von Julia in Kategorie: Lifestyle 10Kommentare

Natasha Poly auf der Art Basel Miami Beach 2009

artbasel_natashapoly.jpg Auf der Art Basel Miami Beach habe ich u.a. die Augen nach Modischem offen gehalten und staunte nicht schlecht, als mir das übergrosse Bild "Solipitica Nihilisti" von Richard Phillips bei der Galerie Hetzler ins Auge sprang. Auf knapp drei Meter Höhe und zwei Meter Breite zeigte er Natasha Poly, den "Robert Pattinson der Modelwelt".

Das Objekt im Hintergrund des Bildes ist übrigens ein veraltetes medizinisches Gerät mit dem früher Untersuchungen am Gehirn vorgenommen wurden. Neben Natashas Kopf platziert, können wir die schwarze Bedeutung des Bildes dann noch von einem ganz anderen Blickwinkel verstehen.

Mit dem Foto Natasha Polys als materialistischem Startpunkt des Werkes verdeutlicht Phillips die Weiterentwicklungsmöglichkeiten der Kunstformen und bringt sie durch seine Verarbeitung so zur Vollendung. Wie das Bild entstand, zeigt Art in America bei einem Besuch im Atelier des Künstlers. In dem Interview gibt er auch eine interessante Interpretation über das gewählte Motiv preis.

Tags: art basel miami beach, kunst, natasha poly, richard phillips
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10 Kommentare

  • juju

    "Mit dem Foto Natasha Polys als materialistischem Startpunkt des Werkes verdeutlicht Phillips die Weiterentwicklingsmöglichkeiten der Kunstformen und bringt sie durch seine Verarbeitung so zur Vollendung." ????Den SATZ VERSTEH ICH GERAD NICHT ???? wie wirkte denn das Bild in echt auf dich? So als photo find ichs vom malerischen her nicht besonders, irgendwie zuviel oberfläche...viele grüße

  • Manya

    Ich find das Bild auf die ersten zwei Blicke nicht schöne und versteh es auch nicht.

  • holly

    ich versteh auch die andeutung mit der schwärze und dem untersuchungselement ehrlich gesagt nicht, wie soll man es dadurch verstehen?

  • Sibylle

    Die Analyse des Bildes klingt leider nach gewollt und nicht gekonnt. Der Satz mit der "schwarzen Bedeutung" macht ohne Bezug oder Erläuterung keinen Sinn. Den anderen kunstvollen, aber leider nichtssagenden Satz, hat schon eine Vorrednerin herausgegriffen. Schreib doch lieber einfach und mit ein paar Erläuterungen, anstatt durch gekünstelte elegante Verkürzungen deine Sätze jeglichen Sinnes zu berauben.

  • Julia

    Der Link zum Interview mit dem Künstler erklärt es ganz toll. Das Instrument, mit dem damals Gehirne untersucht wurde ist neben dem Kopf von Natasha Ploy platziert, die mit ihren ausgeprägten Wangenknochen schon fast aussieht wie ein Totenkopf. Die schwarze Farbe im Hintergrund, die Smokey Eyes und die silberne, massive Kette betonen die makabere Sprache des Bildes. Als Ausgangslage zu diesem Gemälde hat Phillips ein Foto von ihr genommen und es dann mit Ölfarben auf eine Leinwand übertragen und in seiner Art weiterverfeinert. Darin sehe ich eine Zweitverwertung.

  • Cora

    Ich verstehe die Aussage des Bildes irgendwie nicht, denke ich.
    Sind Modelgehirne insofern bearbeitet, dass die Models wie Roboter arbeiten und alles tun, was man ihnen sagt? Oder werden Models von der Allgemeinheit in Bezug auf ihre logischen Fähigkeiten unterschätzt? Oder wird durch die totenkopfähnliche Natasha auf den Magerwahn angespielt? Das wären meine spontanen Ansätze, die ich jedoch für unzureichend halte.

