NY Fashion Week: Risto
Offen gestanden musste ich mich erst erkundigen, welcher Designer hinter dem Label Risto steckte, bevor ich zur Off-Location Metropolitan Pavillon eilte. Um das Wissen reicher, dass es sich um den Mazedonier Risto Bimbiloski handelt, der bei Thierry Mugler lernte, bereits '98 in Hyeres präsentierte, sein Label in Paris aufbaute und einen signifikanten Look entwicklelt hat, wartete ich in einem puristischen weissen Raum auf den Start der Show.
Das Modevolk trug beinahe ausschliesslich Schwarz und war erfrischend relaxed und spannender als die Bryant-Park-Blondinen. Der intime Präsentationsrahmen tat sein Übriges und schien der geeignete Start für die Karriere in New York.
Die Show:
Bimbiloskis Inspiration für die Kollektion beruht auf Blitzen und Lavaströmen, die er bei einem gleichzeitigen Gewitter und Vulkanausbruch in Chile gesichtet hat. Auf Seidenshirts, langen eierförmigen Kleidern und Einteilern wurde die Print in allerlei Variationen umgesetzt. An einigen Stellen wurden die Grenzen des guten Geschmacks übertreten, was ich mal auf die orangefarbene Lava schiebe.
Finale Risto:
Die Location:


