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  1. Dienstag, 06. Oktober 09 | 15:40 Uhr | Jessie | 77 Kommentare | Kategorie: Lifestyle

    Brigitte in Zukunft ohne Models

    Tags: brigitte, magazin, models

    brigitte_ohne_models.png Es war das Thema des gestrigen Tages und schlägt sogar bis ins Ausland Wellen: Die Frauenzeitschrift Brigitte will künftig keine Models mehr buchen, sondern auf Normalos von der Strasse zurückgreifen. "Die Mode hat sich geändert. Die Frauen haben sich verändert. Unsere Welt ist eine andere. Also starten wir eine Revolution: Brigitte gibt es ab 02. Januar 2010 nur noch ohne Models."

    Dank unzähliger Streetstyles in Magazinen ist das ja grundsätzlich keine neuartige Idee mehr. Auch die Freundin setzt beispielsweise schon seit Jahren nicht mehr auf Magermodels, sondern bindet regelmässig Leserinnen ein (passend dazu: die Reaktionen anderer Frauenmagazine). Das komplette Verbannen aller Profimodels ist dann aber doch neuartig.

    Klingt nach grosser PR-Aktion, schliesslich wurde mit viel Tohuwabohu eine Pressekonferenz einberufen, von der die Süddeutsche in "Keiner ist mehr sicher vor uns" berichtet. Sollte es nicht so sein, wäre die nächste logische Konsequenz eine Sparmaßnahme, schliesslich kosten bekannte Models eine Stange Geld. Doch die Hobby-Models sollen genauso entlohnt werden, wie die echten. Vielmehr wolle man" den Markt aufrütteln und eine gesellschaftliche Debatte neu entfachen". Was denkt ihr darüber?

    Ich find es so lala. Mal abgesehen davon, dass ich die Brigitte ohnehin nicht lese (na gut, vielleicht mal im Wartezimmer), so gibt es doch einen Grund, wieso professionelle Models gebucht werden. Weil die Kleider an schlanken Frauen einfach besser aussehen. Weil Erfahrung vor der Kamera das A und O ist und Zeit spart. Oder weil Magazine noch immer Träume und Wünsche auslösen sollen, die Realitätsnähe da aber doch eher bremst. Wie denkt ihr darüber? Wir haben dazu eine Umfrage eingerichtet.

    Die dämlichste Überschrift kommt übrigens von der Welt, die eher an eine Bild-Schlagzeile erinnert: "Bei Brigitte wird jetzt gemampft". Das ist übrigens nicht geplant - Übergrössen sollen weiterhin nicht der Fokus des Magazins sein.

    Ein Video zum Thema gibt es auch:

    Umfrage: Brigitte verzichtet zukünftig auf Models – Was denkt ihr darüber?

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  2. 77 Kommentare

    • Lena | 06.10.09 · 15:56 Uhr (#)

      Ich find es so lala. Mal abgesehen davon, dass ich die Brigitte ohnehin nicht lese (na gut, vielleicht mal im Wartezimmer), so gibt es doch einen Grund, wieso professionelle Models gebucht werden. Weil die Kleider an schlanken Frauen einfach besser aussehen. Weil Erfahrung vor der Kamera das A und O ist und Zeit spart. Oder weil Magazine noch immer Träume und Wünsche auslösen sollen, die Realitätsnähe da aber doch eher bremst

      Da hast du alle punkte dennen ich genau so zustimme.
      Es ist irgendwie einfach nur peinlich. Schliesslicht werden Magermodels doch sowieso selten für solche Modestrecken in Zeitungen gebucht.

       
    • Marcel | 06.10.09 · 15:58 Uhr (#)

      Auch ich bin geteilter Meinung. Wenn weitere Magazine oder gar Shows auf Pseudomodels zurück greifen wird wohl ein ganzer Arbeitszweig schrumpfen, aber andererseits bin ich mir sicher, dass bei zu vielen normalen Mädchen von der Straße wieder die Magazine ein Plus verzeichnen, die dann wieder auf Profis zurück greifen, die auch etwas von dem Job verstehen.

      Ob Facehunter oder Modemagazin: Hauptsache die Models sprechen mich optisch an und haben dieses gewisse Etwas.

       
    • J. | 06.10.09 · 16:04 Uhr (#)

      Ich denke, dass es nicht unbedingt schlecht sein muss und da Brigitte-Leser oftmals in die Kategrorie "weniger-Mode-interessiert" oder/und "Ü-40" einzustufen sind würde es die Leser wohl eher weniger stören. Und wer weiß, vielleicht gabeln sie ja ein paar hübsche Mädchen& Jungs auf, muss ja nicht alles was hübsch ist, gleich auch Model sein.
      Ich persönlich bevorzuge da andere Zeitschriften und überlasse die Brigitte gut und gerne meiner Oma, die sich sehr an den "Normalos" erfreuen wird, genau weil die alle so schön "mampfen".
      ....:D was eine blöde Überschrift.

       
    • Jackle | 06.10.09 · 16:15 Uhr (#)

      Die wollen wohl eher etwas Geld für die Models sparen. Ich stemme dem natürlich zu, dass die meisten nicht nur die dünnen Models sehen wollen aber man muss auch sagen, dass die Kleidung schon sehr den dünnen Mädchen zugeschnitten ist und es an denen etwas besser aussieht. Ich kenne zwar die Leserschaft von der Brigitte nicht, aber ich glaube die Leserschaft ist hier schon mehr bereit "natürlich" Personen zusehen als die Leserschaft der Vogue.

       
    • Vika | 06.10.09 · 16:24 Uhr (#)

      Ich finde es nicht so gut.Zwar lese ich Brigitte nicht finde aber das die sogenannten ''Magermodels'' zur Mode irgendwie auch gehören.Ich denke aber das Brigitte eh eine Zeitschrieft für Ü30 oder Ü40 ist und denen ist es wichtiger,als jungen Frauen,Normalos zusehen.
      Bleibt nur noch zu hoffen das die Glamour oder die Vogue nicht so einem Unsinn folgen.
      Das wär ja schrecklich!Und mal ganz ehrlich,bei mir persönlich ist es so,das wenn ich ein Modemagazin durchblätter,ich keine Normalos sehen will,sondern eher die ''Unerreichbaren''.Damit man auch noch was zu träumen hat :D
      Hört sich zwar blöd an,aber wer will schon Geld bezahlen um Normale Frauen zusehen.Da kann die Mode noch so gut sein,ich würd nichts mehr kaufen.

      Okay,das war jetzt die Meinung einer 15 jährigen
      Lesmads,ich finde euch echt spitze,macht weiter so :)

       
    • Patricia | 06.10.09 · 16:26 Uhr (#)

      Ich glaube, für viele Models ist esn nicht leicht, an gut bezahlte Jobs ran zu kommen. Wenn jetzt Magazine, die relativ unbekannte Models bisher gebucht haben, auf Profis verzichten, gibt es weniger Arbeitsmöglichkeiten. Ich denke, dass wird vor allem für Einsteigerinnen und unbekannte Gesichter von Nachteil sein.

