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  1. Samstag, 23. Januar 10 | 16:51 Uhr | Jessie | 11 Kommentare | Kategorie: Designer

    .HBC Designer Scouts: Starstyling Show und Interview

    Tags: berlin fashion week, hbc designer scouts, laufsteg, show, starstyling

    Katja Schlegel und Kai Seifried von Starstyling zeigten im letzten Sommer noch am Bebelplatz, haben es sich im Winter aber lieber gemütlich im Rahmen der .HBC Designer Scouts gemütlich gemacht. Das reizüberflutende Label mit Laden in der Mulackstrasse wird "von Opfern" getragen, wie Katja lachend in unserem Videointerview beschreibt. Schön passend ist da der Name der Kollektion: "Jessica Nussbaum" - so heisst auch der Hund aus dem Starstyling'schen Haus.

    Wie man also möglichst auffällig durch den Winter kommt, erfahrt ihr jetzt.

    Das Interview mit Katja:

    Die Show:

    Für uns exklusiv fotografiert von Trevor Good!

    Shopping-Tipp

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  2. 11 Kommentare

    • kumquats | 24.01.10 · 03:52 Uhr (#)

      Sind das peinliche Klamotten? JA, es SIND peinliche Klamotten.

       
    • Lars Brandner | 24.01.10 · 13:17 Uhr (#)

      Eine Schwarzen von einem Weissen wie einen Hund zu Beginn der Show über den Catwalk ziehen und zerren zu lassen, ist allemal mit Hintergrund der Haiti-Katastrophe und dem Kolonialhintergrund einfach zur geschmacklos, und ohne Hirn und Verstand.

      Unter dem Label der "Modeironie" läßt sich nicht jeder fragwürdige, unreflektierte Schwachsinn entschuldigen, geschweige denn ertragen. Solch gängige Modeklischeés von Oberflächlichkeit zu bedienen, spricht dann letztendlich für sich, bzw. den Mangel an Intelligenz der Macher dahinter.

       
    • katja schlegel | 24.01.10 · 18:06 Uhr (#)

      Lieber Lars,ich würde dir ja voll und ganz zustimmen,wenn die beiden Akteure von uns gewesen wären.Doch dies war eine Aktion von den Veranstaltern,wir hatten leider keine Ahnung,der Vorgang war auch dann nicht mehr abzubrechen.
      Hiermit offiziell:das "Vorspiel" stammt nicht von starstyling.

       
    • Lars Brandner | 24.01.10 · 21:13 Uhr (#)

      Hello Katja, ernsthaft? Unglaublich, weil es einen ganz anderen Eindruck erweckt hat und selbst in Internetvideos ganz anders rüberkommt. Und auf dem Flyer stand auch nix. Dann sorry für meinen Kommentar, aber mich und nicht nur mich hat eine solche Geschmacklosigkeit maßlos aufgeregt. Nichts anderes war es für mich.

       
    • Frank | 24.01.10 · 21:27 Uhr (#)

      Der kleine Eröffnungsakt der für ihre provokativen Performances bekannten Bandmitglieder von Paris Suit Yourself war eine Improvisation und so auch nicht vom Veranstalter geplant. Somit ist starstyling dafür wirklich nicht die Schuld zuzuschieben.

       
    • Lars | 25.01.10 · 13:57 Uhr (#)

      @Frank: mit Hintergrundwissen bleibt das sicherlich unbestritten.

      Nur für den Zuschauer, der weder wußte das es sich nicht um eine eigenständige "Performance-Gruppe" oder was auch immer handelte, war davon nirgends etwas zu lesen, noch das es wohl ebenso wenig nichts mit Starstyling selbst zu tun hatte. Aber es geht hier auch nicht um eine Schuldfrage, und um es mal klarzustellen; ich hab nichts gegen die Leute von Starstyling.

      Faktisch bleibt es auch im Gedächtnis der Zuschauer was es wahr;

      das Intro der ersten Designer des Abends laut Flyer mit Protagonisten - Models oder Performancekünstler oder Musiker oder Musikmodelkunstperfomer oder oder oder - die besagtes Szenario inszenierten, während sie den Namen "Starstyling" riefen.

