Givenchy Haute Couture
Obwohl Ricardo Tisci seine Haute-Couture-Entwürfe für Givenchy nicht mehr in einer Laufstegpräsentation zeigt, bin ich doch froh, dass wir die Bilder der zehn herausragenden Kreationen zu Gesicht bekommen.
Nach der leicht düster angehauchten Haute-Couture-Kollektion für Frühjahr 2010 zeichnet sich bei den aktuellen Entwürfen eine ganz andere Inspirationsquelle und Stilrichtung ab. Vorbild für die umwerfenden Roben mit avantgardistischen Kopfbedeckungen von Philip Treacy war der Zauber Japans. Nicht im Sinne der Geishas, sondern als Standort der Verschmelzung von Robotern und mechanischen Errungenschaften sowie des japanischen Tänzers Kazuo Ohno, der den Ausdruckstanz namens Butoh einführte. Zudem wurden ausschließlich asiatische Models ausgesucht.
Die Modelle wurden mit ebenso viel Aufwand kreiert wie schon in den vergangenen Saisons. Pro Kleid wurden insgesamt etwa 6000 Stunden an Schnittkunst investiert, dessen Ergebnis sich eindeutig sehen lassen kann. Die bodenlangen Kleider, die sich zwischen Weiß und einem Hauch Rose mit einigen stärken Farbkontrasten wie Rot und Zitronengelb bewegen, verzaubern trotz Extravaganz mit edler Zurückhaltung und feinen Details wie transparenten oder schulterbetonenden Elementen sowie feinen Stickereien. Zusammen mit den großzügigen Hutkreationen, die durch ihre geometrische Form im Kontrast zur Kleidung stehen, ergeben die Designs ein atemberaubendes Gesamtbild.
Weitere Bilder der Haute-Couture-Kollektion von Givenchy:














annika
Wieder einmal mein persönliches Hightlight.