       
    • stella | 06.10.09 · 16:27 Uhr (#)

      Ob Mode nun an schlanken oder molligeren Frauen/Männern besser oder schlechter aussieht, ist Geschmackssache.
      Fest steht für mich jedoch, dass sie für jeden tragbar sein sollte.
      (Natürlich kann man dabei auf bestimmte Dinge wert legen, die dem Körper vielleicht mehr schmeicheln.)
      Ich bin der Meinung, dass man mit Models, die nun mal nur einen bestimmten Typus Frau verkörpern (groß- ca.1,80cm groß, schlank - "90-60-90", BMI), ein Ideal schafft, dass einfach nicht jeden anspricht, weil die Mode dementsprechend nur an Körper(maßen) der aktuellen Models angepasst ist, sodass diese auch gar nicht für jeden unbedingt "gemacht" ist. (und somit auch nicht gerade vorteilhaft, in Bezug auf Längen usw, ist)
      Mode soll schließlich unter anderem die INDIVIDUALITÄT zum Ausdruck bringen.

       
    • timy | 06.10.09 · 16:27 Uhr (#)

      Ich finde das diese Idee für ein Magazin wie die BRIGITTE doch eine tolle Idee ist.
      Die bekannten/üblichen Topmodels haben die ja eh nie für ihre Editorials benutzt.
      Und für die typische BRIGITTE-Leserin ist es sicher eine Hilfe, die abgebildete Mode an "echten" Menschen zu sehen.
      Ich denke auch nicht das es jetzt von 0815-Frauen wimmeln wird, die werden sich schon gute Typen raus suchen...
      Ich finde es klasse!

       
    • ellinor | 06.10.09 · 16:28 Uhr (#)

      also ich finde die idee schon mal toll. gerade weil sie eben nicht auf die herkömmlichen gesichter setzen. ich denke auch für die modestrecken, welche die brigitte präsentiert, sind gerade leute von der strasse passend, da es hier ja nicht um vogue ähnliche editorials geht. ausserdem haben sie schon immerhin eine diskussion ausgelöst. und das war wahrscheinlich ihre hauptabsicht...!

       
    • marielle | 06.10.09 · 16:29 Uhr (#)

      ich bin 24 jahre alt und ich lese die brigitte ab und zu. nicht nur im wartezimmer - ich kaufe sie mir gelegentlich.

      ich mag die dossiers, sogar die rezepte oder gärtnertips weil sie mir sofort eine gemütliches gefühl geben. lebensfreude, genuss und gelassenheit gehen auf mich über. die brigitte macht nun mal keine high fashion editorials aber z.b. ganz gute vorschläge für business-mode für die normale frau. fand auch die makeup tutorials gut, im gegensatz zu tutorials aus der "joy" oder so - die häufig null tragbar sind.

      bei der brigitte bin ich ganz entspannt: ich bewundere die models und frauen, die man dort drin sieht zum beispiel für ihre guten figuren, ihre schönen langen weißen/graugesträhnten haare und lachfalten. mir macht das durchschauen anderer zeitschriften viel mehr stress weil ich sofort auf meine unperfektheiten gestossen werde.

      ich finde die idee schon ziemlich verrückt und gewagt, aber ich bin mir sicher, dass ähnlich wie in der dove "pro age"-kampagne gute fotos dabei herauskommen.

      mal ehrlich, die brigitte muss sich doch auch in ihrem gebiet zwischen den anderen mainstream-zeitschriften halten.
      aus meinem bekanntenkreis sind viele ü40 und ü50 frauen z.b. zur "für sie" übergegangen weil dort viel mehr gesundheit und anti-age drin ist.

      und der rest ist doch viel zu oma-mäßig ("bild der frau" und konsorten) oder zu jugendlich (glamour, maxi, joy usw).

       
    • Sara | 06.10.09 · 16:30 Uhr (#)

      Ich glaube, es geht bei der Diskussion weder um dürr/mollig. Sondern viel mehr um echt/unecht. Ich bin 25 und meine Lieblingszeitschrift ist nunmal die Brigitte, weil ich hier das Gefühl habe, dass die Inhalte real sind (jedenfalls oft). Nichts gegen Hochglanz-Modemagazine. Das mag Leuten gefallen und das mag auch viel Sinn haben, aber ich glaube, dass die Brigitte Frauen bedient, die sich eher mit sich selbst beschäftigen, als mit der wahnsinnig schnelllebigen, konsumorientierten und haifischbeckenmäßigen Welt da draußen.

       
    • c. | 06.10.09 · 16:34 Uhr (#)

      Ich denke, dass das Konzept nicht durchgehalten wird. In erster Linie muss die Brigitte zusehen, dass sie Die Klamotten, die sie umsonst von den PR Agenturen zur Verfügung gestellt kriegt, im Heft unterkriegt - sonst springen die Anzeigen-Kunden ab. Normale, hübsche Frauen tragen allerdings nicht alle Größe 34/36 - wie soll das auf Dauer gehen? Obendrein - wie soll ein "Normalo" ein Pensum von bis zu zehn Editorial-Fotos am Tag schaffen? Was an Modelgage gespart wird, kommt an zusätzliche Kosten durch Overtime für Haare/Make up und Fotograf wieder oben drauf - und kommt womöglich sogar teurer. Ich denke, die Entscheidung wurde aus der Chefetage von G+J getroffen, von denen die die Mechanismen der Brange gar nicht kennen, sondern nur Zahlen und Marktplazierung im Kopf haben. Das geht bestimmt nicht lange gut.

       
    • Sarah | 06.10.09 · 16:40 Uhr (#)

      Ich denke, dass für eine Format wie die Brigitte die Idee sehr gut ist. Darin geht es nunmal um Mode, die von normalos getragen wird, und sich auch von normalos geleistet werden kann.

      Wie gerne ich mir sicher die Editorials in anderen Modemagazinen anschaue (vogue, elle...) anziehen kann man das meistens dann doch nicht, weil man eben zu klein, zu dick oder einfach brüste hat. Und wenn man doch, dann reicht doch der geldbeutel nicht.
      Natürlich hat Mode dann auch was mit Kunst zu tun, allein schon die Inszenierung in der Zeitschrift selbst, und auch Träumen soll man mal dürfen. Aber die Brigitte zielt doch dann wirklich eher darauf ab Frauen tatsächlich zu beraten, was modisch so grade los ist, und was sie denn demnächst auch mal im Büro tragen können oder auf der nächsten Party.
      Also top Idee für die Brigitte!

      Aber dieses Ü40, Ü50 gelaber hier... nee nee
      so schlimm ist die doch auch nicht. Ich les sie zwar nicht regelmäßig, aber würd sie eher mal auf Ü30 schätzen die gute Brigitte.

      Bleibt zu hoffen, wenn schon normale menschen genommen werden, das es vielleicht auch was über diese person zu erfahren gibt, wie größe und gewicht. ansonsten kann man ja auch nicht vergleichen

       
    • stella | 06.10.09 · 16:43 Uhr (#)

      was ich noch hinzufügen wollte...
      ich meinte nicht, dass nun die "Models von der Straße" der Brigitte die Molligeren sind :D
      das war auf jessies aussage bezogen :
      "Weil die Kleider an schlanken Frauen einfach besser aussehen."
      (die ich übrigens unpassend finde....)
      Schaut man sich mal die aktuellen Models an, sind diese schon sehr einheitlich.
      Oft hagere blasse Gesichter und, dass muss man schon sagen, sie sind nun mal alle dünn bis dürr.Meiner Meinung nach möchte die Brigitte nun Typen setzen, und besonders zu betonen: Unterschiedliche.
      Das finde ich toll, und es zeigt auch eine positive Entwicklung in der Mode.

       
    • maria | 06.10.09 · 16:49 Uhr (#)

      vika vika und kindliche Vorstellungen..

