NYFW: Preen SS10
Die beiden Chefdesigner des britischen Labels Preen, Justin Thornton and Thea Bregazzi, wagten sich mit der Show abseits der Zelte am Bryant Park in den Räumlichkeiten der Milk Studios auf neues Terrain. Unter dem Titel "Restrain" (deutsch: "Zügeln") kreierten die beiden nach einer holprigen Winterkollektion nun wieder ein mehr Stringenz bei Beibehalten der eigenen, leider immer etwas schwer greifbaren Handschrift.
Das hierzulande auch immer bekannter werdende "Power Dress" tauchte in der aktuellen Kollektion weniger dominant auf als an Körpern jeglicher Celebrities oder Net-A-Porter in den letzten Monaten, womit die beiden bewiesen, dass sie durchaus in der Lage sind, weiterzudenken und sich neu zu positionieren.
Auf den ersten Blick erscheinen die Entwürfe schon fast zu sommerlich und zart. Das Farbspektrum ging mit hellgrau los, ging über zu pink und in Kombination mit khaki zu schwarz und metallic. Stoffmässig hielt es sich luftig im Bereich des Chiffons und wurde durch engmaschige Rüschen am Rocksaum aufgelockert. Die blockartigen Abnäher auf zartem Stoff erinnerten an Christopher Kane im Februar. Irgendwann tauchte an Iris Strubegger ein Thermalstoff auf, in pink, so crepe-artig, dass ich mich die ganze Zeit fragte, wie sich das wohl auf der Haut anfühlt. Ihr Outfit leitete übrigens auch die Serie der Bondage-Kreationen ein und weckte damit wiederum Erinnerungen an Schmuck von Sabrina Dehoff.
Zwei besonders hervorzuhebende Leistungen bestanden vor allem darin, Kombinationen von pink und weiss nicht billig wirken zu lassen und scheinbar Konträres doch stimmig zusammenzusetzen. Auch wenn feminine Asymmetrie schon so oft an unseren Laufstegaugen vorbeigelaufen ist, wirkte sie an Frau Strubegger, Madame Thormann und den anderen Grazien zu den 80er Jahre Klängen von Kelis beeindruckend elfenhaft.
Bilder der Kollektion via Coutorture.










emma
das Kleid von Iris ist geanial!
eine wirklich nette Kollektion!
Birthe
Ist ja doof das ihr direkt vor der dicken Säule gesessen habt.
laura
elfenhaft.
das trifft es wirklich. einfach schön anzusehen. die stoffe sind super.
und da sieht man mal wieder, wie anders farben wirken, wenn man sie nur um nuancen verändert.