Paris Fashion Week: Pedro Lourenco FW11 + Backstage
Bei Pedro Lourenco wurde mal wieder bewiesen, was mir eigentlich längst klar war, im Lichte des Laufsteges wirken die Kleidungsstücke komplett anders, als Backstage am Bügel. Manche Einkäufer gehen deshalb nur zu Showrooms, um nicht von dem Trubel um die Kollektion bei einer Show abgelenkt zu werden. Musik, Lichter, Models (was Frida oder Freja tragen sieht nämlich immer gut aus!), sogar die Frontrow beeinflussen das Urteil über eine Show, aber so ist das Spiel vom Modezirkus eben. Mein einziges Fazit: Alles anprobieren, bevor man es kauft!
Zurück zu Pedro Lourenco, Backstage wirkte alles recht unspektakulär, wie ein Mix aus cleanen Schnitten und Fell-Details (Fell sehe ich lieber an Tieren). Die schönen Models (zum Beispiel Hanne Gaby, der deutsche Rotschopf Luisa Bianchin, Alana Zimmer, Caroline BRasch Nielsen, Fei Fei und Karmen Pedaru) zogen da mehr Aufmerksamkeit auf sich. Auf dem Laufsteg war ich dann allerdings überrascht, wie hübsch die Looks und wie gut der Gesamteindruck der Kollektion war. Lourenco war einer der Wenigen diese Saison, der nicht auf weite Hosen setzte und bei skinny pants blieb. Dazu gab es Mäntel und Kleider in schlichten Formen, die durch horizontal, diagonal oder vertikal eingenähte Stoffstreifen (oft transparent) Struktur erhielten. Ein wunderbarer Materialmix war für das Gelingen dieser Arbeit die Grundlage. Weiß, Beige und Marineblau waren die farblichen Grundbestandteile, ein bisschen Gelb und Silber setzte Akzente. Die Taschen waren durch iPad-Taschen ersetzt, na wenn das mal keine gute Werbung für Apple war.
Die Laufstegbilder:
Meine Backstage-Eindrücke:





ola
OMG wie schlecht geschriben
ich werde dir vorschlagen anderen bescheftigungen nachgehen