       
    • Svenja | 06.10.09 · 16:51 Uhr (#)

      Ich finde das toll und glaube nicht, dass die Brigitte eine PR Aktion nötig hat,
      schließlich ist sie eine der besten Frauenzeitschriften.
      (@ J. Ich glaube, dass Brigitte Leserinnen nicht weniger modeinteressiert sind, nur weil sie auch gerne sinvolle Artikel statt Gossip und sinnlose Sextips lesen! Außerdem kenne ich viele mode- und lifestyleorientierte Frauen um die 30, die inzwischen aus dem "Maxi Alter" raus sind und deshalb Brigitte lesen. Du musst ja eine sehr junge Oma haben!)
      Meiner Meinung nach könnten mehr Zeitschriften dem Beispiel folgen, wenn sie tragbare Mode für normale Frauen machen wollen.
      Die richtigen Modemagazine wie Vogue sollten ihre Models aber ruhig behalten.

       
    • Frank | 06.10.09 · 17:00 Uhr (#)

      Ich finde als Gegenmaßnahme sollten Modeblogs ab 01. Januar 2010 nur noch mit Profimodels arbeiten.

       
    • Amelie Le | 06.10.09 · 17:31 Uhr (#)

      Ich find es großartig. Wirklich großartig.
      Klar gibt es jede Menge Models, die von natur aus schlank sind und sich nicht runter hungern. Und das Argument "Weil die Kleider an schlanken Frauen einfach besser aussehen." gibt genau das Problem wieder. Die Klamotten sehen an den schlanken Frauen besser aus, weil sie für genau diese gemacht werden. Wenn mehr "normale" Frauen (die im übrigen nicht fett sind, sondern NORMAL) in Modezeitschrifen auftauchen, werden auch mehr Klamotten für genau diese produziert.
      Dass man denkt, die Klamotten sehe an schlanken Frauen besser aus, kommt meiner Meinung nach auch zum Teil aus der Gewohnheit, dass man eben nur schlanke Frauen präsentiert bekommt. So ist das schließlich auch mit Modetrends - Leggins werden erst mit einem "Oh mein Gott" kommentiert und ein halbes Jahr später trägt man dann doch eine. Wenn also mehr normale Frauen abgebildet werden, gewöhnt man sich auch da dran.
      Meine Wunschvorstellung wäre allerdings ein Mix aus Normal, Plussize und sehr schlanken Models in Zeitschriften und auf Laufstegen. Das würde viel mehr die Gesellschaft wiederspiegeln, als das aktuelle Bild.

       
    • Nadine | 06.10.09 · 17:37 Uhr (#)

      Ich finde die Idee interessant – egal ob sie nun eine Reaktion auf die allgemeine finanzielle Lage der Magazine zurück geht oder nicht. Ich denke dass eine Zeitschrift wie die Brigitte (meiner Meinung nach weitaus hochwertigere Zeitschrift als all diese kleinformatigen "Mode"-Zeitschriften) für andere Themen und Zielgruppen steht als Vogue und Co. Zudem finde ich das Signal ein Gutes! Natürlich schaue ich mir gerne tolle Editorials mit schönen Mädchen und Kleidern an, wenn ich ehrlich sein soll aber wegen der Fotografie. Wenn jetzt tragbare Mode von "normalen" Frauen getragen wird, weiß ich nicht was daran abschreckend sein soll. Ist es nicht gut zu sehen, dass Mode von Frauen jenseits von Größe 34 auch toll aussieht? Außerdem wurden in solchen Zeitschriften ja schon immer wieder Fotostrecken mit ganz normalen Frauen gezeigt, die werde hässlich noch fett waren. Die Aufregung verstehe ich also nicht.

       
    • Zimmermädchen | 06.10.09 · 17:43 Uhr (#)

      Einerseits finde ich die Aktion nicht schlecht. Andererseits steckt dahinter auch ein wirtschaftliches Interesse. Alleine wie die ganze Kampagne vermarktet wird, zeigt doch, dass es nicht nur darum geht, keine Magermodels mehr zu veröffentlichen. Überhaupt fand ich jetzt nicht, dass in der Brigitte nur Bohnenstangen abgelichtet waren.

      In Sachen Leser-Blatt-Bindung ist das Ding natürlich ein absoluter Coup. Man stelle sich vor, die Nachbarin ist jetzt in der Brigitte. Da wird die Zeitung gleich von Leuten gekauft, die sie sonst nie in die Hand nehmen ...

      Den "Die machen ein Magazin für mich, in dem ich auch vorkommen kann"-Effekt sollte man nicht unterschätzen. Ich bin gespannt auf die Verkaufszahlen im nächsten Jahr.

       
    • Sara | 06.10.09 · 17:51 Uhr (#)

      Ein gelungenes Statement gegen die Verherrlichung der abgemagerten Models!

       
    • Maggie | 06.10.09 · 17:51 Uhr (#)

      Ich denke auch, dass das diese Maßnahme für die Brigitte sehr gut passt. Dieses Magazin kann man schließlich nicht mit der VOGUE etc vergleichen.

      Generell hat die Mode jedoch kaum eine andere Möglichkeit als einheitlich schlanke Models zu buchen. Um Betonung von verschiedenen Frauentypen geht es den Designern schließlich nicht, es geht um die Kunstform Mode, welche im Vordergrund stehen soll. Models sind eben nur Mannequinns, das ist ihr Job.

      Weisen die Frauen dabei zu weibliche Rundungen auf, kann es passieren, dass die Mode in den Hintergrund gerät oder bestimmte entblößte Körperstellen einfach nicht ästhetisch, sondern aufreizend wirken und so vom Gesamtbild ablenken.

      Klar ist die Ästhetisierung von wirklich dürren Models, die mit der Faszination der Androgynität einhergeht irgendwo nicht mehr gesund und akzeptabel, das sollte man auf keinen Fall unterstützen. Allerdings gibt es auch Models, die von Natur aus eben dünn sind und dies auch nicht ändern können. Da finde ich es manchmal wirklich dreist, wenn da wieder vorschnell jemand verurteilt wird.
      Über Dicke zu lästern ist nicht ok, aber über Dünne schon..

       
    • Johanna | 06.10.09 · 17:54 Uhr (#)

      Die Brigitte war nie eine Zeitschrift in der internationale Topmodels mit der dazu passenden Mode abgebildet waren, ob man den Unterschied zu den "Profimodels" und den angekündigten "echten Frauen" überhaupt sieht, wage ich zu bezweifeln. Ich finde es auch ziemlich unpassend, Profimodels in Gegensatz zu "echten Frauen" zu setzen..sind Models keine echten Frauen? Abgesehen davon denke ich, dass das Ganze eh nur ein Publicity-coup der Brigitte ist, das Verlagshaus ist von der Wirtschaftskrise arg gebeutelt...gelungen ist er, dass muss man der Brigitte lassen. Da ich eh andere Zeitschriften lese, ist mir das auch relativ egal, ich gehe davon aus, dass Vogue, W, und Co auch weiterhin Models die diese Bezeichnung auch verdienen für ihre Modestrecken nehmen, und das finde ich auch gut so. Man ersetzt ja auch nicht Profisportler durch Amateure, nur damit sich alle Unsportlichen besser fühlen..

