von Julia in Kategorie: Lifestyle 6Kommentare

Devendra Banhart im Videointerview

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Beim Soundcheck in der dunklen Passionskirche erwies sich Devendra Banhart als redseliger Modeexperte, der gerne im Kleiderarchiv seiner Mutter stöbert und Henrik Vibskov liebt. Kurz vor seinem Konzert, das restlos ausverkauft war und sich auf neue Album "What Will We Be" stützte, bekamen wir wertvoll tiefe Einblicke in das fashion-sensible Verständnis eines farbenfrohen Paradiesvogels. Was es u.a. mit der mexikanischen Moderegel auf sich hat, erzählt er uns im heiteren Videointerview.

With a little help from my friends: Da Jessie und ich leider zum Interviewtermin mit dem bärtigen Sänger nicht selbst anwesend sein konnten, war ich super glücklich, dass für uns kurzfristig zwei Korrespondenten eingesprungen sind.

Die zerzausten Haare, das sonnige Gemüt, das Talent, die leicht verdaulichen, psychedelischen Songs schreiben zu können - auch wenn Mister Banhart, Kategorisierungen kritisch gegenübersteht, sehe ich in ihm trotzdem noch sowas wie den letzten Hippie der Neuzeit. Nachdem ich mit dem Videoschneiden fertig war, wollte ich mein Kaleidoskop aus dem Keller holen und anfangen, eine Patchworkdecke zu nähen. Die Räucherstäbchen konnte ich mir gerade noch so verkneifen und werde mich wahrscheinlich zum Teilen dieses Lebensgefühls mit einer der Aztekenmuster-Caridgans von Pendleton zufrieden geben.

Hier also das Videointerview mit Devendra Banhart (selbst dunkles Licht und ruckeliger Ton können der magischen Aura nichts anhaben):

Niemand verkörpert das Coachella-Festival (wo Jessie und ich schon ewig schonmal hin wollten) so gut wie Devendra Banhart und keiner passte so gut zu Natalie Portman, deren Klamotten er immer noch gerne klaut. Mit nur 28 Jahren macht der in Los Angeles wohnende Musiker einen so ausgeglichenen Eindruck, dass sein bisheriges Pensum inklusive Malerei, Filmsoundtracks basteln und Kompilations mitrecorden, einen positiven Effekt auf seine künstlerische Auslastung gehabt haben muss.

Lieder covern in Unterhosen kann er auch im Video zu "Feel Just Like A Child":

Bei "Carmensita" macht Natalie Portman einen auf Bollywood:

Making-Of des neuen Albums inklusive des Songs "Walilamdzi":

Lustig kann er auch mit seinem Nebenprojekt Megapuss, gefunden bei den Pimpettes:

Rezensionen des ab dieser Woche erhältlichen, unberechenbaren Albums gibt es bei der Sueddeutschen und der FAZ. Wer vorab schonmal reinhören möchte, der folge diesem Link hier. Einen Remix mit Phoenix findet ihr hier. Tausend Dank an dieser Stelle auch nochmal an Jobot von Lexposure und Oli von Dylan's Backstage für das Interview.

Tags: berlin, devendra banhart, musik, videointerview
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6 Kommentare

  • hannah

    ich steh voll auf seine strickjacke!

  • a.

    ich liebe megapuss

  • elisa

    ...
    !

  • Jan Stauten

    Meiner Meinung nach solltet ihr schon ein wenig mehr auf die Qualität des Bildes/Tons achten.
    Es ist ein wenig schade, dass man manche Sachen schwer versteht und die Kamera teils sehr wackelt.Das kann man natürlich als Stilmittel benutzen aber ich finde, dass das bei Interviews nicht nötig ist.
    Sonst aber alles topp, wie immer!

  • Klaus

    Sehr Interessanter Künstler mit seiner eigenen Art. Manches sollte man einfach als Stilmittel ansehen. Was man sagen kann ist das er sich definitiv in vielen Richtungen auslebt.

  • q

    wie war der name seines parfums?? konnte es nicht verstehen. :(

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