Video: Panel mit Michalsky & Julia Freitag
Erst zwei Tage vor dem Panel stand final fest, dass beim ersten DLDwomen ein 25-minütiger Slot für das Thema "Fashion, Style und Blogs" frei sein würde. Ich nahm also meinen ganzen Mut zusammen, überlegte mir ein genaueres Thema und befragte letzten Donnerstag schließlich Stylistin und Web-Gründerin Julia Freitag und Designer Michael Michalsky zu ihren E-Commerce-Modellen, der Nutzung von Blogs und was als Marke/Designer heutzutage getan werden muss, um am Ball zu bleiben.
Da ich sehr selbstkritisch bin, bin ich irgendwie froh, dass meine Internetverbindung hier in Florenz lahm ist und ich mir das Video deshalb nicht ansehen kann. Aber weil meine beiden Gäste bester Laune und so schön redselig waren, kann ich euch mein Debut als "Moderatorin" natürlich nicht vorenthalten.
Das Video vom Fashion-Panel beim DLDwomen:



Jen
und das Ganze musste auf Englisch sein weil…?
Irgendwie doof, 3 Deutsche unterhalten sich auf Englisch. Schade. Man versteht's zwar, aber es wäre in eurer Muttersprache sicher ein lockereres Gespräch geworden. Ich werd nie checken, warum man bei einer Veranstaltung in Deutschland unbedingt auf Englisch reden muss. Für die meist wenigen internationalen Besucher gibt es doch Audio-Translation über Kopfhörer.
karla
Respekt! und toll gemacht! ich hätte sprichwörtlich vor Angst in die Hose gemacht. mehr davon, bitte.
Melanie
Toll gemacht! Ich musste über Michalskys Akzent lachen ( böse böse, ich weiß), nicht sein Ausdruck der ist nicht schlecht aber da versteht man die Engländer, wenn sie den Deutschen direkt anhören, dass man aus Deutschland kommt
piga
Den Akzent von Michalsky fand ich auch zum Schmunzeln. Hat der nicht sogar Jahre in London studiert? Hat anscheinend nicht auf die Aussprache abgefärbt. Witzig...
Schlechten Stil fand ich dagegen diesen Eröffnungsredner, der Dich auf die Bühne geholt und nur mit Vornamen vorgestellt hat. Find ich in so einem Rahmen unangebracht, ist ja keine Party unter Freunden.
Aber Du hast Dich wirklich gut geschlagen. Kam charmant rüber..
mia
Kann mich Karla nur anschließen, aber warum gab es bei einer Konferenz für Frauen nur einen Slot für Modeblogs? Wenn schon alles andere rosa ist...
petra
tolles interview,alle beteiligten sehr kompetent...hatte früher mit kindermode zu tun,und finde
die entwicklung der modebranche im zeitalter des internet sehr spannend ...!!!
Jasmin
Liebe Jessie, das hast du toll gemacht. Dein Englisch klingt super und ich muss gestehen, ich hätte an deiner Stelle keinen Ton rausbekommen. Respekt!
ps: Und deine Orving Bluse find ich super kombiniert zum rosa Vintage Schätzchen!
sophie
haste toll gemacht:-) war echt interessant!
ich finde es eigentlich sympathisch, wenn man nicht zu gewollt versucht irgendeinen
affektierten Akzent nachzuahmen. Solange das Englisch an sich stimmt...
MICHAEL MICHALSKY
ICH FAND AUCH DAS JESSIE UND JULIA DAS SEHR GUT MACHT HABEN...
MEINE AUSSPRACHE IST ECHT SCHLECHT GEWORDEN.....FÜRHER KONNTE ICH DAS BESSER...ZU WENIG ÜBUNG !
mimi
Ich finde es schnurzpiepegal wer wie eine andere Sprache spricht. Der Inhalt macht es doch.
Michalsky ist schließlich ein bedeutender Designer in unserem Lande und nicht unser Außenminister, der nun wirklich Englisch beherrschen müsste ,was der ja leider mal gar nicht kann :)
Julia L.
Ganz cool.
Herr MICHALSKY, keine Sorgen, man versteht Sie sehr gut!
rob
ich bin auch sehr stolz auf dich jessie!
julia und herr michalsky waren aber auch fantastisch.
gerade michael hat mich diesmal wirklich beeindruckt,
weil er so schön laid back, ein bißchen abgeklärt und
vor allem realistisch und sachlich gewesen ist, wie ich
es selten gesehen habe (was natürlich auch daran liegen
könnte, dass ich noch nicht allzu viel audio-visuelles von
ihm mitbekommen habe).
mein kompliment an alle drei und styleproofed.com
werde ich mir nun auch mal zu gemüte führen!
camilla
you did a great job!
