Montag, 14. September 09 | 15:25 Uhr | Julia | 3 Kommentare | Kategorie: Lifestyle
Departmenstore-Cabinet ist eröffnet: Video & Interview
Der Departmentstore Quartier 206 in der Friedrichstrasse hat im Keller Nachwuchs bekommen: Still und heimlich eröffnete letzten Freitag das ergänzende Projekt namens Departmentstore-Cabinet. So bekam ich bei meinem ersten Besuch Atemnot, als ich Objekte meiner Begierde, die ich beim Online-Shopping mehrmals umgarnte nun endlich in der Hand halten durfte: Die Kette von Pamela Love, die Tasche von Alexander Wang, die Bluse von Isabel Marant, die Jeans von J. Brand oder den Mantel von Charles Anastase...alles hing dort und ich kann zur Liebe meines Kontos nur hoffen, dass nach unserer Rückkehr alles ausverkauft ist!
Das Dream-Team hinter dem Store besteht aus Anne-Maria Jagdfeld, ihrem Sohn Niki (beide Geschäftsführung) und Johanna von Boch (Projekt-Management und Einkauf). Letztere haben uns ein paar Fragen beantwortet:
Les Mads (LM): Welche Idee steckt hinter dem Departmentstore-Cabinet?
Jagdfeld & Boch (JB): Wir wollten einen Laden schaffen, der wie eine Ableitung vom Departmentstore funktioniert. Ein wenig wilder, ein wenig experimenteller und trotzdem immer noch High Fashion. Das fehlte bisher in Berlin.LM: Wovon habt ihr euch bei der Konzeption inspirieren lassen?
JB: Wir drei haben uns vom Eklektizismus (Madeleine Castaign), vom Zeitgeist und von der Literatur (Balzac, Proust) beeinflussen lassen.LM: Wonach wurde die Zusammensetzung der Designer ausgesucht?
JB: Nach deren Qualität und Kreativität. Wir haben nach Designern gesucht, die es schaffen die Strömungen unserer Zeit in ihrer Mode widerzuspiegeln.LM: Was sind die Vorteile am Standort Berlin?
JB: Hier spielt die Musik! und Berlin ist die Stadt die wir alle lieben, die von Tag zu Tag internationaler wird und förmlich danach schreit in Charlotte Olympia oder Opening Ceremony eingekleidet zu werden.LM: Was sind die Pläne für die Zukunft?
JB: Kollektionen weiter ausbauen und immer nach dem neuesten und interessantesten zu suchen.Ein aufschlussreiches Interview fanden wir gestern im Stil-Teil der WELT am Sonntag , verfasst von Silke Wichert. Und zum Abschluss gibt es noch einen Rundgang in Videoformat:
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Rene Schaller | 14.09.09 · 16:03 Uhr (#)
der laden ist ganz nett, aber im grunde ist's doch nur das verlegen der jeansecke vom ersten obergeschoß in den keller und dazu ein bisschen deko vom jagdfeldschen einrichtungsladen gegenüber.
wie schön das auch wieder der allseits beliebte eklektizismus hat herhalten dürfen, ein sehr überstapaziertes wort. spätestens seit michalsky seinen kram als eklektisch bezeichnet, sollte man dieses wort doch bitte vermeiden.
Jen | 14.09.09 · 16:19 Uhr (#)
…ich find viel krasser, dass es die Alexander Wang Tasche (Coco) inzwischen als beinahe 1 zu 1 Nachbildung bei Zara gibt! Für 40 Euro. Ist natürlich aus Kunstleder, aber sogar die Maserung ist identisch. Und die Nieten unten drunter auch…
carly | 14.09.09 · 17:44 Uhr (#)
gibts aber nicht erst seit letzten freitag!!