       
    • kathi | 06.10.09 · 18:02 Uhr (#)

      Großartig! für ein format wie die brigitte ein meiner meinung nach ein ganz toller gedanke (schließlich ist die brigitte nicht die vogue, und das ist manchmal auch gut so). dass mode an schlanken frauen meist am besten aussieht stimmt zwar, aber wer sagt denn, dass jede "normale Frau" Kleidergröße 44+ trägt. "schlank" geht bei mir übrigens bis größe 38 und nicht bis 36. was die bisherigen models der brigitte angeht kenn ich mich zwar nicht bestens aus, aber was ich in vogue, glamour etc. sehe ist häufig mager und nicht schlank. ich persönlich wäre froh eine lachende, gesunde, normal bis wohlgenährte Frau in einem magazin zu sehen, statt die immer gleichen dürren, blassen, traurig dreinsehenden kleinen mädchen, die dann auch noch absichtlich in irgendwelchen komischen posen abgelichtet werden, in denen man von den kleidern kaum was sieht und noch dazu stark an die junkies vorm bahnhof erinnern. das ist nicht mein schönheitsideal und von einigen anderen denke (hoffe) ich auch nicht. wenn man also nicht so viel zeit für solch absurde posen verschwenden würde, sondern eine frau natürlich, selbstbewusst wie sie ist fotografiert, kann man auch den zeitfaktor nicht als argument hernehmen (wer sagt übrigens, dass make-up und haare bei normalen frauen länger brauchen? bei denen müssen nicht, wie bei MANCHEN models üblich, erst die dicken augenringe und pickel der letzten party überschminkt werden). wenn ich 30 Jahre + wäre, würde ich mir sowas wahrscheinlich noch viel weniger anschauen wollen. und für diese frauen ist die brigitte schließlich gemacht. zum "träumen" kann ich mir auch immer noch andere schöne bildchen anderer zeitschriften anschauen. bringt mir nur leider nichts, weil ich kein kleid für 5000 euro bezahlen kann. und da "träume" ich viel lieber von meiner nächsten shopping-tour bei der ich mir das hübsche kleid für 100 euro kaufe, das ich in einer ganz normalen zeitschrift mit wunderhübschen normalen frauen gesehen habe :)

       
    • Sofia | 06.10.09 · 18:27 Uhr (#)

      Ich stimme Kathi zu,
      manche von euch reden echt Blödsinn. Haute Couture, das wird vielleicht in extremen Größen produziert (sollte aber auch keine Messlatte sein), aber bei vielen Fotoshoots wird den Models die Mode am Rücken zusammen gehalten, weil sie sonst zu faltig sitzt. Die Ignoranz der Modeinteressierten finde ich ekelhaft: 30 Prozent der deutschen Mädchen habe eine Essstörung! Immer wieder wurde festgestellt, dass dies vorallem ausgelöst wird durch den in den Medien ausgelösten Schönheitswarn.
      Ich möchte nicht über die Motivation der Brigitte urteilen, von mir aus war's halt ein großer PR-Coup. Aber dass hier Frauen sind, die räsonieren "Weil die Kleider an schlanken Frauen einfach besser aussehen.", find ich doch etwas erschreckend. So kriegen wir sie nun mal präsentiert, mit sanft retouchierter Haut und wenn die Zähne vom Kotzen abgestumpft ist dann lässt sich das auch schnell verhübschen.

      Ernsthaft mal. Ich versteh nicht, wieso irgendwer etwas gegen "echte Menschen" in Zeitschriften einzuwenden haben kann.

       
    • Conny | 06.10.09 · 18:30 Uhr (#)

      ich finde, es ist totaler quatsch, dass mode an "dünnen frauen eben einfach besser aussieht" ich kenne genauso viele nicht so dürre frauen, die sich extrem stilsicher kleiden und toll in dem aussehen, was sie tragen!

      ich denke die brigitte versucht, ihren Leserinnen näher zu kommen... models in fotostrecken und im gleichen zug die darin präsentierte kleidung hat bisher immer etwas realitätsfernes gehabt. man hat die teile angeschmachtet und sich aber gleichzeitig NULL damit identifiziert! brigitte will einen schritt näher an die leserinnen herantreten und ihnen ein erfolgserlebnis verschaffen. so, dass die ein oder andere vielleicht denkt:"hey, das designerteil könnte ja an mir genauso gut aussehen!" das steigert auch die möglichkeit, dass besagt Frauen die Mode dann auch KAUFEN. in den anderen Magazinen bleibt es ja meist beim durchblättern...

       
    • Jessie | 06.10.09 · 18:48 Uhr (#)

      Kurzer Einschub: Grossartig, was hier in den Kommentaren entsteht. Viele gemischte Gedanken, ein guter Ton und neue Denkansätze. Das ist hier sehr rar ;)

       
    • lily | 06.10.09 · 19:08 Uhr (#)

      man beachte die zielgruppe der "brigitte": normale frauen
      würde die vogue mit dieser idee kommen, wäre es schon erschreckend, aber bei der brigitte vollkommen okay

       
    • stella | 06.10.09 · 19:10 Uhr (#)

      Ich stimme Sofia und Kathi total zu!
      So aufgewühlt war ich gerade wegen dieser Ignoranz...
      Es ist doch ein großer Fortschritt, wenn auch "nur" von der Brigitte, endlich einmal einen konsequenten Schritt weg von dem festgefahrenen Ideal zu tun, welches doch wirklich im großen und ganzen eine abgemagerte Frau darstellt.
      Marketing hin oder hin, der Denkansatz ist lobenswert genug!

       
    • Stella | 06.10.09 · 19:24 Uhr (#)

      ich finde es schon erschreckend, dass bei der Umfrage von lesmads allein 29% für "Wieso auf echte Models verzichten, wenn Magermodels bewusst ausgeschlossen werden können" gestimmt haben.
      Es ist doch nicht so, dass Magermodels ausgeschlossen werden!!
      Schaut euch einfach mal die ganzen Einträge über die zahlreichen Shows der letzen Wochen an...Mich schockiert es immer wieder, diese unschönen Bilder zusehen, und dass dabei um das ganze Drumherum berichtet wird, und ich gleichzeitig, meiner Meinung nach, kranke Mädchen vor mir sehe.

       
    • Lilly | 06.10.09 · 19:30 Uhr (#)

      Ich denke zur Brigitte -Zeitschrift passt es, da dieses Konzept ein reiferes Publikum anspricht und so mit den Leserinnen harmoniert.

      Ok, die Hochglanzmagazine sind einfach fesch und es ist schon recht schwer vorstellbar, dass in Zukunft die Hausfrau von nebenan die Gucci-Kampagnen eintütet.

      Dennoch geht es prinzipiell bei der Vogue oder ELLE oder anderen hochkarätigen Magazinen doch immer um dasselbe. Mehr Schein als Sein.
      Es wird zB ausschließlich mit Designer Kosmetika für das Döschen zum Schnäppchenpreis à 500€ gegen die ersten Falten beworben etc. etc. das nur am Rande erwähnt.

      Die Modestrecken sind toll, aber das allein ist nun mal einfach zu wenig. Zumal viele Frauen bzw. Mädchen ziemlich unscheinbar und verloren wirken.
      Viele lassen sich dadurch einfach blenden.
      Wie sähe das denn aus, wenn frau plötzlich die Brigitte durch die Gegend trägt. Quel faux pas!

      Das Ganze entwickelt sich wie eine Dominosteinparade, das Magazin muss sich einerseits den Lesern anpassen, die sich das Heft kaufen und nicht immer nur heiße Luft a la Hollywood.

