gut, dass ihr als einer der wenigen fashion-blogs in eurem festivalbericht auch tatsächlich mal die MUSIK erähnt! gut gemacht. :)
    ganz viel spaß noch! und das nächste mal wirklich einfach zelten. is doch trotz schaulaufen 3.0 immernoch n festival.
    liebe grüße!

  • Nadine

    Tolle Fotos, I like!

  • Jazz-Fly

    Oh my lord !! Ich will auch.!!!!! (Auch wenns in Sachsen ist)

  • Caroline

    Fun fact: Gräfenhainichen zählt neuerdings zu Sachsen-Anhalt.

  • cosima

    Bitte mehr Fashion-Pics! Deine Freunde sehen zwar sehr symphatisch aus, aber nach zwei Schnappschuesse vom gleichen langweiligen Kapuzenpulli (nix fuer ungut) hat man sich als Leser dann doch sattgesehen :)

  • Thomas

    quote: Jazz Fly aus Köln
    "Oh my lord !! Ich will auch.!!!!! (Auch wenns in Sachsen ist)"

    da ist es wieder, der unterschwellige rassismus...
    bestimmt war sie noch nie da, hat es quasi vom stammtisch!

    glaub mir mal mädel, städte wie leipzig oder dresden haben mal ganz viel mehr zu bieten, als so versiffte westdeutsche städte wie z.b. köln.

  • holly

    also ich finde nicht, dass man, um dresden und leipzig loben zu müssen, köln beleidigen muss, was ebenfalls eine tolle stadt ist. "(obwohl's in sachsen ist)" empfinde ich allerdings auch als einen völlig unnötigen und unbedachten zusatz - fahr mal nach dresden (das man nicht ohne grund auch das "elbflorenz" nennt) und dann sprechen wir uns noch mal.

  • holly

    pardon, ich meinte "um dresden und leipzig loben zu KÖNNEN"

  • nadya

    ja, ein leben ohne festivals .. undenkbar ..
    und wieder fühlt man sich ein wenig wie kate moss...

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