von Jessie in Kategorie: Designer 3Kommentare

Wolfgang Joop wird Kreativpartner von Galeria Kaufhof

Auf der Einladung für den Presse-Brunch in der Paris Bar prankt ein Affe mit Rose im Mund und auf der Rückseite lädt der deutsche Designer Wolfgang Joop handschriftlich verheißungsvoll zur "Verlobungsparty" ein: "No matter my age, I'm engaged again!" Dass es dabei weniger um sein Privatleben sondern neue Projekte gehen würde, ahnten wir bereits anhand des Hinweises "Her name that starts with G". Dass Joop aber neuer Kreativpartners der Kaufhauskette Galeria Kaufhof ist, überraschte dann schon.

Geplant ist eine langfristig angelegte kreative Zusammenarbeit. Das bedeutet erst einmal aber nicht, dass Joop nun Kollektionen entwirft, sondern vielmehr Konzepte mitentwickelt, um aus Galeria Kaufhof eine Lifestyle-Marke zu schaffen. Los geht es dann in der Weihnachtszeit. Da gibt es dann nicht nur einen von Joop gestalteten Weihnachtsbaum, sondern er fungiert zusätzlich als Gesicht der neuen Print- und Onlinekampagne.

Dass die Auffrischung des eingestaubten Kaufhaus-Images mit einem bekannten Designernamen funktionieren könnte, hofft auch Karstadt. Der amerikanische Modedesigner Max Azria wurde von Investor Nicolas Berggruen ins Boot geholt, um als Berater und Unterstützer für frischen Wind zu sorgen. In der FAZ wurde die Verbindung näher ausgeleuchtet.

Ob das also funktionieren kann und wir bald wieder die Vorteile von Kaufhäusern zu schätzen wissen? Ich bin skeptisch, aber wir werdens ja sehen.

Tags: berlin, galeria kaufhof, pressekonferenz, wolfgang joop
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3 Kommentare

  • Julia

    Ich bin mir da auch noch nicht so sicher, ob Herr Joop Kaufhof wirklich von seinem piefigen Polyester-Image befreien kann...

  • Fred

    Kaufhof! Den Namen muss man sich auf der Zunge zergehen lassen um zu verstehen das es nichts wird, nichts werden kann.

    Und auch Nicolas Berggruen braucht keinen Mode Designer sondern nur mal etwas Mut und Einkäufer, die ihren Job verstehen. Wer in die Abteilung Damenmode ins Alsterhaus geht denkt er wäre in einer mittelgroßen Stadt im Ruhrgebiet. Das Angebot ist Lichtjahre entfernt von dem was in Paris oder London gibt. Und das in der reichsten Stadt einer sicherlich nicht gerade armen Republik.

  • immelia

    also,das klingt auf jeden fall very strange,non?

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