Buchtipp: "Berlin Now"
Unter den Metropolen ist Berlin natürlich der unangefochtene Favorit und diese Leidenschaft scheinen noch eine Menge anderer Leute zu teilen. Nun gibt es beim Verlag teNeues den wunderbaren Bildband "Berlin Now" von Dagmar von Taube, die zusammen mit anderen Fotografen das Leben in der Stadt ganz aktuell und wunderbar repräsentativ abbildet.
So finden wir nach dem Vorwort von Schriftsteller Imre Kertész und Aufnahmen von Peter Lindbergh aus den späten 80ern eine Fülle an bunten Momentaufnahmen, die das breite Spektrum der Menschen abzeichnet, die die Stadt zu dem machen, was sie ist.
In dem Vorwort der Herausgeberin lesen wir:
"Damals war mir unbegreiflich, woher die unwiderstehliche Sogwirkung der neuen Hauptstadt in dieser Zeit begründet war. Was bis heute in Berlin gelobt wird - das ewig Umbrechende, Zersplitterte, sich Verändernde - erschien mir anfangs nur schroff und rau. Und doch hatte die Stadt so einen finsteren, frivolen Reiz. München war lange satt, Hamburg macht frigide irgendwann. In Berlin war plötzlich ein Gefühl von Abenteuer und Gefahr zu spüren. Gerade das Unfertige, das Ruinenhafte schenkte eine Freiheit, die Berlin zur attraktivsten Stadt der Welt werden lassen sollte."
Treffender hätte ich es nicht formulieren können. Merci, merci! Die Namen der einzelnen Personen findet ihr in den Bildunterschriften:
Mehr Bilder gibt es übrigens im Bambiblog.









Rene Schaller
das buch ist wirklich super. wobei ich auch denke, dass eher für berlin-insider spannend ist. wenn man die menschen und deren geschichten nicht wirklich kennt, und das ist vor allem bei der society aus der zweiten reihe oft der fall, kann auch einfach nur langweilig sein.
aber jeder berliner sollte es zumindest im regal haben!