Rückblick: Möbel von Rick Owens im Berliner Apartment
Eine Traube schicker Gestalten sammelte sich gestern Abend im Apartment am Alexanderplatz, denn dort eröffnete die Ausstellung von Rick Owens. Was viele vielleicht nicht wussten: Herr Owens designt seit 2005 nicht nur Mode, sondern auch Möbel und Objekte. Die ausgestellten Werke wurden direkt aus seinem Headquarter aus Paris eingeflogen, um nun bis zum 2. Mai erstmalig in Deutschland bewundert werden zu können.
Leider konnte uns der Designer aufgrund der Aschewolke nicht persönlich Frage und Antwort stehen, was in Anbetracht der abstrakten Formen sehr schade war. Seine Möbel sind von ihm für sich gemacht und ich hätte gerne gewusst, was ihn zu der Verwendung von Geweihen inspiriert hat und ob er auf diesen wirklich seinen morgentlichen Kaffe schlürft oder eine Zeitung liest.
Wer also die Möglichkeit hat, sollte die Gelegenheit nutzen und sich schleunigst in der Memhardtstrasse 8 eine Dosis Inspiration und Mut zum Unkonventionellen abholen.
Hier einige Bilder der Eröffnung:











Nadine
Hey Lisa, danke für deine Berichterstattung hab mich am Sonntag nicht mehr aufraffen können um mir die Ausstellung ansehen zu können. Schade das Mr.Owens nicht vor Ort war, wäre auch gespannt gewesen was er auf deine Fragen geantwortet hätte.
berlin49
Der Titel dieser Ausstellung ließ mich stutzen, da mir die Bedeutung des Wortes “Boner” durchaus geläufig ist. Als ich dann “to pop a bonner” nachschlug, bestätigte sich mein Verdacht. Und wieder einmal drängt scih die Frage auf: “Was will uns der Autor damit sagen?” Ist Herr Owens von seinen Möbeln so überzeugt, dass sie ihn auch in “dieser Hinsicht” entzücken, oder handelt es sich nur um gegenstandslose Provokation? In irgendeiner Weise “phallisch” kamen mir die Möbel auch nicht gerade vor. Nun ja, Designer muss man wohl auch nicht immer verstehen.