Ein erster Blick in das zweite Fräulein-Magazin!
Vor rund fünf Monaten wurde die erste Ausgabe des neuen Fräulein Magazins vorgestellt. Anlässlich des Launches gab es bei LesMads ein ausführliches Videointerview mit Chefredakteur Götz Offergeld, in dem er über die Pläne und das Konzept des Magazins Frage und Antwort stand.
Lange stand nicht fest ob und wann eine zweite Ausgabe erscheinen würde, jetzt ist es aber offiziell: Am 13. April kommt Fräulein in den Handel (auch die Schweiz und Österreich dürfen sich freuen) und ich konnte wieder einen ersten exklusiven Blick ins Heft werfen. Was als erstes auffällt: Das Fräulein Magazin hat mehr tiefrgründige Themen aufgenommen und überrascht mit politischen Themen und spannenden Portraits.
Auf dem Cover ist diesmal Sabina Schreder zu sehen, die unter anderem bei Vivienne Westwood studierte, in diversen Werbeagenturen assistierte und nun als Stylistin in New York arbeitet. Dass Terry Richardson die begabte Dame immer noch liebevoll "Schnitzel" nennt, liegt an ihrer häufigen Zusammenarbeit.
Fräulein hat sich wieder altbekannte aber auch neue Gesichter aus Musik, Kunst und Mode für Interviews geschnappt. Mit dabei sind Lykke Li, Coco Sumner, Marianne Faithfull oder Paul Smith. Als neues Talent am Modehimmel wird Stephanie Oberg vorgestellt, die mit ihren Unisex-Entwürfen ganz frisch in die Branche eingestiegen ist. Passend zum Thema gibt es netterweise ein DIY mit Schnittanleitung für ein Unisex-Hemd.
Im Heft finden sich neben einem bunten Editorial namens "Playing with the chicks" eine obligatorische Bikinistrecke und ein Männereditorial mit Casual Looks. Auch das Trendthema Color Blocking wurde aufgenommen. Mit dabei sind auch eine kleine Bildserie über Handtücher sowie die Uhrenkollektionen von Cartier. In der "L.A Story" geht es ordentlich nackig zu.
In der zweiten Ausgabe des Fräulein Magazins finden sich außerdem spannende Fotografien von Robert Polidori, der mit seinen Tschernobyl-Bildern einen gruseligen aber gleichzeitig faszinierten Schauer über unsere Rücken laufen lässt. Bedeckte Streetstyles aus Jemen werten die Moderubrik mit politischen Hintergründen und einem ungewohnten Ansatz auf.
Zudem sehr interessant ist ein Interview mit Jennifer Robinson, die Anwältin des Wikileaks-Gründers Julian Assange sowie ein Portrait über die Künstlerin Kathe Burkhart, die sich im Zuge ihrer Kunst mit Frauenrollen beschäftigt und die kürzlich verstorbene Liz Taylor als Hauptcharakter ihrer aktuellen Arbeit thematisiert. Als Anti-Fräulein wird nach Kate Moss nun Angelina Jolie "zerrissen".
Ein Blick in die zweite Ausgabe:

















julia
also mit lykke li im interview kannste doch heutzutage wirklich keine maus mehr vom herd hervorholen. come on, guys!
katja
danke für die preview. ich freue mich auf die zweite ausgabe. die wahl angelina jolies als anti-fräulein finde ich sehr gelungen. passender als kate moss in der ersten ausgabe.
Ninia
Hört sich schon mal ganz spannend an. Wobei auf den Lykke Li- und Coco Summer-Zug inzwischen alle aufgesprungen sind. Da ist das Fräulein irgendwie ein bisschen spät dran. Ich freue mich aber auf hoffentlich etwas mehr Text als beim letzten Mal und das Porträt über Kathe Burkhart.
Sarah
Klingt vielversprechend!
Laura
Klingt prima, ich freu mich schonmal.
Jessica
ich war schon von der ersten ausgabe so wahnsinnnig begeistert, das ich es jetzt kaum noch erwarten kann, das endlich die zweite ausgabe erscheint. nach dieser tollen vorstellung bin ich nur noch mehr gespannter! super!
Julia
Also die erste Ausgabe hat mich leider nicht vom Hocker gerissen. Mal sehen, ob ich dem Fräulein noch eine Chance geben werden.
Lola Finn
Ich finde Fräulein klasse! Die erste Ausgabe habe ich mir gleich geholt und habe mich verliebt! :)
Lovely greets from Munich
Lola
madleen
ich find das sieht alles wirklich vielversprechend aus, bin schon total gespannt! wenn die 2. so ist wie die erste dann kanns ja nur super werden :)
lisa
hatte mich nach eurem beitrag sehr auf fräulein gefreut und wurde bitter enttäuscht!
fräulein entpuppte sich als absolute kuddelmuddelzeitschrift. möglichst viel themen auf eine seite geworfen und selbst diese nicht interessant und noch dazu schlecht geschrieben.
das "zerreissen" von kate moos stieß mir dann erst richtig auf- was bitte soll das?!! spaß machen?
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kalinka
absolutes potenzial zum neuen lieblingsheft.. nicht alles überzeugt auf anhieb, aber das heft entwickelt sich ja gerade erst. also nummero zwei wird definitiv gekauft..
zeitschriftenfreak
Ich muss dem Magazin mein Lob aussprechen, weil ich den Bericht über die Anwältin und die arabischen Frauen aus Jemen, wie sie die traditionelle Mode (Vorschriften) mit der moderne verbinden, sehr interessant finde.
Für mich stellen die Berichte über Modethemen und andere Bereiche eine sehr gute Kombination dar.
Ebenfalls lesenswert waren die Infos auf den letzten Seiten, über Speisefische, die nur unter Beachtung bestimmter Kriterieren verzehrt werden sollten.
lg zeitschriftenfreak