ZEIT Magazin: Suzy Menkes im Portrait
Schon 40 Jahre ist Suzy Menkes in der Modeindustrie verwurzelt, dass ich ehrfürchtig vor ihrer Expertise in die Knie gehen mag. Das Portrait über die "Reich-Ranicki der Mode" im aktuellen ZEIT Magazin fasst knapp und gut zusammen, was man über die Modechefin beim International Herald Tribune wissen muss. So beeindrucken mich Aussagen der 65-jährigen, dass Mode "..von der Zukunft handelt" und "...dringend frische neue Stimmen braucht".
Menkes streitet allerdings ab, Designerkarrieren zerstören zu können und hört wahrscheinlich viel lieber, dass sie dankbarer Hebel war, um den Werdegang von Christian Lacroix und Christopher Kane positiv zu beeinflussen. Das erwirkt sie übrigens nicht durch ihren Geschmack, sondern durch ihr "Verständnis der Kollektion", das sie in für jeden verständlichen Urteilen niederschreibt. Eingestellt wurde Suzy übrigens von Anna Wintours Vater, der Chef des Londoner Evening Standards war. Den lesenswerten Artikel gibt es hier.




hannah
wie geil wäre das, wenn sie wie reich-ranicki sprechen würde!
Dani
Sie spricht mir in sehr vielen Dingen aus der Seele.
Besonders gefällt mir das Zitat "Ich mag Kleidung nicht, die Frauen in ihrer Bewegung hindert, sie einschnürt. Frauen sollten sich nicht wie kunstvoll verpackte Geschenke für Männer präsentieren". Das sollten sich viele Mädchen einmal zu herzen nehmen.
vera
... dass gute mode von der zukunft handeln soll ist aber eine binsenweisheit ; )
laura
die gute suzy. mir ist sie auch sehr sympathisch. allein schon ihr eigenes erscheinungsbild sprich für die sie. einfach sehr...naja, sie selbst, sehr unbeeinflusst, man kann fast sagen: schlicht weg nett. also ein vergleich mit reich-ranicki ist ja zumindest teilweise fast ein bisschen beleidigend. so knauserig ist sie ja gar nicht. :)
gila
da hab ich mich sehr gefreut... bin zwei stunden zu früh aufgestanden und hab es zu spät bemerkt, aber zum glück war das zeitmagazin mit der suzi drin in meiner tasche. bester satz: "Ich will nicht im dienst sterben. das ist was für karl."
Rene Schaller
der artikel ist sehr gut, sehr spannend. es ist immer eine freude über die dame zu lesen, sie ist von a bis z sympathisch.
ihr werdet doch sicher an dem symposium teilnehmen und berichten, zumindest erwarte ich hier davon zu lesen!