von unterwegs in Kategorie: Lifestyle 10Kommentare

Zitty Magazin: Das Experiment Bar 25

Zitty Magazin: Das Experiment Bar 25

Der Zirkus, die Schaukel, das Pferd und Konfetti: Wer den harten Test beim Türsteher bestanden hat, findet sich in der Bar 25 in einer anderen Welt wieder. In der aktuellen Zitty schreibt Jan Joswig (ehemals Modeexperte bei der De:Bug) über das nahende Ende der Institution und läßt die elf Seiten der traurigen Faktenlage mit einer Fotoreportage von Robert Lebeck untermalen. In sieben Wochen soll dieses Pendant zur Kopenhagener Christiania den Bauplänen rund um die Mediaspree weichen und würde damit "ein Stück gesellschaftliche Erstarrung" zur Konsequenz haben.

In der stillen Hoffnung, daß Totgesagte länger leben, bleibt uns also nichts anderes übrig, als die nächsten Wochenenden fleißig letzte Erinnerungsmomente für unsere Partymemoiren zu sammeln.

Tags: bar 25, berlin, moblog, zitty

10 Kommentare

  • Julia

    ich könnte jetzt schon heulen ;(

  • lilia

    ja aber leider ist sie jetzt schon nciht mehr das, was sie einmal war.
    egal, die location ist einmalig, teilweise acuh ncoh das publikum und die partyideen. jetzt gehört glitzer schon zur party austattung jeder 16 jährigen american apparel headband trägerin. naja, wat solls. wie ihr schont erwähnt habt. die letzten momente noch genießen und als legende schließen lassen.

  • judy

    ja, da darf man eine träne verlieren...

  • camille

    das konzept klingt interessant. doch frage ich mich wieso man eine solch interessante idee durch türsteher zensieren muss ?
    mir fällt immer öfter auf das die 'alternative-szene' über ihren sonderstatus hinaus, immer exklusiver wird- und das wiederspricht meiner meinung nach dem kern der sache.

  • Conny

    es ist wirklich ein jammer... wie gerne war man nach einem durchfeierten wochenende in der bar zur afterhour... schnief

  • frl. krautwurst

    fragt sich nur, warum man sich mit solchen schnappschüssen fotograf schimpfen darf.
    und tot ist das ding doch schon lange. endlich tür zu. danke. bitte. ist gut jetzt.

  • Ines Eisenbruch

    Die Location ist wirklich nett und hat schöne Ideen, die selbstverherrlichende Exklusivität hätten sie sich allerdings sparen können, die sie durch ihre terrorisierenden Türsteher entstehen lassen. Das ist doch alles lächerlich. Hier wird durch subtilen Psychoterror in meiner Meinung nach menschenverachtendem Umgang eine Auswahl getroffen zwischen A und B Menschen, den drinnen und die draußen. Und alle wollen rein in diese privelegiete Partywelt, in der man sich durch weißes Outfit Zutritt verschaffen kann. Dafür steht man auch gerne mal 2h davor an um auf die willkürliche Gnade der Türstehersöldner zu warten, um letztendlich einer von der Masse in weiß zu werden, die alle gleich aussehend mit ihrer Partyuniformierung dekadent durch die Gegend zu hopsen. Also alternativ ist das nun wirklich nicht.

  • Speegärtner

    @ Ines Eisenbruch

    Also für mich klingt das als wäre da jemand Sauer und Deprimieret das man nicht rein gekommen ist. Am Sonntag war viel los und für alle die nicht regelmässig in die Bar gehen, für die ist es Sonntags meist schwerer rein zu kommen. Sonntag feiern meist "Freunde und Familie" der Bar und wie das so ist, ist nicht jeder zum Familiengeburtstag eingeladen. Dazu muss ich sagen das die Bar früher alternativer war, ja das stimmt. Aber man kann nicht sagen das ihre Gäste alle gleich aussehen. Jeder gibt sich mühe was besonderes anzuziehen und da sieht man ja um was es in der Bar geht, um Individualität und einen Ort für sich und seine Freunde zu haben um so zu feiern und zu leben wie man will.

  • Mirja Stein

    @ Speegärnter
    *lol* "Freunde und Familie" nennt man das also. fyi ich bin nicht vom türsteher aufgehalten worden, aber bei der seltsamen elitecrowd, die sich da aufhält, wäre es mir lieber gewesen...

  • Ines Eisenbruch

    Ich bin ja eben reingekommen, sonst hätte ich ja nicht so genervt darüber schreiben können. Mag ja sein, dass es sonst individueller zugeht, aber wenn es einen white dress gibt- dann geht ja schon einiges an Individualität verloren-so sah es jeden falls aus. Vielleicht hätten Sie ihren Partygeburtstag dann auch eher als geschlossene Veranstaltung zelebrieren können. Aber auch sonst ist ausser an diesem Sonntag will man sich exklusiv und besonders geben. Ich find's überhaupt nicht alternativ-mir ist das alles zu cool - aber wem es gefällt. Schade, dass sich in Berlin alternative Geschichten mit einer bestimmten Dynamik so schnell verwandeln. Sicher wird auch wieder was neues geboren...

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