      In diesem Fall geht das leider auf Kosten von Starstyling, und noch weniger auf Kosten des Veranstalter. Aber vielleicht sind solche "Kolateralschäden" bei - Paris Suit Yourself - unter dem Deckmantel provokanter Performances - in diesem Fall auf Kosten anderer - ja eh immer mit eingeplant?

      Dumm gelaufen, sag ich da nur. Vollkommen daneben bleibt es trotzdem!

       
    • Markus Müller | 25.01.10 · 14:50 Uhr (#)

      Lieber Lars,

      Der von dir konstruierte Haiti Bezug ist für mich nicht schlüssig. Beide Bandmitglieder der Gruppe stammen aus Frankreich (Bordeaux und Paris) Kulturelle Identität an Hautfarbe festzumachen scheint mir etwas überholt und stellt zugleich eine Wiederholung eben jener kolonialen Denkstrukturen darstellt , die du in deiner Kritik erwähntest.

      Über die künstlerische Qualität lässt sich bestimmt diskutieren, gerne auch durch die Optik von Kolonialkritik. Allerdings sollte dies kritisch fundiert geschehen und nicht durch eine Polemik.

      Beste Grüße

       
    • Lars | 25.01.10 · 17:01 Uhr (#)

      Lieber Markus;

      Zitat:
      Der von dir konstruierte Haiti Bezug ist für mich nicht schlüssig.
      Beide Bandmitglieder der Gruppe stammen aus Frankreich (Bordeaux und Paris)

      Verstehe nicht was Du meinst? Haiti und Frankreich haben nichts miteinander zu tun? Vielleicht wird das so nachvollziehbar?

      http://lateinamerika-eroberung-kolonisierung.suite101.de/article.cfm/der_kampf_um_die_unabhaengigkeit_haitis

      Kulturelle Identität an Hautfarbe festzumachen scheint mir etwas überholt und stellt zugleich eine Wiederholung eben jener kolonialen Denkstrukturen darstellt , die du in deiner Kritik erwähntest.

      Verstehe nicht was Du meinst? Wo habe ich das gemacht? Und was bitteschön sind "koloniale" Denkstrukturen? Darum geht es doch auch garnicht. Was letztendlich zu sehen war und dargestellt wurde, spricht kommentarlos für sich, und war leider nicht die einzige Peinlichkeit der Fashion-Week, ausserhalb - Achtung: Polemik - von so etwas wichtigem wie "Mode".

      http://www.morgenpost.de/berlin/fashionweek/article1240745/Die-Fashion-Week-verlaesst-den-Bebelplatz.html

      Ich kann das aber mal ganz banal und simpel auf folgende Frage herunter brechen:

      Wo setzt Pietät an, wo hört sie auf?

       
    • Markus Müller | 25.01.10 · 18:41 Uhr (#)

      Lieber Lars,

      Koloniale Denkstrukturen bitte googlen, zu einer Lehrveranstlaltung in postkolonialen Studien soll dies nicht werden :-)

      Jedoch noch eine kleine Anmerkung in diesem Zusammenhang, die für dich einen guten Startpunkt darstellen könnte: nicht jeder dunkelhäutige Franzose kommt aus Haiti....


      Beste Grüße

      Markus


       
    • Markus Müller | 25.01.10 · 22:17 Uhr (#)

      Lieber Lars,

      Koloniale Denkstrukturen bitte googlen, zu einer Lehrveranstlaltung in postkolonialen Studien soll dies nicht werden :-)

      Jedoch noch eine kleine Anmerkung in diesem Zusammenhang, die für dich einen guten Startpunkt darstellen könnte: nicht jeder dunkelhäutige Franzose kommt aus Haiti....


      Beste Grüße

      Markus


       
    • Anne | 26.01.10 · 12:42 Uhr (#)

      Sollte es der besagte Hund „Jessica“ gewesen sein, der da vor der Show durch den Raum irrte? Lasst doch bitte das arme Tier das nächste Mal zu Hause! So ein lauter, stressiger, überfüllter Event ist wirklich nix für einen Hund – hab meinen doch auch zu Hause gelassen :)

       
     
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