von Julia in Kategorie: Designer 2Kommentare

NYFW: Anna Sui, 3.1. Phillip Lim und Oscar de la Renta

Tim Blanks hat es bei Style.com schon so passend formuliert: "Anna Sui nimmt dich mit in Welten, die du vorher noch nicht kanntest." Inspiriert von Charles Rohlfs, einem Möbeldesigner aus dem späten 19. Jahrhundert, tischt die Asiatin Mustermix vom Feinsten auf. In satten Rot- und Grüntönen ist jeder gezeigte Entwurf fast ein Meisterwerk an sich und so wird einem beim Durchklicken der Kollektionen fast schwindelig.

Hier sind einige unserer Highlights:

Etwas dezenter und gleichzeitig innovativer ging es bei 3.1. Phillip Lim zu. Letztes Mal gab es noch rotes Setting mit Tönen von The XX und dieses Mal lässt er es ein bisschen beschaulicher zugehen. Angepasst an den heimlichen Trend zur grauen Wolle, kommt Herr Lim hier ganz gut weg, auch wenn die einzelnen Teile nicht wie sonst so perfekt alltagstauglich und in jede Garderobe integrierbar scheinen.

Der alte Haudegen Oscar de la Renta ist endlich in die wohlverdiente Ruheposition gerutscht. Vor einer Weile fragte ich mich noch, wie der alte Mann so konstant powern konnte und die Welt mit Roben beglückte, die so sonst kein anderer schaffen konnte (ok, Valentino vielleicht). Nun ist es endlich soweit: Es fetzt nicht mehr so wie sonst. Was aber komischerweise auch in Ordnung ist. So habe ich irgendwie die Gewissheit, dass Genialität auch irgendwann in den Ruhestand geht. Schick war es alles, aber so unglaublich fad. Und Freja sah aus wie in den Farbtopf und die Winddüse gefallen. Not so very tasty.

Tags: 3.1. phillip lim, anna sui, new york fashion week, oscar de la renta

2 Kommentare

  • Nenn

    Das graue Oscar de la Renta Kleid finde ich unglaublich schön!

  • Rene Schaller

    oscar's alte dallas- und denver-diven waren spassig anzuschauen, zeigen aber auch dass man die 80-er falsch interpretieren kann.
    ich denke die kollektion ist nur falsch gestylt. die einzelteile sind alle schön, aber komisch zusammengestellt.

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