DfT: Interview mit Finalistin Anna Zwick
Nur noch 40 Tage und in Berlin geht es erneut bei der Fashion Week am Bebelplatz rund. "Designer for Tomorrow" (DfT), der Newcomer-Award von Peek & Cloppenburg, wird in diesem Jahr von acht Bloggern begleitet, die im Vorfeld Interviews mit den Finalisten geführt haben. (Zur Making-Of-Dokumentation geht es hier entlang.) In den vergangenen Tagen wurden die Resultate täglich auf dem DfT-Blog veröffentlicht, nun ist auch mein Videointerview mit Anna Zwick online.
Anna Zwick wuchs in Bremerhaven auf und schloss ihr Modedesignstudium in New York und Paris ab. Bei DfT präsentiert sie ihre Abschlusskollektion "Taucherglocke und Schmetterling", die nach dem autobiografischen Roman von Jean-Dominique Bauby benannt wurde. Das Gefühl der eingeschränkten Bewegungsfreiheit, die der querschnittsgelähmte Protagonist empfunden haben muss, inspirierte die Designerin zu umhüllenden Formen und Polsterungen. Sie versucht in traurigen Dingen Schönheit zu sehen.
Anna kennt viele Seiten des Modegeschäfts, denn sie konnte bereits sowohl bei dem kommerziellen Label Ralph Lauren als auch bei dem künstlerischen Giles Deacon Erfahrungen sammeln. Aktuell absolviert sie ein Praktikum bei Escada in München und würde sich natürlich wünschen, ihren eigenen Kollektionsgedanken weiterzuführen.
Und jetzt: mein Interview mit Anna Zwick.













anouk
meine farben.
überhaupt sehr gut macht lust auf mehr...
Bridget Moerth Macklin
Das Interview gibt einen interessanten Schulterblick in die Herangehensweise von Anna Zwick an ihre Abschlussarbeit...... die was kostümhaftes hat und in der Tat sehr Besonders ist.
Schade, dass sie trotz guter Fragen so allgemein geantwortet hat. Ich denke, die Parsons als Bootcamp der Mode zu bezeichnen verknappt auch im Interview etwas zu sehr. Für die meisten ist diese Institution ein ähnliches Schlagwort mit Strahlkraft im Modebusiness wie es das Lee Strasberg T.I. bei den Schauspielern ist. Ich denke, für Leute, die Fashion Design studieren wollen wäre es sehr interessant, ausführlichere O-Töne von Absolventen der Parsons zu hören.
Was ich ulkig finde, ist die Augenfälligkeit des Umstands, dass Anna Zwick trotz der Zeit, die sie in New York und Paris im Dunstkreis der Parsons, und bei internat. Fashion Companies verbracht hat, immer noch so unbeeindruckt und frisch aussieht und sich so kleidet, als hätte sie Bremerhaven nie verlassen...
Die Kollektion ist für eine Abschlussarbeit rund und gut gelungen....auch wenn ich es lieber habe, gute Schnitte, auch am einfachsten Kleid, erkennen zu können. Drapagen, Staffagen und diese Airbags überall erinnern mich immer an Bühnenkostüme. Es würde mich interessieren, ob es bei der Finanzierung der sehr teuren (da steckt ja alleine Seidentüll für tausende EUR drin...) Abschlussarbeit Hilfe von Seiten der Industrie, etc. gab.
Wenn der unwahrscheinliche Fall eintritt, dass es bei Peek & Cloppenburg blaugraue, himbeerrote oder mitternachtsdunkelblaue, gut geschnittene Seidentüllkleider ohne Airbags von Anna Zwick gibt, dann kaufe ich die bestimmt.