Magazinwatch: der:die:das:
"Der, die, das" weckt als allererstes die Assoziation "wieso, weshalb, warum" in mir. Allerdings geht es in diesem Fall von der:die:das: nicht um kindgerechtes Liedgut, sondern um ein schweizer Magazin mit dem Untertitel: "a magazine about common things".
Dieses widmet sich in jeder Ausgabe einem anderen Alltagsgegenstand und beleuchtet diese scheinbar banalen Objekte aus einer völlig neuen Perspektive. Alle sechs Monate erscheint eine Ausgabe, die sich im Anfangsbuchstaben an der Reihenfolge des Alphabetes orientiert. Dementsprechend trugen die bisherigen Ausgaben die Titel: Apfel, Büroklammer, Cord, Dose und die aktuelle Eis.
Das Besondere an der:die:das: ist der Mix von visuellen Arbeiten und intelligenten Texten, gepaart mit einem Hauch Ironie. Ergebnis sind neue Perspektiven und reichlich Inspirationsstoff.
Gerade für Kreativschaffende ist das Magazin eine Investition wert, da die ästhetische Bildsprache viel Raum für Assoziationen und Interpretationen bietet.
In der aktuellen Ausgabe dreht sich alles um das Thema Eis. Von einem schmelzenden Eisblock des Künstlers Olafur Eliasson, über Keramiktierchen mit Speiseeis, bis zu Eiskunstläuferinnen in glitzernden Kostümen. Die seitenfüllenden Abbildungen von einem köstlichen, rosa Früchteeis - meine Vermutung: Sorte Erdbeere, könnte ich mir sehr gut als Print für ein Sommerkleid vorstellen.
der:die:das: wird von Nadja Aebi und Hin Van Tran herausgegeben und kann in ausgewählten Buchläden gekauft werden - online wird das Magazin auf der eigenen Website angeboten. Die letzten Ausgaben können auf der Website teilweise eingesehen werden. Das monothematische Kreativblatt erscheint auf Deutsch mit englischer Übersetzung.
Kostenpunkt: 15 Euro.


















Kati
Ziemlich geniales Konzept. Die Idee mit dem Alphabet und der künstlerischen Bildsprache finde wirklich gelungen. Thematisch erinnert es mich ein wenig an das brandeins Magazin, welches sich auch immer einen Schwerpunkt auswählt und diesen dann von verschiedenen Perspektiven beleuchtet.
Exclusiv-Home
15 Euro sind nicht gerade wenig!
Gibt es bereits Leser und können etwas zu der Ausgabe sagen?
s.erlandsen
The magazine really is worth every single euro. (most likely a collectors item few years from now) Fresh and intelligent writings that forces one to think and see everyday objects in a complete new way. Great!
Nathan Mckenna
Very much the most exciting magazine to hit the streets of Zürich, Switzerland to date! The photography is nothing short of brilliant, I found Veronique's photographs to be particularly poignant and tense. The articles are engaging, poetic, superbly written and expertly translated. Languages both in German and English, wonderful!
Definitely worth the money, the price reflects the quality. It's a magazine that belongs up there on your book shelf, not screwed up in the bottom of your Freitag bag.