NYFW: Jason Wu, Rag & Bone, Preen
Ach Jason, was würden wir bloss ohne dich tun? Der ganze Brei der New York Fashion Week wäre doch nur halb so schön ohne dich. Seitdem Michelle Obama umsonst und weltweit die Werbetrommel für dich rührte, ist dein Name in unser aller Ohren. Als "Oscar de la Renta" für Arme machst du dich einfach bestens!
Auch wenn Cathy Horyn nicht amused war über die Hommage an Irving Penn, finde ich seine Neuausrichtung ganz famos. Weiblichkeit auf dem Laufsteg ist ja heutzutage keine Selbstverständlichkeit mehr, weshalb wir Herrn Wu nochmal umso dankbarer sind, auch wenn wir ab und an ein bisschen zuviel Marni sahen und geblendet waren vom pinken Teppich.
Die Jungs von Rag & Bone sind bekannt für ihre eher burschikosen Styles, die jedoch an Damen immer irgendwie hübsch aussehen. Nun haben sie es sogar geschafft, den femininen Twist zu bekommen, ohne dabei auf die beliebten, sleek heels zu setze. Eingewickelt in Wolle, gewattet im Zwiebellook und auf Ankle-Boots sehen die Models doch irgendwie sexy aus, obwohl sie oft nur Bein zeigen (liegt bestimmt an den Kniestrümpfen). Da sag noch einmal jemand, den Winter überlebt man nur mit dicken Pelzjacken und Daunenmänteln...
Man sagt, Preen habe an dem Tag enttäuscht und wurde durch Wu gerettet. Ich war zwar nicht vor Ort, aber so streng wollen wir mal hier nicht sein. Der weisse Runway aus Plexiglas strahlte doch schon so gut wie eine Lichttherapie, so dass eigentlich alle Anwesenden milde gestimmt werden sollten. Wenn mich letzte Saison die pinken Waffelkleider noch erschreckten, bin ich dieses Mal eigentlich ganz angetan. Die Formen sind spannend, Schultern und Hals oft betont und wie auch schon bei Mongrels in Common fokussiert man sich der Abwechlung wegen aufs Boustier-Körbchen, was aber innerhalb der ganzen Kollektion ganz anständig aussieht. Backstage-Fotos und Close-Ups hat das Blog von Topshop.














