Rückblick: Das Konzert von The Virgins in Berlin
Und wie war das Konzert von The Virgins denn nun? Nach dem (fast schon zu) entspannten Meet-And-Greet inklusive Videointerview freuten wir uns auf die Show später. Die drei Jungs waren super zugänglich und sympathisch. Als die Kamera aus war, quatschten sie heiter über ihre Mitbewohnerin Chrissy Miller, die das Label Sophomore gegründet hat und jetzt mit ihrem Freund zusammenzieht. Wir witzelten und ich verliess den Raum mit einer Hand voll Kleingeld, das Nick mir in die Hand drückte.
Nach der Vorband So So Glos legten die Jungs los. Donald barfuß am Mikro, Wade und Nick mit E-Gitarren umgewickelt links und rechts daneben. Zaghaft legten sie los, bis die Ladies im Publikum nach den ersten drei Songs langsam anfingen zu kochen.
Während ich noch versuchte, die männlichen Gäste im Raum zu zählen, spielten die Jungs auch schon mein Lieblingslied "Love is Colder Than Death". Es folgte unerkenntlich übergeleitet "Rich Girls" und endete mit "Private Affair".
Für ein Konzert unter der Woche war die Stimmung gut, doch hatte uns der Auftritt der drei New Yorker auf dem MELT! Festival schon ein bisschen versaut. Ein voll gefülltes Zirkuszelt mit feierwütigen Campern rockt natürlich schon noch eine Ecke mehr. Da sollten wir vielleicht fairerweise den Vergleich gar nicht ziehen.
Im Radiointerview erzählten sie noch, dass sie nun seit zwei Jahren mit dem gleichen Album unterwegs sind. Ein bisschen wünschte ich ihnen dann gestern Abend, dass sie endlich nochmal Feuer geben können.. mit frischem Liedertopf. Dann werden sie sicher nochmal ihr Musikerherz à la Pete Doherty ausschütten können.
Bevor sie wieder nach New York fahren, spielen sie heute in Münster und am Samstag in Heidelberg. Ich freu mich jetzt schon auf ihre Rückkehr mit neuem Material im Gepäck!
Und hier in wie gewohnt schlechter Tonqualität meine drei Song-Highlights:
"Love Is Colder Than Death" - The Virgins, live in Berlin:
"Rich Girls" - The Virgins, live in Berlin:
"Private Affair" - The Virgins, live in Berlin:
Fotocredit: Dylan's Backstage









Abbey York
FINDE ICH ALLES SEHR INTERESSANT. SCHLIESSLICH HABEN AUCH DIE ALTEN GRIECHEN SCHON GEFÜHLE GEHABT UND CÄSAR HATTE NICHT UNBEDINGT RECHT.
Tolles Blog!
Nadine
live kannste die echt inne tonne treten. das album ist top, aber die sind (noch) keine liveband. anders isset z. b. mit mando diao die ich an sich nicht leiden kann, aber live haben die mich sowat von überzeugt, alter schwede.