    Mir gefällt die neue Richtung, die der Blog mit der Kunst einschlägt, sehr gut - Lob an Julia. Allerdings würde ich manchmal gerne einen Rotstift nehmen und diese - verzeihen Sie - schrekliche Grammtik, die Sie haben durchstreichen und verbessern. Viel schwarz bliebe nicht mehr übrig.
    Wenn ein Blog auf einem so profesionellen, da hauptberuflichem, Niveau betrieben wird, dann sollte man doch schon ein etwas besseres Gefühl für die deutsche Sprache besitzen. Oder sich seine Beiträge noch einmal vor dem online stellen durchlesen.
    Denn dass Sie, wie Sie bei dem kürzlichen Streitpost zur Tom-Ford-Brille kommentiert haben, manchmal stundenlang an einem Beitrag sitzen, nehme ich Ihnen bei diesem Sprachstil nicht ab.
    Zwar find ich es gut, dass Sie selber hier auch kommentiert haben, allerdings könnten Sie vielleicht auch Nähe zu den Lesern zeigen, indem Sie wirklich auf diese reagieren.

  • Sibylle

    Es mag sein, dass der Text sinnhafter wird, wenn man das Interview dazunimmt, aber sollte der Sinn nicht aus dem Text selbst erschließbar sein? Sonst kann ich doch gleich deine Quelle zur Hand nehmen oder du nur auf die Quelle verweisen.

  • Freya

    Julia, ich finde deine Interpretierung/Kommentierung des Werkes sehr aussagekräftig und klar und mag es, wie du schreibst. Was mich auf allen Ausstellungen und Galerievernissagen mittlerweilen heftigst stört, ist die Tatsache, dass aus längst abgegrabbelten Stilrichtungen und Elementen eine Innovation gemacht wird - eine Innovation und eine Besonderheit, die man übrigens auf jedem Autoscooter findet. Ich mag diese Art Kunst nicht, sie drückt sich zu symbollastig aus und wirkt auf billigste Weise zu simpel, zu flach. No way.

  • juju

    hi julia, hab gerad gesehen, dass mein kommentar im verlauf nur als kritik aufgegriffen wurde...so meinte ich das gar nicht. freu mich sehr wenn hier über kunst berichtet wird und mag vor allem deine unverstellte art dabei. daher hatte ich mich über den einen satz gewundert, den ich einfach nicht verstehen konnte und der eben genau aus dieser kunstinnovation-blase kommt die Freya schon beschrieben hat. es interessiert mich aber wirklich, wie so ein bild im original wirkt. berührt das auf den ersten blick oder sucht man nur verstandesmäßige interpretationen? also wie es auf dich gewirkt hat. du hast in einem früheren bericht mal sehr schön geschrieben, dass kunst weniger mit logik und vernunft zu tun hat und dem ist auch so. es ist eigentlich eine eigene sprache, die nicht komplett in die verstandes und interpretations- sprache übersetzt werden muss. nur haben heute viele menschen verlernt kunst einfach so auf sich wirken zu lassen und wollen es immer mit dem verstand kontrollieren, was sie da gerade sehen.
    viele grüße

  • Julia

    @juju: Das Merkwürdige mit dem Bild im Speziellen war, dass es mir in den Momenten, in denen ich davor stand, so rein gar keine Beziehung dazu aufbauen konnte und ich mich eher fragte, wer sich denn für soviel Geld ein heissgehandeltes Model aus dem Jahre 2009 ins Wohnzimmer hängt und wie schnell die aufgeladene Bedeutung durch das bekannte Gesicht sich wieder abbauen wird. Nach Lesen der Informationen des Künstlers habe ich eine andere und engere Sichtweise aufbauen können und war froh darüber.
    @Sibylle: Ich arbeite dran
    @Cora: Wir geben uns immer beste Mühe, auf alle Kommentare zu antworten, genauso wie wir stets versuchen, uns klar und verständlich mitzuteilen. Zu deinen Interpretationen lade ich gerne auch die anderen LeserInnen ein, Stellung zu nehmen. Da gibt es kein richtig oder falsch, wenn du das so siehst, ist das eben deine Reaktion auf das Motiv. Da muss ich aber auch erstmal drüber nachdenken...

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