London FW: PPQ SS2010
Das britische Label PPQ ist ein Magnet für die Hipsterszene Londons und auch die Show am gestrigen Abend verursachte ein wildes Zusammenkommen gerade erst in New York erspähter It-Girls. Noch im Flieger sitzend verpassten wir das Event und betrachten nun aus der Ferne eine recht revolutionäre Modenschau: Der Catwalk wurde ausschliesslich von schwarzen Models bestritten.
Obwohl die Vogue Italia und auch die i-D kräftig daran feilen, dass dunkelhäutige Models selbstredend gleich behandelt werden, ist auch die Modebranche immer noch nicht da angekommen, wo sie sein sollte. Wann derartige (und schliesslich auch PR-trächtige...) Aktionen wohl nicht mehr sein müssen, weil es völlig normal ist, schwarze Models einzusetzen?
Das versprühte 60s-Flair in Form von süssen bunten Kleidchen, farbigen Accessoires und Schuhen hätte vermutlich aber nicht mal annähernd so gut an weissen Models ausgesehen, was den Schritt auch so nachvollziehbar macht. Mit von der Partie war übrigens Sessilee Lopez, die eröffnete und die Show auch schloss.
Genau wie beispielsweise Jeremy Scott designen Percy Parker und Amy Molyneaux eine Originals-Kollektion gemeinsam mit adidas, woraus bereits eine kleine Preview gezeigt wurde.










Darya
Schade, dass sowas nötig ist, aber super, dass es gemacht wird.Schließlich zeigt sowas, dass dunkelhäutige Models mindestens genauso schön sind wie ihre hellhäutigen Kolleginnen.
Viele Kleidungen stehen den schwarzen Models sogar ibesser, wie ich finde...
wow das gefällt mir super gut - die kleider sehen an den damen wunderbar aus!
mia
umgekehrter rassismus mit einer hautfarbe aufmerksamkeit zu erregen. heikles thema.
dorothea barth jörgensens mutter
ich schließe mich mia an. ist natürlich eine löbliche aktion, schwarze models zu pushen, aber muss man deshalb jetzt weiße models gegen schwarze ausspielen - "ellabätsch, den schwarzen steht das viel, viel besser!"? kindisch. und heikel.