Paris Fashion Week: Bruno Pieters SS2010
Der belgische Designer Bruno Pieters präsentierte seine Looks für den Sommer 2010 gestern im Musée de l'Homme in einer riesigen hellen Halle. Seine vom japanischen Künstler Isamu Noguchi inspirierte Kollektion (der wiederum ist für seine puristischen Skulpturen und Architektur bekannt) sollte fliessende und zugeschnittene Silhouetten kombinieren und tat dies erfolgreich - und doch fehlte das gewisse Etwas. Es gab jede Menge Pastelltöne zu Schwarz und Weiss, beinahe ausschliesslich Minikleider und wenige Hosen.
Die russische Designerin Vika Gazinskaya, die durch ihren besonderen Stil von Streetstyleblogs bekannt ist, sagte in einem Statement nach der Show, dass es schlichtweg langweilig war. Da hat die junge Dame nicht ganz unrecht. Wir haben alles schon einmal gesehen, weder wurden neue Schnitte noch Farbkombinationen gezeigt und obwohl das Gesamtbild stimmig und auch klassisch schön wirkte, ist die Kollektion wahnsinnig unbesonders.
Die Plexi-Schuhe von Marie Cramer und die strengen Zöpfe mit einem Stück Plexiglas als Haargummi waren meine persönlichen Highlights.
Showimpressionen:
Alle Bilder bei style.com:
Ein paar Steetstyles nach dem Spektakel:
Unser Video:






blica
hm, aber mademoiselle gazinskaya sollte sich vielleicht nicht allzu weit aus dem fenster lehnen- man führe sich mal ihre kollektionen zu gemüte...
johanna
stimmt... langweilige, eher mitteltragbare, weil unförmige kleider in a: kreischenden clownsfarben, oder b: greige
laura
oh ich liebe vika!