       
    • Mariella | 06.10.09 · 20:10 Uhr (#)

      Woran ich jetzt als erstes gedacht habe, was bis jetzt in der Diskussion noch gar nicht aufgetaucht ist (vielleicht habe ich es aber auch überlesen) war das die Brigitte jetzt ihre Modelscouts rausschickt und die suchen dann Frauen, die noch keine Models sind, aber genauso schlank und groß.
      Und dann sieht alles super aus und die "normalen Mädels von der Straße" nehmen mehr Modeljobs an, - und sind zum Schluss auch Models! Was eher bedeuten würde, dass sie Laien-Models nehmen, also welche die zwar das Aussehen, aber noch nicht die Erfahrung in der Brache haben und auch auf grund dessen noch nicht magersüchtig oder so sind. Könnte das passieren?

       
    • Tanja | 06.10.09 · 20:37 Uhr (#)

      Brigitte hat schon häufig Modestrecken mit den sogenannten "Normalos" gemacht oder auf die Mitarbeiterinnen aus den eigenen Ressorts zurückgegriffen. Perfekt gestylt ist oftmals sowieso kein Unterschied festzustellen, da die richtigen Models in Brigitte niemals so dünn/dürr wie die Mädchen auf den Schauen oder in Hochglanzmodemagazinen sind. Wer mag´ kann sich um einen "Job" bewerben, die Info gab es am Montag noch im Brigitte Newsletter. Brigitte ist schon immer eines der interessantesten Frauenmagazine seiner Sparte gewesen, dass ein tolles und informatives Gesamtpaket bietet. Dazu paßt auch das neue Vorhaben, die Idee paßt schlüssig zum Gesamtkonzept der Brigitte.

       
    • Hanna | 06.10.09 · 20:43 Uhr (#)

      Ich finde Mariellas Überlegung echt interessant....ich bin auch schon gespannt auf die "normalen Mädchen und Frauen"!
      Ansonsten denke ich, dass es zu einer Zeitschrift wie der Brigitte passt, ich lese sie regelmäßig [da meine Mutter ein Abo hat ;)], aber genauso die Vouge und diverse andere "High-Fashion"-Magazine. Hier wäre das Ganze natürlich undenkbar, aber bei der Brigtte wieso nicht?!

       
    • stella | 06.10.09 · 21:38 Uhr (#)

      naja, die haben ja da schon Beispiel fotos genommen, die zeigen echt unterschiedliches aussehen in Bezug auch auf die Proportionen.
      Ich denke auch, dass sie wirklich mit dieser Idee ankommen wollen, weshalb sie glaube ich nicht auf typische Model Gesichter und Figuren zurückgreifen werden.
      Denn das kommt ja auch gar nicht so an, bzw. fühlt man sich nicht angesprochen.
      Aus früheren Kampagnen sieht man doch auch unterschiedlichste Typen, und das ist genau das, wozu die Brigitte steht und womit sie auch ankommen möchte.
      Sonst wär ja dann auch gar keine Marketing Strategie mehr dabei ;)

       
    • stella | 06.10.09 · 21:43 Uhr (#)

      naja, es sind ja in dem Video schon Beispiel-Fotos zu sehen, die echt unterschiedliches Aussehen und Körper Proportionen zeigen.
      Ich denke, dass sie nicht auf typische Model Gesichter und Figuren zurückgreifen werden,
      denn das kommt nicht bei jedem an; man soll sich schließlich angesprochen fühlen.
      Aus früheren Kampagnen sieht man auch unterschiedlichste Typen, und das ist genau das, wozu die Brigitte steht und womit sie ankommen möchte.
      Sonst wäre doch auch gar keine Marketing Strategie mehr dabei, wenn sie dafür werben!... ;)

       
    • larika | 06.10.09 · 21:49 Uhr (#)

      Ich finde, es ist eine gute Sache! Die Modestrecken ohne die Mager-Mädels - kann ich mir sehr gut vorstellen!

      Außerdem: in der Brigitte ist jede Menge Werbung. Und ich denke nicht, dass die Modemacher auch auf Normalos zurückgreifen werden - so ganz werden die "echten" Modells dann doch nicht aus der Brigitte verschwinden!

       
    • lilly | 06.10.09 · 21:52 Uhr (#)

      uns wird suggeriert wir sind nicht dünn genug, nicht hübsch genug, die zähne sind zu gelb oder zu krumm, die nägel zu ungepflegt, die haare nicht blond genug, blaue flecke hat man sowieso keine und zum bus zu rennen ist sowieso garkein problem in mörderhighheels, denn wir fahren nicht bus in unserem 10 000 euro outfit, stochern in unserem essen im angesagtesten laden der stadt und sind trotzdem nicht glücklich
      .ich bin 1,56 m groß, kleidergroße 36 und damit zu klein, zu fett, zu whatever für fashion.eigentlich hab ich kein recht darauf überhaupt zu existieren, denn ich hab vielleicht keine coolen designerklamotten, keine coolen freunde und keinen coolen mann, keine coole wohnung!und der großteil derer, die die bis zur kotzgrenze retouchierten bilder anhimmeln auch nicht.kein leben ist perfekt, aber alle träumen davon!wenn brigitte auch nur anfängt was verändern zu wollen, aus welchen beweggründen auch immer, dann herzlichen dank dafür!bringt uns ein bisschen realität ins surreale leben zurück!und wer denkt dove sei beispielsweise "echt" kennt nicht die verränderungen, die vorgenommen wurden, bevor die kampagne raus ging!
      ich hab schon vorher/nachher bilder gesehen, die nichtmehr ein und diesselbe person abbildeten!

      achso nochwas hier wird sich drüber aufgeregt, dass die verwendung normaler menschen für magazine zum sterben des arbeitssektors der models führt!was bitte sind fashionblogs?????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????

       
    • Rebecca | 06.10.09 · 21:55 Uhr (#)

      Das Konzept passt gut zur Brigitte. Punkt.
      Die Zielgruppe bzw. die Leser werden durchschnittlich normal verdienende etwa 30-jährige Frauen sein, die durchaus modebewusst, aber kein, sagen wir mal Fashion-Victim sind, und können sich sicherlich NICHT mit Laufsteg-Models identifizieren.

      Ich lese die Brigitte zwar nicht unbedingt, aber ich fände es sehr seltsam, wenn plötzlich Models wie Anja Rubik, Freja Beha und wie sie noch alle heißen, in deren Modestrecken auftauchen würden. Allerdings muss ich zugeben, dass die derzeitig gebuchten Models der Fotostrecken nicht unbedingt allgemein bekannt sind, aber etwas vom Modeln verstehen.
      Ein Fotoshooting ist kein Kinderspiel, man sollte sich schon vor der Kamera bewegen können und eine gewisse Fotogenität mitbringen.
      Von daher halte ich diese Aktion für risikoreich.
      Wenn man aber bedenkt (wie schon gesagt) WIE VIEL bei den Fotos retuschiert wird, ist die Frage von Traum und Realität wieder da.
      Ich bezweifle stark, dass die Frauen von der Straße fotografiert werden und die Fotos 1:1 in die Strecken aufgenommen werden.

      Generell ist es aber ein interessanter Ansatz.


       
    • Sylvia | 06.10.09 · 22:19 Uhr (#)

      Ob Profi oder Laie ist mir bei einer Zeitschrift wie Brigitte eigentlich egal! Ich denke, es gibt durchaus auch Laien-Models, die einen guten Job abliefern können. Hauptsache ist doch, dass wir von diesem Size Zero Wahn wegkommen!