Nadine
Schade das der Ton so leise ist, dass müsste man echt besser lösen.
Lulu S.
Chapeau Jessie! Sehr interessantes Interview insb mit der E-commerce-Unternehmen Diskussion. Perfektes Englisch... i love all the accents!
Katja
Hut ab für die Moderation. Es sind interessante Ansätze in der Diskussion dabei und vieles sehe ich auch so mit meinem Modedesign-Auge und Background.Ich versuche durch meinen Blog auch eine Andersartigkeit in die Modeblogwelt einfliessen zu lassen, was Julia und Michael beide auch zwischen den Zeilen erwähnten.Trotzdem finde ich auch, dass es keine Competition zwischen Blogger und Modedesigner geben soll und auch nicht geben wird.
catherine
ein wirklich gutes interview, jessie! ich wäre total nervös gewesen an deiner stelle, aber du warst es sicherlich auch (:
und es ist wirklich interessant, was die beiden erzählen.. wäre cool, wenn du sowas öfter machen würdest bzw. sich öfter für dich die gelegenheit ergeben würde!
Bridget Moerth Macklin
Well done!
Michael Michalsky hat mich inhaltlich positiv überrascht. Er reflektiert einfach in Gesamtzusammenhängen und nähert sich den Fragen auch mal abstrakt. Julia Freitag hatte nicht wirklich viel Neues zu sagen, aber immerhin hat sie richtig erkannt, dass es viel zu viele Modeblogs gibt, die alle Ähnliches in etwa gleichzeitig berichten.....
Ich finde, man hätte die heterogene Qualität von Modeblogs und deren tendenziell selbstreferenziellen Content besser herausarbeiten können. So wirkt das Ganze wieder einmal so auf mich, als ob sich die Szene zu wichtig nehmen würde und ihren aktuellen Stellenwert im Medienkonzert überschätzt.
Wenn ich zum Beispiel höre, wie man sich über das Konkurrenzverhältnis zwischen Blogs und Hochglanzmagazinen unterhält, dann fällt mir dazu im Moment nur ein: Auftraggeber und Editors der tollen Fotostrecken der besten Fotografen und Models der Welt sind und bleiben die Hochglanzmagazine. Wir werden es so bald nicht erleben, dass Annie Leibovitz und Steven Klein für Fashionblogs arbeiten..... also verhält es sich wohl so, dass Modeblogs von der Klasse, der Expertise und dem Content der Magazine profitieren... Fashionblogs sind noch keine Innovatoren!
Je mehr das Internet auf dem Vormarsch ist, desto mehr Coffee Table Books und Magazine erscheinen.
(die Veranstaltung selbst dürfte ja inhaltlich noch recht durchwachsen verlaufen sein, keine Zeitung hat darüber berichtet und auch online gab‘s nichts außer Lob für den Junior der Burdas)
karla
@Bridget ich weiss ja nicht, in welchen Teilen des Internets bzw. der Medienlandschaft Du so unterwegs bist, aber in "meinen" Teilen des Internet (Meedia, w&v, etc.) wurde über DLDwomen umfangreich berichtet. daher kann ich Deinen Pauschalkommentar bzgl. des Verlaufs der Veranstaltung so nicht ganz nachvollziehen. aber vielleicht sollten wir die Leute fragen, die auch vor Ort waren? aus der Ferne ist das, wie bei jeder Konferenz, relativ schlecht einschätzbar.
zudem warte ich mit Spannung auf die erste Modeproduktion auf LesMads! das wäre mal was, Mädels!
Bridget Moerth Macklin
Sorry! @karla dass ich Branchenblättchen wie W&V nicht mit dem Spiegel, der Süddeutschen, der FAZ, der Zeit, etc. gleichsetze. Ich habe gezielt nach Berichten in relevanten Printmedien und auch online gesucht, da ich mehr über den Output der Konferenz erfahren wollte.
In der Regel ist das so, dass selbst nach jedem kleinen Marketingtag, an dem namhafte Redner teilnehmen, etwas über die Inhalte in der Presse zu lesen ist.
Wirklich süß finde ich deine aufmunterndernde Bemerkung zur ersten Modeproduktion auf / durch LesMads..... (habe ich da was übersehen - denn meines Wissens gibt es noch nicht mal Kooperations-Produktionen / Editorials zwischen der Elle und LesMads, beide aus dem selben Konzern).
Aber sicher hörst du das Gras wachsen und weißt aus sicherer Quelle, dass Peter Lindbergh und der mit den Unternehmern befreundete Karl Lagerfeld schon drum gebeten haben, als Fotografen für LesMads arbeiten zu dürfen.
Hast du eigentlich eine Glocke, die immer dann läutet, wenn ich nach einer Woche Abstinenz mal wieder gepostet habe?