Buchtipp: "Liebestänze" von Rainer Schmidt
Techno als Trend, wer wäre da nicht von selbst drauf gekommen. Nach "Berlin Calling" von Hannes Stöhr oder dem Buch "Lost And Sound" von Tobias Rapp reiht sich nun der ehemalige stellv. Chefredakteur der Vanity Fair Rainer Schmidt in die Dokumentation dieser besagten Szene. Doch wie bekommt man die onlineaffine, junge Zielgruppe dazu, sich für ein echtes Buch mit dem Titel "Liebestänze" zu begeistern?
Man nehme 300 Seiten Schriftwerk mit einer halbwegs guten Story (Bänker Felix entdeckt seine ehemalige Liebe Karla nach sieben Jahren hinterm DJ-Pult wieder), suche über acht Wochen lang quer durch Deutschland Freiwillige, lasse jeweils eine Seite laut von ihnen vorlesen und nehme es mit einer HD Kamera auf. Über drei Monate werden diese kurzen Videos dann täglich im Dreierpack auf MySpace und Liebestänze.de.
Zu den Vorlesern gehören u.a. Rainald Goetz, Benjamin von Stuckrad-Barre, Paul van Dyk, Inga Humpe, Dr. Motte, DJ Tomekk und der Besitzer des Tresor-Clubs, Dimitri Hegemann, womit viele der nicht nur Eingeweihten bekannten Macher der frühern Berliner Techno-Szene vor die Kamera treten. Mehr Infos gibt es beim Verlag Kiepenheuer & Witsch sowie im Artikel der Welt.
Maxim Biller liest Seite 16:
Oda Jaune liest Seite 65:
Alexa Hennig von Lange liest Seite 132:
Elfriede Nikodemus liest Seite 142:



Lisa
hilfe, wie schlecht ist das denn? und was hat überhaupt der/die/das mit techno zu tun!?!
Taily
Eine wahnsinns Idee, allerdings kann ich mir kaum vorstellen, dass es jemanden gibt, der sich das ganze Buch anhört :)
cleanikum
hoffentlich ist das ding nicht so grottig wie das buch von tobias rapp.
libri
wer schreiben kann muss nicht unbedingt vorlesen können. mann oh mann, was rattert der biller da lustlos runter.