       
    • isabel | 07.10.09 · 07:32 Uhr (#)

      die brigitte ist eben eine frauenzeitschrift, darin geht es nicht ausschließlich um mode sondern auch um solche dinge, wie man am besten 100 kilo in einer woche abnimmt (brigitte-diäten, aber dann keine magermodels? egal..) und was man tun muss um männer bei der stange zu halten usw. die vogue würde sicherlich nie auf den gedanken kommen, die models 'abzuschaffen'. und wen interessiert schon die brigitte, also mich sicherlich nicht..

       
    • ana | 07.10.09 · 09:25 Uhr (#)

      ich denke nicht, dass es grosse unterschiede geben wird. die "normalen" frauen werden so inszeniert sein wie models.
      warum denkt jeder, dass normalos von der strasse so viel anders aussehen als models? so schön sind models auch wieder nicht. sie erwecken nur den anschein und verkaufen eine illusion. das kann jede frau von der strase auch. mit den richtigen utensilien wie make up, licht, profi-fotograf etc.

       
    • Jana | 07.10.09 · 10:24 Uhr (#)

      Hört sich für mich doch sehr nach Sparmaßnahme an, die geschickt vermarktet werden soll. Es gibt auch Models jenseits einer Gr 32, die professionell sind.

       
    • lilly | 07.10.09 · 12:34 Uhr (#)

      ich hoffe ich muss nie sowas fotografieren. nienienie. mir ist die figur da schon fast egal, aber laien vor der kamera..das braucht soooviel zeit und sooviel pp. ich hoffe jemand denkt daran das honorar der fotografen anzupassen

       
    • Anna | 07.10.09 · 13:07 Uhr (#)

      Nachdem ich jetzt so ziemlich jeden Kommentar durchgelesen habe, muss ich schon feststellen, dass manche Meinung recht grenzwertig ist. Es entsteht der Eindruck, dass so manch Schreibende durch Fotostrecken mit Laienmodels in ihrem ästhetischen Empfinden verletzt wird. Wird da nicht ein bißchen übertrieben und viel Wirbel um diese Entscheidung gemacht? Niemand wird gezwungen eine Zeitschrift zu lesen!

      Außerdem, wieso wird hier der Brigitte dermaßen angekreidet, dass sie ihre Entscheidung öffentlich bekannt macht? Ja, das ist PR! Natürlich. Wer kann es den Blattmachern verdenken, dass sie über diese Entscheidung öffentlich spricht? Würden sie dies nicht tun, wäre die ganze Sache absolut sinnlos.

      Und als kleine Erinnerung: Sogar Alexandra Shulman hat sich vor ein paar Monaten darüber beklagt (auch wenn das nicht für die Öffentlichkeit gedacht war), dass die britische Vogue die Models ihrer Editorials fülliger retouchieren muss, damit diese gesünder aussehen.

       
    • Franzi | 07.10.09 · 14:21 Uhr (#)

      Ich find den Schritt von "Brigitte" sehr mutig, aber absolut notwendig!
      Klar sehen Models toll aus, aber dieses Bild ist doch sowas von unrealistisch,
      wer von uns sieht denn schon so aus? Ich sehe ein tolles Teil in ner Zeitschrift an nem Magermodell und denke mir: "An der sieht das gut aus, aber auch nur an ihr." Die neue Offensive von Brigitte wird die Modeindustrie sicher nicht revolutionieren, aber es ist ein Anfang in die richtige Richtung.

       
    • sandra | 07.10.09 · 15:07 Uhr (#)

      der finanziel gebeutelte gruner und jahr verlag versucht eine sparmaßnahme als konzeptidee zu verkaufen, das nenne ich mal gute pr.

       
    • sandra | 07.10.09 · 15:26 Uhr (#)

      irgendjemand schrieb hier, dass jetzt die modelscouts von brigitte losgeschickt werden.
      nene das gibts aus finanziellen gründen bei den magazinen nicht. das suchen und auffinden der passenden personen dürfen die redakteurinnen jetzt noch zusätzlich machen bzw. reichen es an die fotografen weiter.
      die sich dann für die gleiche bezahlung für vorher noch nen kopf machen müssen , wo sie jetzt jemanden her bekommen und generell bedeutet es mehr arbeit fürs gleiche geld, denn die retusche wird aufwendiger. soll mir keiner erzählen das die normalos unretuschiert sein werden und die dauer der shoots länger bis ein gutes foto entsteht.
      und dann arbeitet der fotograf mit jemandem der noch nie vor der kamera stand und sich nicht bewegen kann und versucht ein gutes foto zu bekommen .. und wenn es nicht klappt... ist er natürlich schuld.

       
    • cleanikum | 07.10.09 · 15:38 Uhr (#)

      jessie, als journalistin solltest du aber schon wissen, dass die bild und die welt beide dem gleichen verlag entspringen.

       
    • Blair | 07.10.09 · 16:22 Uhr (#)

      Absolut schwachsinnig, meiner Meinung nach zumindest!
      Warum um Himmels Willen sollte man auf hübsche, schlanke models verzichten? Ich finde an den Bildern, die einem Zeitschrifen wie Vogue und Elle vermitteln nichts unrealistisch! Es hat vielmehr etwas mit Desziplin zu tun! Klar sollte man etwas gegen Magermodels unternehmen, aber den Standart so weit herunterzuschrauben ist ganz gewiss nicht notwendig! Wenn ich durch eine Zeitschrift blättere, will ich keine "normalen" Leite von der Straße sehen, die vllt. schlimmere Problemzonen haben, als ich!
      Meiner Meinung nach dient es einfach dazu, dass sich 40 jährige Frauen (ka, wer sonst diese Zeitschrift liest) dadurch wohler in ihrer Haut fühlen und mehr nicht!

       
    • Jessie | 07.10.09 · 16:31 Uhr (#)

      @cleanikum Das hat damit doch nichts zu tun?! Oder meinst du, wir schreiben diesselben Überschriften wie die InStyle? ;)

       
    • Clados | 07.10.09 · 19:32 Uhr (#)

      Ich würde die Brigitte nicht kaufen, da ich solche hochglanz Magazine wegen den schönen Bildern mit schönen Menschen kaufe. Ich hoffe dieser Anti-Model-Trend verbreitet sich nicht weiter. Ich würde Natasha, Ranya etc missen. Ich finde diese Models nicht wegen ihrem dünnen Körper toll, sondern wegen ihren fantastischen, symmetrischen Gesichtern und das hat bei weitem nicht jede Frau! Ich kann auch nicht verstehen wieso man abnehmen will oder sich mies fühlt, nachdem man eine Modezeitschrift durchgeblättert hat, mich munteret es eher auf und gibt mir Energie und kreative Ideen... Ich bleibe auf jeden Fall bei den Magazinen die echte Models nehmen... Sowieso bedeutet in dieser Zeit Durchschnitt=Übergewicht, es ist schon lange nicht mehr so dass durchschnittlich normalgewichtig bedeutet...Da schaue ich lieber dünne Models an, die meiner Figur noch eher entsprechen...
      Ich finde das LesMads Forum überigens toll:)

       
    • Kathi | 07.10.09 · 23:00 Uhr (#)

      Ich kaufe die Brigitte auch nicht, blättere sie höchstens mal durch, wenn sie mir in die Hand fällt. Aber da ich von mir sagen kann, dass ich Trends oft auf der Straße aufspüre, also sie an normalen Menschen sehe und toll finde, ist die Idee nicht schlecht. Mit "normalen" Menschen kann man sich besser identifizieren, sie inspirieren mich mit ihrem Style.

