von Mirjana in Kategorie: Lifestyle 8Kommentare

Das Abendprogramm bei "THE AVANT/GARDE DIARIES" am dritten Tag

Nachdem am Samstagabend beim Konzert von Fischerspooners Gläser flogen, wurde dieses am Sonntag noch einmal wiederholt, diesmal ohne gefährliche Wurfgeschosse und mit Bestuhlung. Das Getränkeverbot im Saal tat der Stimmung aber (beim zweiten Konzert) keinen Abbruch. Dafür sorgte die amerikanische Band aus New York mit gutem Sound, Kostümwechseln und Show-Einlagen. Die Pioniere des Electroclash sind neben ihrer fabelhaften Musik für ihre kreativen Auftritte und Outfits international bekannt.

Zuvor wurde das dreitägige Festival mit der Michael Clark Tanzcompany zu Sounds von David Bowie abgeschlossen. Die Kostüme bestanden größtenteils aus Catsuits in Schwarz, gemixt mit Nude oder in einem glänzenden Orangerot. Mich haben vor allem die letzten Stücke begeistert, die unglaublich dynamisch wirkten. Aufgefallen sind die Blazer, die die Tänzer in der letzen Choreographie trugen. Der Sitz war perfekt und unter den Armen und am Schößchen waren extra Schlitze angebracht, um mehr Bewegungsfreiheit zu ermöglichen.

Hinter der Tanzcompanie steckt der schottische Choreograph Michael Clark, der 1984 seine Company gründete und bereits 2009 auf der Biennale in Venedig auftrat.

Raf Simons sagt über ihn: "As a dancer, he is obviously very interested in the idea of the body. For me as a fashion designer, obviously I am very interested in the body. The visual impact of what he does, it's not just one person dancing, it's everything around. The staging, the sound, the light - I really love his work. I think it's über-modern and über-timeless."

Hier noch ein paar Bilder von dem Auftritt der Fischerspooners. Von der Michael Clark Company durften leider keine Bilder gemacht werden:

Tags: avantgarde diaries, fisherspooners, mercedes-benz, michael clark, raf simons
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8 Kommentare

  • Trixie

    Da schlafen einem ja die Füße ein so langweilig schreibt du !!

  • Sarah

    ich denke die aufkommende langeweile hat nicht unbedingt was mit deinem schreibstil sondern eher mit den themen über die du schreibst und mit der ausführlichkeit mit der du dich diesen widmest, zu tun. du solltest über events in zukunft vielleicht etwas knapper berichten, da man generell weniger interesse an dessen genauen ablauf hat wenn man nicht anwesend war und diese noch keinen großen bekanntheitsgrad erlangt haben

  • Tanja

    Die Band heißt Fisherspooner (ohne "s")

  • David Rausch

    Wer Trixie heißt, sollte nicht mit Steinen werfen....

    Und nur weil Du Sarah weniger Interesse am genauen Ablauf hast, bitte ich Mirjana auch in Zukunft ausführlich über Musikevents zu berichten. Nicht jeder fühlt sich überfordert, wenn er 20 Sekunden Text liest....

  • Sascha

    Ich lese Mirjana's Artikel gerade der Texte wegen sehr gerne! Bitte mehr von deinen schönen Artikeln.

  • max wertheim

    Ich finde diesen Post informativ, würde mir aber wünschen, mehr über die Hintergründe zu erfahren, weshalb der Sponsor sich in diesem Bereich engagiert hatte.

    @Trixi und Sarah

    Die Eine hat möglicherweise keine Manieren und hat sich verlaufen und die Andere schließt von sich auf Andere. Beides wenig interessant und überhaupt nicht hilfreich auf einem Blog.

  • liz

    ...staunte bisher noch schweigend...und sollte es wohl vorerst auch dabei belassen - möcht ja niemandem die chance auf den titel "regularly most absurd blogpost commentator" nehmen...

    Mirjana, DANKE für die ausführliche Berichterstattung in Text und Bild(!) über das gesamte event - denn es war ja nicht für jeden jeder Programmpunkt frei zugänglich (und andere Blogger haben sich z.b. der Herausforderung den Konsens der laaangen Podiumsdiskussion wiederzugeben gar nicht erst gestellt). Tatsächlich herrscht(e) ja auch durchweg allgemeine Unsicherheit/ Unwissenheit darüber, WARUM genau diese höchst aufwendige Veranstaltung in diesem Rahmen abgehalten wurde. Diese Vagheit wird sich vermutlich erst nach den weiteren Veranstaltungen in anderen Städten - und dem stetigen wachsen der theavantgardediaries - auflösen und zu einem kohärenteren Konzept verdichten... we'll see


  • anna

    fischerspooner hätt ich ja zugerne mal live erlebt. und lass dir bloß kein haar in die suppe werfen, deine texte sind äußerst lesenswert und immer wieder eine bereicherung..

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