von Jessie in Kategorie: Designer 7Kommentare

Q&A mit Haider Ackermann

Mein persönliches Highlight bei Istancool sollte der Workshop von Haider Ackermann sein - der in Kolumbien geborene und in den Niederlanden aufgewachsene Designer ist im Augenblick everybody's darling in der Modebranche: Seitdem Karl Lagerfeld ihn als einzigen möglichen möglichen Nachfolger für seinen Posten bei Chanel vorgeschlagen hatte, wuchs das Interesse schlagartig. Mehr dazu lest ihr in "Der Mann, den alle wollen" bei Zeit Online.

Leider stellte sich heraus, dass er nur vor Designstudenten sprechen wollte, um diesen Tipps zu geben. Wir mussten also draussen bleiben, obwohl das Festival damit geworben hatte, alle Panels für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Im Anschluß schnappte ich mir Ackermann aber und bat ihn um eine Zusammenfassung. Leider waren seine Antworten nicht so recht zufriedenstellend. Hauptsache, man glaubt an seine Träume...? Hier das kurze Gespräch.

LesMads: Why did you come to Istanbul?
Haider Ackermann: It's very interesting... This country is not the most approachable country. It's inviting you and you can try to make the students understand that they have to dream and they should follow their dreams. The approach is different. It's not a culture, so it's always interesting for both parts. For them as much as for me. I can only learn from it.

LM: Do you have a connection to Istanbul?
Ackermann: Not yet, but it might come now.

LM: What was the workshop all about? What did you tell the students?
Ackermann: The students were also in question concerning how to build up a collection or to build up a company. I told them the basic thing is that they have to dream and they have to keep living that dream. I think that's the most interesting part of the whole thing.

LM: You went to the Royal Academy of Fine Arts in Antwerp. Would you recommend it to all the students?
Ackermann: Of course, It's a very good school. It's a very hard and strict school but a very good one.

LM: Not everybody makes it?
Ackermann: I didn't make it. That's still a challenge...

Tags: designer, haider ackermann, interview, istanbul, istancool
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7 Kommentare

  • nicole

    der wirkt aber nicht gerade sympathisch. die art und weise seiner antworten erinnern mich ehrlich gesagt an die von karl in vielen interviews. ;)

  • Lea

    Fies.. nur Designstudenten? Was soll das denn?

  • Vanessa

    Hat zuvor schon nicht den allerbesten Eindruck auf mich gemacht und das Interview schafft es nicht diesen Eindruck zu ändern.
    Ich hätte wirklich mehr erwartet als "einen Traum haben und ihn zu leben"...

  • Mel

    " Leider waren seine Antworten nicht so recht zufriedenstellend" Nun ja, mit den fragen ist aber auch kein preis zu gewinnen. was soll haider ackermann schon spannendes darauf antworten? zumal die letzte antwort doch klug ist.

  • valentin

    ..das sind die Fragen, die Dir einfallen wenn Du Haider Ackermann triffst!? Erstaunlich langweilig. Leider ergänzt das nur meinen Eindruck von der ganzen Berichterstattung über Istanbul.- So eine tolle, aufregende Stadt! Und ihr stapft durch Shopping-Malls, knipst Bilder von Kleidern, die es überall gibt und sitzt in den Restaurants auf die jeder bessere Reiseführer verweist!?
    Wow..

  • Sari

    valentin 1000 points! gebe dir in jeder hinsicht recht und hätte es nicht besser auf den punkt bringen können...

  • Serdar

    Also,ich muss sagen das ich die Fragen garnicht so schlecht finde. Was soll Sie denn auch groß fragen? Sie hatte wo möglich auch nicht viel Zeit sich mit ihm gemütlich hinzusetzen und eine richtige Reportage zu machen. Zu istanbul muss ich sagen das diese natürlich ne tolle Stadt und sehr aufregend ist aber dieser Blog ist ja auch nicht gedacht einen Reiseführer durch Istanbul zu gestalten.Dieser Blog ist halt nun mal ein Mode und Kunstblog und da ist es doch klar das man da hin geht wo es auch Mode zu kaufen gibt ! Was mir fehlt ist ein Schlusswort und ein Fazit von Istancool und Istanbul, währe schön gewesen wenn man die Tage in Istanbul noch so abrundend als Fazit erklärt hätte und sich verabschiedet hätte. Trotzdem vielen Dank für die Bilder und Berichterstattungen.

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