Paris Fashion Week: Gareth Pugh SS2010
Das dritte Mal zeigt Gareth Pugh nun schon dank des ANDAM-Preises in Paris und es fühlt sich so an, als wäre der britische Designer schon lange fester Bestandteil des französischen Modezirkus. Wie er vor seinem Wechsel von London damals selber betonte, sei Paris die Stadt für eine wahrlich erfolgreiche Designerkarriere und wir sind nach heutiger Show sicher, dass er auf eine solche längst zurückblicken kann. Und das, obwohl die beinahe naive Untragbarkeit bereits letzte Saison langsam gegen alltagstauglichere Kreationen eingetauscht werden musste - verkaufen müssen sich seine Kreationen ja doch noch irgendwann.
In seiner Frontrow kamen am Abend Rihanna (Beyonces Wachablöse?), Daphne Guiness, Michael Stipe, Ellen von Unwerth oder Rick Owens zusammen, um eine Horde grauer Goths mit gefiederten Haarkunstwerken zu bestaunen. In der Farbwahl tat sich Pugh sehr leicht und setzte auf Statuen mit silbernen und grauen Nägeln, grauen Haaren mit hellen lilafarbenen Strähnen und durchweg weichgrauen Kleidern.
Graue Jeans und Layer-Leggings wurden zu langen aufgeschlitzten Hoodies, Vokuhila-Capes oder durchsichtigen Blockstreifentops getragen, dazu gab es bodenlange und aus unterschiedlichen Stoffen genähte Streifenkleider.
Auch wenn die Federviecher sehr an Alexander McQueen erinnern, bleibt sich Pugh treu und schafft auch ohne herausstechende Show Pieces (die gab es wohl zur genüge auf dem Kopf) eine gute Inszenierung. Auch wenn ich glaube, schon mal mehr Begeisterung beim ersten Anblick verspürt zu haben...
Geschlossen wurde passenderweise mit The Cranberries "Zombie":
Erste Bilder via fashionologie, Details via Twitter.








Caro
Naja, Rihanna passt ja zu Gareth Pugh und Beyonce auch.
Untragbar aber interessant zu bestaunen.
LG
Caro