      In der Brigitte kann dieses Konzept eventuell Früchte tragen. Aber wenn ich ehrlich bin, möchte ich auch weiterhin die Vogue oder Elle aufschlagen und tolle Fotos mit perfekten Models sehen. Diese Bilder sind Kunst und strahlen etwas besonderes aus, sie möchten etwas anderes vermitteln als die Brigitte-Fotos. Ich hole mir auch nicht unbedingt Shoppingtips aus der Vogue, viel zu teuer, die Vogue ist schön zum durchblättern und träumen. Die Brigitte ist realistischer und verkörpert dieses nun auch mit ihren "Nicht-Models".

      Weiter so!

       
    • clados | 08.10.09 · 08:11 Uhr (#)

      ich finde den Modekatalog von Gudrun Sjöden toll, dieser wirbt mit Normalos oder wenigstens normalo-ähnlichen Frauen. Er gefällt mir sehr gut, da die Fotos wunderschön sind und der ganze Katalog farbig und fröhlich ist. Die Frauen in dem Katalog sind aber tortzdem sehr gutaussehend auch mit ein paar Falten. Wahrscheinlich sind es alles Schwedinen, dort sehen alle aus wie Models...
      http://www.gudrunsjoeden.de/

       
    • Christina | 08.10.09 · 09:42 Uhr (#)

      Wieso sehen das hier manche so engstirnig?
      Leute, das ist doch für euch DIE Chance, auch mal in einer Zeitschrift zu sein! Seid doch einfach froh, dass sich auch mal jemand für die "Normalos" interessiert!

       
    • bubu | 08.10.09 · 14:00 Uhr (#)

      wieviele models dann arbeitslos wären ..
      oje

       
    • sarah | 08.10.09 · 17:58 Uhr (#)

      brauche ich nicht.ist zwar politisch korrekt,aber die realität sehe ich doch jeden tag in der u-bahn...

       
    • Laura | 08.10.09 · 23:01 Uhr (#)

      "Ich find es so lala. Mal abgesehen davon, dass ich die Brigitte ohnehin nicht lese (na gut, vielleicht mal im Wartezimmer), so gibt es doch einen Grund, wieso professionelle Models gebucht werden. Weil die Kleider an schlanken Frauen einfach besser aussehen. Weil Erfahrung vor der Kamera das A und O ist und Zeit spart. Oder weil Magazine noch immer Träume und Wünsche auslösen sollen, die Realitätsnähe da aber doch eher bremst. Wie denkt ihr darüber? Wir haben dazu eine Umfrage eingerichtet."

      Ich finde es nicht so lala. Ich finde, dass da eine Änderung in diese Richtung von Seiten der Brigitte auf keinen Fall schlecht sein muss. Passt doch definitiv auch zum Publikum der Brigitte, oder etwa nicht? Ständig findet man in irgendwelchen Hochglanzmagazinen pseudorevolutionäre Beiträge im Stil von "gegen den Magerwahn/für echte Frauen/blahblahblah", blättert zwei Seiten weiter und ist wieder bei einem Bildchen von Vlada Roslyakova angekommen, die aussieht, als würde sie gleich zusammenbrechen (versteht mich nicht falsch, ich mag Vlada Roslyakova, nur diese Heuchelei von Seiten mancher Zeitschriften passt mir nicht so ganz in den Kram), am ganzen Konzept würde z.B. bei der Glamour niemals jemand etwas ändern. Das kann von mir aus auch so bleiben, aber es soll nicht direkt jeder in Gejammere ausbrechen, wenn die Brigitte verlauten lässt, sie würde jetzt auf "normale" Menschen zurückgreifen. Ich verstehe auch, was reizvoll ist am Stil mancher Magazine und dem ganzen Drumherum, aber es ist ja nicht die Vogue, die euch da abhanden kommt.
      Magazine sollen Träume und Wünsche auslösen, lösen aber teilweise auch ganz gerne Träume und Wünsche aus, die praktisch nicht zu erreichen sind. Ganz im Ernst, sowas lässt einen nicht nur träumen, sowas verleitet einen auch dazu, die eigene Messlatte so unrealistisch hoch zu legen, dass am Ende nichts anderes als Unzufriedenheit dabei herumkommen kann. Wobei soll die Realitätsnähe denn da bitte bremsen? Sie würde höchstens dazu verleiten, sich selbst mal anzunehmen, wie man ist, oder etwa nicht?
      Und für diejenigen, die das gerne wollen, gibt es dann eben die Brigitte. Punkt.

       
    • bikra | 09.10.09 · 22:41 Uhr (#)

      Also wenn man sich das alles mal so durchliest.. ich glaube, so eine Diskussion hat es schon oft gegeben und wird es auch immer geben, weil der eine nicht verstehen kann warum dürre Models so verherrlicht werden und der andere dies eben tut. Das ist wahrscheinlich wirklich Geschmackssache.
      Ich habe mal gelesen, dass es hauptsächlich dürre Models auf dem Laufsteg gibt, da es viel mehr homosexuelle Modedesigner gibt, die ein anderes Schönheitsideal von einer Frau haben als heterosexuelle Männer. Aber letztendlich ist es doch so, dass man schlanke Frauen mit oder ohne Rundungen viel ästhetischer findet genauso wie harmonische Gesichtszüge. Auch wenn sich das viele nicht eingestehen wollen, im Innern ist es doch so.

      Was man aber nie vergessen darf.. die Fotos der Models werden extrem bearbeitet. Vielleicht sollte man sich mal mit so etwas beschäftigen, um zu sehen, dass Models auf bearbeiteten Fotos gar nicht so aussehen wie sie wirklich aussehen.

       
    • cleanikum | 10.10.09 · 16:19 Uhr (#)

      ich finde es in ordnung für die brigitte, die ja keine modezeitschrift ist. es wird sich sicherlich auch nicht viel ändern. aber statt models frauen von der straße zu wählen finde ich nicht sinnvoll, denn das verursacht mehr kosten. wenn, dann würde ich als brigitte eben "normalgewichtige" models nehmen. dafür gibt es auch agenturen.

      aber vor allem fänd ichs erstrebenswert, photoshop zu reduzieren. da liegt nämlich das wirkliche problem.

       
    • Greta Rakete | 12.10.09 · 16:27 Uhr (#)

      Ich finde es eigentlich eine gute Sache. viellicht handeln die Damen und Herren von Brigitte aber auch ein bissl radikal, ich meine, Models hams schon drauf. Is ja schließlich deren Job. Aber Model ist nicht gleich Model. Ich meine, die Zeit der Hungerharken sollte endlich vorbei sein, denn Schönheit ist nun echt was anderes. also so lange das wofür gemodelt werden soll, richtig und passend zur Geltung kommt, sind Form, Farbe, etc. des Models völlig wurscht!!!!.......

       
    • johanna | 12.10.09 · 18:49 Uhr (#)

      ich bin 17 und lese die Brigitte auch mal so ab und zu. aber eher wegen den dossiers, kaum wegen der mode. aufgefallen ist mir, dass die brigitte - chefredakteurin zu dem thema auch sagte, dass seit jahren viel mit photoshop gearbeitet wird, um hagere knie, und stöckerige oberschenkel aufzupolstern. für mich sieht eine frau mit einem bmi von 18-19,20 gut aus, die trainiert ist und bei der die proportionen stimmen. aber viele models liegen im bereich um die 15. einem kinderkörper ohne busen fehlt doch jeglicher sex-appeal.

