Mailand: Prada SS2011
Die tantigen 60er-Jahre-Entwürfe der vergangenen Saison sind vergessen, jetzt wirft Miuccia Prada für ihre Sommerkollektion 2011 Farbe und wilde Mustermixe ins Spiel und erklärte backstage gegenüber Tim Blanks: "Es ist an der Zeit, frech zu sein." Üblicherweise würde das Zusammenspiel aus Ornamenten, Streifen, Bananen- und Affenprints, Kittel in knalligem Orange oder Blau sowie grossen gestreiften Sombreros kaum harmonieren.
Gepaart mit Pradas üblichem Minimalismus funktioniert der teilweise erst zu verdauende Look dann aber doch - nur mit dem eigentlich für Calvin Klein typischen Schnitt, der rund und weit geschnittene Schulterpartie mit schmaler Taille bei Kleidern und Tops kann ich mich beim bestem Willen nicht anfreunden und die gefärbten Fuchsschwänze hätten ebenso weggelassen werden können.
Die Kollektion:
Die gesamte Show live und in Farbe:






Jennifer
Hm, wenn ich ehrlich sein darf reißt mich da nichts wirklich vom Hocker. Die Anfangsstücke sind mir zu farbenfroh und nicht schön geschnitten. Irgendwie ne komische Mischung aus spanischem Stil und .... irgendwas.
Einzig das ein oder andere leichte Sommerkleidchen gefällt. Ob man dafür aber dann die horenden Preise a la Prada bezahlen muss ist jedem selbst überlassen. Ich würde es nicht tun, auch wenn ich das nötige Kleingeld hätte :)
Ulrike
Wieso nur immer diese Fuchsschwänze? Hab ich schon bei Louis Vuitton nicht verstanden...
lamaxi
ah non! da weiß man gar nicht was am furchtbarsten ist: die Fuchsschwänze, die runden Schultern, die Farbe Orange, der gestreifte Sombrero, die Kleider, die aussehen wie vom Asia-Markt? schade, ich hätte mir mehr von Prada erhofft.
mel
ich finde die kollektion so simpel...so merkwürdig...so...unvorteilhaft und unverkäuflich das ich prada direkt schon wieder dafür bewundere, dass sie sowas auf den laufsteg bringen. eine tolle kollektion für editorials ist das schon aber für den alltag oder anlässe wirds schwierig