Modelwatch: Videointerview mit Amélie Schützsack
Amélie ist 24, wohnt in Berlin und ist seit Jahren in zahlreichen Werbespots, auf Werbeplakaten und Covern zu sehen. Sie hat das geschafft, was nur wenigen gelingt: Sie konnte sich neben ihrem Studium mit dem Modeln ein zweites Standbein schaffen, das sie immer wieder aus dem Trott der Uni ausbrechen lässt.
Neben Werbespots für Adidas, Nokia, Ikea und Wella, war sie auch in zahlreichen Editorials unter anderem für das Zeit Magazin und die Style zu sehen. Alexander Gnädinger knipste von ihr ein Polaroid und Designern wie Kaviar Gauche und Adddress suchten sie als Model für ihr Lookbook aus.
Ich habe sie am Vatertag bei einem noch geheimen Shooting getroffen, das von Scott Schumann fotografiert wurde und habe sie zu einem kleinen Videointerview überreden können.
Hierbei verrät sie uns charmant, warum sie lieber Werbung als Fashion macht, wie sich das Modeln mit ihrem Alltag an der Uni verträgt und wieviel Zeit sie in ihre "Nebentätigkeit" investieren muss. Welche Jobs ihr am liebsten sind und welche Erfahrungen sie am meisten geprägt haben, erzählt sie hier:
Hier das Video für Adidas "Handbag For Feet":
Einige Bilder, die ich von ihrer Modelagentur Izaio ergattern konnte:











piga
sehr sympathisches Mädchen und schönes Interview! Danke!
Nur sind die Tonungleichmäßigkeiten etwas schade - will sagen, der O-Ton des Interviews ist sehr leise, die (ja durchaus schöne) Musik, die bei den Fragen eingeblendet ist, ist dagegen sehr laut. Wahlweise ists schwierig, das Gesagte zu verstehe, oder, wenn man den Ton hochdreht, blästs einem an den Musikstellen die Ohren weg :-) Könnt Ihr da nochmal nachbessern?
ACH AMI - SÜSS WIE EH UND JE ♥
rob
schönes interview!
gehört auch nach wie vor zu meinen liebsten kategorien.
aber der toooon... aiaiai... es bläst einen bei den frage-
einblendungen ja förmlich weg. mein lieber herr gesangs-
verein!
;)
Alex
Sehr sympathisches Mädel, hat mir gut gefallen ! Wie heißt denn das Lied ? :)
b.
big jet plane von julia & angus stone
Judith
Naja, es geht. ganz besonders interessant ist das mädel ja jetzt auch nicht.
und izaio ist ja auch nicht die aller renomiersteste agentur in Deutschland/Berlin..
bridget moerth macklin
Das Interview finde ich sehr charmant und interessant ..... für Mädchen, die Models werden wollen, sind die darin gegebenen Informationen interessanter als drei Folgen von GNTM!
Man sieht, hört und liest ja sonst immer nur von sagenhaften Karriereverläufen von Topmodels, von denen es weltweit keine einhundertfünfzig gibt...... wo bleiben all die anderen...was machen die.....?
Neimand berichtet gerne darüber, was all die anderen Models machen...... und in diesem Sinne ist es an dieser Stelle sehr interessant, dass man einem ganz normalen Model, das aber zimlich GUT ARBEITET, in dem Interview eine Stimme gegeben hat. Der weitaus überwiegende Teil aller Models, die überhaupt Jobs vermittelt bekommen, arbeitet wie Amélie an Werbejobs, Katalogen, Lookbooks, etc. .....
Alex
Ich finde sie sehr bodenständig und meiner Meinung nach sollte ein Model auch so sein.. Wie heißt denn das Lied zu Beginn des Interviews ?
Mimi
Die Musik find ich auch toll! Wollte gerade fragen, wie die Band heißt, aber das ist ja schon beantwortet. Danke!
Judith
Nein, sie arbeitet nicht "ziemlich gut". Sie macht das, wie sie sagt, nebenbei. Es gibt auch Mädchen, Mitte zwanzig, nicht berühmt, die dann trotzdem auf ihre 200.000 im Jahr kommen. Hartje Andresen zB.
Natürlich gibts auch andere die im Schnitt "nur" 3.000 im Monat machen, aber das was amelie macht ist ein Hobby...
bridget moerth macklin
@Judith
Da wird sich das zuständige Finanzamt für Hartje Andresen aber freuen, dass es von dir so genaue Zahlen gemeldet bekommt. Fehlt nur noch das Kalenderjahr......
Ein Honorarvolumen von 200.000 EUR pro Jahr entspricht nach Hinzurechnung der Agenturprovision, die in der Summe nicht mehr enthalten ist einem zirka Monatshonorarschnitt von 20.000 EUR. Und damit ist man unter den nicht bekannten Models eine absolute Spitzenverdienerin.
Du kannst ja gerne mal ausrechnen, wie viel all die Modelagenturen mit 400 Mädchen in der Kartei jährlich umsetzen müssten, um mehrere Mädchen mit so gutem Verdienst in der Kartei haben zu können. Selbst bei einem Schnitt von 50.000 EUR pro Jahr wären wir da bei einer Umsatzgrößenordnung von 20 Millionen pro Agentur.......
Fazit: Viele der Models in einer deutschen Model-Kartei arbeiten nicht oder nur ganz ganz wenig. Und so gesehen ist Amélie Schützsack in der Tat recht gut im Geschäft.
Wir reden hier nicht von Models aus der Kartei von IMG, DNA und so weiter.... und selbst dort gibt es viel zu viele, die lange Zeit zwischen den bezahlten Jobs zu überbrücken haben. Du weisst ja sicher, dass auch international für Editorials, Cover, Runway-Shows und manchmal auch für Top-Designer-Advertisements nichts oder nur sehr wenig bezahlt wird.....
Muri
Das Lied ist nicht "big jet plane".. Hier singt doch eindeutig eine Frau und es sind andere Instrumente, oder nicht ?
ennui
Das erste Lied: Angus & Julia Stone - Hold On
Sophie
Trägt sie da Pelz?
Wie assozial. Und ich dachte Models achten auch darauf dass ihre Klamotten guter Herkunft sind!