       
    • Sara | 12.10.09 · 21:08 Uhr (#)

      Solange es bei der "Brigitte" bleibt, finde ich es völlig in Ordnung.
      Aber wer würde schon gern eine Vogue kaufen, in der die Mädchen sind, die du auch auf der Straße sehen kannst ?
      In der Mode geht es nunmal im Kunst und Ästhetik, da ist das Ideal eben das solche. Das macht die Mode ja zu etwas besonderem, hier sollte wirklich alles beim Alten bleiben.
      Wenn es in den Artikeln um andere Dinge geht, ist das schon was anderes, da sind die Maße nun wirklich egal. Aber ich sehe Mode nunmal viel lieber an schlanken und attraktiven Frauen.

       
    • Nenn | 12.10.09 · 23:30 Uhr (#)

      Also ich finds toll.
      Ich lese dir Brigitte jedes Mal, weil meine Mum sie aboniert hat. Würde sie jetzt auch nicht als reine Ü40-Zeitschrift bezeichnen, aber darum gehts ja nicht.
      Die besten Modestrecken haben Brigitte und andere Zeitungen meiner Meinung nach wenn es Vorher-Nachher-Aktionen mit normalen Leuten sind.

      Was aber auch klar sein sollte, ist das bei den normalen Leuten auch Frauen dabei sein sollten, die derzeitige Modelmaße haben. Denn Models sind ja auch normale Leute. Man sollte nur keinen Druck auf Frauen ausüben, indem man sagt, für dieses und jenes Shooting musst du aber 5kg weniger haben.

      Jede so wie sie ist, von sehr dünn bis mollig und dann ist für jeden was dabei!

       
    • Marey Weingart | 13.10.09 · 00:25 Uhr (#)

      Was mich hier an den Kommentaren sehr gewundert hat, war die Bezeichnung "Normalos". Das klingt hier in einigen Zusammenhängen etwas abwertend. Irgendwann habe ich mal eine Aussage von einem Designer gehört, dass Models keine Frauen in Kleidern seien, sondern Wesen, die Kunst darstellen. Na gut. Von mir aus. Aber bitte erinnert doch auch daran, dass es neben den Kunstobjekten auch noch echte Frauen in Kleidern gibt!
      Ich betrachte die Hochglanzmagazine sowieso nur als Kunst-Zeitschriften mit interessanten Fotos, aber ich finde es toll, wenn es auch mal eine Zeitschrift gibt, die eine andere Richtung einschlägt.

       
    • Dinky | 13.10.09 · 14:25 Uhr (#)

      Die Entscheidung ist zukunftsweisend. Nicht, dass andere das nachmachen müssen. Aber die Brigitte geht den richtigen Weg, wenn sie ihr eigenes Profil besser herausarbeitet. Wie das konkret aussieht, wird man sehen. Besser als Stillstand. Wann hat eine der Frauenzeitschriften zuletzt etwas wirklich Neues gewagt?

       
    • Annika | 13.10.09 · 18:24 Uhr (#)

      Die Brigitte kann machen was sie möchte, aber bitte nicht mit dem Finger auf andere zeigen.

       
    • Christian | 14.10.09 · 09:18 Uhr (#)

      Dass der ganze Aufstand ein wenig PR-Aktion ist, ist klar. Ich denke nicht, dass an professionellen Models ein Weg vorbeiführt, einfach aus Gründen der Zeitersparnis und der wesentlich besseren Aufmachung, die mit Profis ohne größeren Aufwand möglich ist.

      Mit einem anderen Punkt habe ich jedoch etwas Bauchschmerzen:
      “Weil die Kleider an schlanken Frauen einfach besser aussehen.&rdquo

      Grundsätzlich finde ich, dass Jessie auch in diesem Punkt recht hat. Das entscheidende ist hier jedoch die Definition von “schlank”. Und da befindet sich die Modeindustrie meiner Meinung nach auf einem ungesunden Weg. Das derzeitige Model-Standard-Maß ist einfach zu krass und auch ungesund. Insofern finde ich das von der Brigitte gesetzte Zeichen nicht schlecht. Ob das Mittel geeignet ist, ist eine andere Frage.

       
    • Elenell | 14.10.09 · 18:24 Uhr (#)

      Klar sind die Modelagenturen von dem Konzept noch nicht überzeugt! :)
      Ich freue mich über diesen Wandel und denke, dass American Apparel und Comptoir des Cotonniers eh schon lange auf diese Idee erfolgreich bauen. Passt doch zur Zielgruppe!

       
    • lesli | 15.10.09 · 12:36 Uhr (#)

      So, und mit der nächsten Brigitte Diät nimmt man dann auch nur noch zu.

       
    • Teuta | 15.10.09 · 20:37 Uhr (#)

      Gelungene PR-Aktion........ sonst steckt gar nichts dahinter... dass sie gelungen ist sieht man schon allein an dieser unendlichen Diskussion hier...

      lg

       
    • Milly | 16.10.09 · 00:32 Uhr (#)

      Achja, es hat eben alles so seine kleinen Vor und Nachteile.
      Wenn man ehrlich ist, möchte man, wenn man die ELLE in die Hand nimmt noch immer etwas zum Träumen haben,denn die schicken Louboutins bekommst du eben nicht so schnell ums Eck ( außer du bist Madonna ;-) )
      und gerade dieses "Unnahbare" und diese Träume verleihen einem ja gerade das Beste aus dem zu machen, was frau im Schrank hängen hat. ( Stil+ Inspiration+Neues ausprobieren )
      andererseits hat man sich irgendwann auch von den vielen kleinen Louis Vuitton Handtaschen sattgesehen, die die Carey Bradshaws nach ihrem Cupcake & Coffee to Go auf dem Weg zu Ihrem "Nail-to Go", Waxinthecity & dem Friseur und einer ordentlichen Runde Shopping durch die Gegend tragen.. ;-)

      also, am Besten die dritte Alternative wählen und den STERN lesen.
      Der hat (sogar manchmal )Hochglanzcover ( für den GlamFaktor ;-) ), und enthält wichtige Informationen.

       
    • Clados | 16.10.09 · 10:02 Uhr (#)

      @ Julia
      Ich finde deine Einträge gut und weiss gar nicht wieso einige hier sich von deinem Post angegriffen fühlen...Wahrscheindlich weil du einfach hübsch bist und eine gute Figur hast, naja es gibt Menschen, die das nicht ertragen...
      Mach weiter so

       
    • omma | 16.10.09 · 22:19 Uhr (#)

      ei, clados, du emall dei brillsche aufsetzen! dieser beitrag dud gar ned von julia sein, schässi had den geschriebn, gell.

       
    • clados | 17.10.09 · 10:07 Uhr (#)

      ah ja völlig, du hast recht, hab ich nicht gesehen

       
    • nutzi | 19.11.09 · 17:14 Uhr (#)

      Ich find das eine gute Aktion und eine angemessene Reaktion auf den allerorts herrschenden Schlankheitswahn. Wenn ich mir Kleidung kaufe, möchte ich doch sehen, wie Personen mit meiner Konfektionsgröße darin aussehen und nicht so ein abgemagertes Model.

       
    • Nicole | 20.11.09 · 21:40 Uhr (#)

      Im diesjährigen Pirelli Kalender sollen alle Bilder unretuschiert veröffentlicht und bei den Models auf zu viel Make-up und Hair Styling verzichtet werden. Ich finde, dass Fotograf Terry Richardson und Pirelli so viel mehr zu einem natürlichen Frauenbild beitragen als Brigitte, die ihre Laienmodels nach dem Shooting so retuschieren, dass sie mit einer vermeintlich normalen Frau auch nichts mehr zu tun haben.

       
     
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