von Julia in Kategorie: Mode 3Kommentare

NY Fashion Week: G-Star SS2010

Für einen kurzen Moment hätte man denken können, der Hammerstein Ballroom wäre das Vorzimmer des Auswärtigen Amtes der Stadt New York. Wieviele verschiedene Sprachen genau am Ohr vorbeisausten bis man den Weg in die oberen Stockwerke gemeistert hatte, war schwer auszumachen.

Inmitten der kulturellen Diversität wurde es plötzlich stockduster bis wenige Sekunden danach die Lichtschow begann. Wie schon letztes Jahr legt G-Star grossen Wert auf weitläufige Kulissen und einzigartige Inszenierung, Die Bühne wurde von grellem, weissen Scheinwerferlicht erhellt und die ersten Models betraten den Catwalk, nachdem sie zuvor in fünf runden Zylindern auf ihren Einsatz warteten.

Denim auf dem Laufsteg erweist sich oftmals als schwierige Herausforderung, der sich G-Star aber dieses Mal tadellos gestellt hat. Die traditionellen Schneiderfertigkeiten des holländischen Labels zeigten sich in interessanten, neuen Schnitten der Jeansmodelle und in der jungen Version der Schneiderkunst fuer Blazer, Jackets und Oberteile. Die leichteren Jersey- und Baumwollstoffe wurden oftmals mit weiss-blauen Mustern bedruckt und tauchten vermehrt bei den Entwürfen der Damen auf. Bei den Männern gab es zur Auflockerung zu den schweren Jeansstoffen (Markenzeichen G-Star) gecroppte Chinos.

Zu guter Letzt bleibt noch das Highlight der Front Row zu erwähnen: Das Gesicht der aktuellen Kampagne, Elettra Wiedemann, gab sich die Ehre und sah in real fast noch umwerfender aus, als auf den schwarz-weiss Bildern, die zur Zeit Magazine und Plakate zieren.

Das Finale der Show:

Komplettes Bilderset bei style.com und ein tolles Video hat Jeremy Kost für The Cut gemacht, da hört man auch die gute Musik...


Tags: g-star, hammerstein ballroom, new york fashion week, ss10
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3 Kommentare

  • dorothea barth jörgensens mutter

    zur hölle - wann berichtet ihr endlich über vanessa hegelmaier von germany's next topmodel? die läuft auf total vielen shows in new york, d.h. hat sich wirklich zu einem ernsthaften und erfolgreichen model entwickelt...wer hätte das gedacht? hut ab!

  • laura

    ich stimme euch dazu. jeans auf dem catwalk sind eher schwer, weil oft nicht innovativ genug. jeans bleibt irgendwie jeans. samt kommt kommt und geht, spitze kommt und geht, brokat zieht vorbei - aber jeans sind (da sie einfach in jedem kleiderschrank sind, ob von 15-jährigen schülerinnen oder 40-jährigen geschäftsfrauen) immer da. und irgendwie meistens(!) mit "normalo", mit einem bestimmten alltags-image abgestempelt. also nicht, dass ich jeans nicht liebe und schätze, das soll auch nicht verallgemeinernd gelten. :)
    g-star macht das aber denke ich doch immer ganz gut. man erkennt einfach, dass man sich da mühe gibt, und auch nicht unbedingt gezwungen versucht, die jeans total umzukrempeln, sondern sie einfach zu perfektionieren.

    liebe grüße (und ein großes sorry wegen dem html!)

  • pauline

    Ich mag die weiße Armyähnliche Jacke voll gern.

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