von Julia in Kategorie: Fotografie 3Kommentare

Bild des Tages: Meghan Collison

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Im Zuge der Digitalisierung hat die Fotografie ihre kompletten Strukturen verändert. Shootings laufen mittlerweile ganz anders ab, als noch zu Beginn der 90er Jahre. Schade, dass von "echten" Abzügen und Kontaktbögen heute eigentlich keiner mehr etwas wissen will.

Und während ich Polaroids fast nicht mehr sehen kann, springt mein Herz direkt höher, wenn ich Paul Rowlands Bilder vom kanadischen Model Meghan Collison sehe. Die schwarz-weisse Portrait-Kollage mutet wie eine Vorauswahl eines Tests an, in dem er die Schönheit ganz natürlich ablichten wollte. Die Schlangenprints machen das Ganze dann fast zu einem kleinen Kunstwerk. Gefunden bei From Brazil With Love.

Tags: fotografie, meghan collison, paul rowland

3 Kommentare

  • Nora

    Einfach wunderbare Arbeit, von Beiden.

  • LindaLove

    Naja, die shootings selber laufen schon noch ähnlich ab wie früher. Viele Arbeitsprozesse haben sich halt verändert, sind schneller aber im Gesamten nicht weniger zeitintensiv geworden. Mal abgesehen von solchen Aktionen wie schnell durchschiessen und die Fehler im Photoshop raushauen.

  • philip

    Stimmt schon, was LindaLove schrieb. Die Arbeitsprozesse wurden nicht weniger aufwändig. Und die digitale Aufnahme ist quasi "medial direkter", da die Bilder heute sowieso durch den PC müssen, um später im Web oder Print veröffentlicht zu werden.
    Ganz allgemein hat sich der künstlicherische Anspruch in der Modefotografie in all den Jahren weiter erhöht, auch wenn vieles gleich aussieht und sich nichts neues erfinden lässt.

    Doch dass manche Modefotogafen (zumindest mal zeitweilig) auch abseits der Nostalgie zur Analogfotografie zurückfinden, ist umso erfreulicher. Längst hat sich herumgrsprochen, dass insbesondere die analoge S/W-Fotografie an Authentizität nicht zu überbieten ist.
    Nicht zu unterschätzen ist auch die Tatsache dass die Konkurrenz in der Modefotografie wohl noch nie so gross war. Und da greift natürlich manche/r gerne zum besonders gewordenen Medium Film zurück.

    Was den gegenwärtigen Pola-Trend betrifft : ja es ist ein weniger übersättigt, man sieht es beinahe zu viel und die Bildsprachen gleichen sich sehr einem Ei dem anderen. Abgesehen davon verstehe ich selbst als "Analogie" diesen Hype nicht.

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