von Lisa in Kategorie: Lifestyle 3Kommentare

Magazinwatch: INDIE Frühjahr 2010

INDIE_Frühjahr_2010_1.jpg

Das aktuelle Indie Magazin für Frühjahr 2010 war ständiger Begleiter meiner kleinen Oster-Auszeit an der Ostsee. Grund genug, um es hier in einem Magazinwatch noch mal näher vorzustellen und genauer zu durchleuchten. Mit vielen Interviews sind die Artikel zwar sehr informativ, aber leider mangelt es in dieser Ausgabe ein bisschen an der Auswahl der Themen.

Besonders schön war die Vorstellung junger Desingner, die aus Helsinki, Amsterdam, Berlin und Düsseldorf ausgesucht worden sind. Dabei ist mir besonders das deutsche Label Schmidt-Takahashi mit seiner neu verarbeiteten Second-Hand-Kleidung aufgefallen und auch unsere Lieblinge PerredSchaad konnte ich in dieser Rubrik entdecken.

Weiter wird der Haar-Trend anhand von einigen Beispielen näher unter die Lupe genommen. Der Künstler Nelson Lo verarbeitete Haare in Skulpturen, Charlie Le Mindu tat dies in extravaganten Gebilden und die Berlinerin Paula Immich zauberte mit dem schwierigen "Trend" wirklich tragbare Varianten für den Sommer. Die Interviews mit den Künstlern verraten zwar einiges über deren Intentionen, ändern aber nichts daran, dass dieses Thema irgendwie genug besprochen worden ist. Und auch das Interview mit der Musikerin Ebony Bones, die optisch natürlich herrausstechend ist, konnte mich nicht wirklich fesseln.

Ein Editorial und sehr schönes Interview mit dem Model Amber Le Bon hingegen eröffnete ungeahntes: Die Tochter von dem Supermodel Yasmine Le Bon und dem Duran Duran Sänger Simon Le Bon studierte Musik, Kunstgeschichte und Fotografie und steht eigentlich lieber hinter der Kamera. Auch die Bilderreihe "Stormy Clouds" aus der das Cover entstand, ist sehr kunstvoll mit verbranntem Papier collagiert worden und zeigt roughe Kombinationen aus Gareth Pugh, Topshop und Margit Brandt.

Das Twin-Special am Ende des Heftes stimmte mich zudem zufrieden. Gedruckt auf etwas dickerem und getöntem Papier, bildet es einen schönen Abschluss und erhöht die Wertigkeit des ganzen Magazins. Zu dem Thema werden große Illustrationen von verschiedenen Künstlern und zwei Editorials mit scheinbar eineiigen Zwillingen gezeigt.

Auch wenn mich persönlich diese Ausgabe nicht sehr inspiriert hat, bleibe ich natürlich ein Fan des österreichischen Magazins und werde es auch das nächste Mal wieder mit auf Reisen nehmen.

Hier einige Impressionen:

Tags: charlie le mindu, ebony bones, indie, magazin, magazinwatch, paula immich, perret schaad, schmidt-takahashi
Pin It

3 Kommentare

  • Jeanne

    also die bilder auf den impressionen sehen echt toll aus. wo kann man das magazin denn bekommen?

  • Lisa

    @Jeanne: Das Indie Magazin bekommst du in vielen gut sortierten Zeitschriftenläden. Schon allein wegen den Illustrationen lohnen sich die 5 Euro auf jeden Fall ;-)!

  • Jasmin

    Hast du das Material Girl auch schon mal gelesen? Würde mich noch wundernehmen wie toll selbes ist.

Kommentar schreiben

Netiquette: Bitte hinterlasst beim Kommentieren Euren vollen Namen und eine gültige Email-Adresse. Auch unsere Kontaktdaten sind öffentlich. Eure Email-Adresse wird allerdings nicht auf LesMads.de veröffentlicht. Kommentare sollten sich auf das jeweilige Thema des Eintrags beziehen. Wir behalten uns vor, Kommentare ohne vollen Namen und Kontaktdaten oder thematischen Bezug zu löschen. Natürlich könnt Ihr uns auch einfach direkt eine Email schreiben.

Facebook-Nutzer? Dann hier klicken, um dich anzumelden.

Burda Style ChuhChuh Elle InStyle OK COOL