von Julia in Kategorie: Fotografie 2Kommentare

Fotografie: Jonas Lindström

Wie konnte mir das eigentlich passieren? Wie ist es möglich, dass die wunderbaren Fotografien von Jonas Lindström mir erst seit gestern bekannt sind? Bei einer Vortragsreihe der Parallel School mit Chris Rehberger von Double Standards an der UdK wurden wir bei Bionade und Becks vorgestellt und bei der nachträglichen Online-Recherche ist mir schon ein bisschen die Kinnlade runtergekippt.

"Ah, ist das der, der so gerne schöne Models fotografiert?" fragte mich eine Freundin, als ich mich bei ihr via Skype nach meinem neuen "Talentfund" erkundigte. Ja, das isser, tippte ich zurück, doch da steckt doch noch soviel mehr dahinter.

Der 21-Jährige mit dem generisch schwedischen Namen hat nach dem Abitur als Assistent beim Fotografen Joachim Baldauf erste Erfahrungen gesammelt. Danach ging es zum Studium der visuellen Kommunikation an die UdK, dann fotografierte er zusammen mit Mary Scherpe das Lookbook für Vladimir Karaleev, knipste Strecken für die Style and the Family Tunes sowie Derzeit und stellt nebenbei seine Fotos in der Neonchocolate Gallery aus.

Zugegeben: eine gewisse Ähnlichkeit zu Hedi Slimane lässt sich nicht abstreiten, doch perfektionierte Ästhetik funktioniert leider in schwarz/weiss am Besten und wenn ich die Bildsprache von Jonas inklusive Typographie und weiteren Projekten einzuordnen versuche, so wird die naheliegende Assoziation am Ende vielleicht gar nicht mehr relevant sein. Ich bin gespannt, was wir in Zukunft noch von ihm zu sehen bekommen. In der Zwischenzeit empfehle ich die beneidenswert gute Website und sein Blog.

Hier das Video von Mary zu der Kampagne "pro forma - fall 10 11" von Vladimir Karaleev:

"Moving Portraits" von Jonas Lindström:

Tags: berlin, fotografie, jonas lindström

2 Kommentare

  • stéphanie

    das letzte bild....
    wir gedenken marcus und freuen uns ein so schönes bild von ihm zu sehen

  • Patricia

    Das Karaleev-Video hatte ich schon bei Mahret gesehen und fand, es sieht so wunderschön gelassen aus, wenn das Model in die Sonne blinzelt. Hat was von einem entspannten Sonntagnachmittag - freilich bei geringeren Temperaturen als zurzeit herrschen.

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