von Jessie in Kategorie: Mode 3Kommentare

MBFWB: penkov SS2010

penkov_032.jpg Die bekannte Modekritikerin Suzy Menkes packte nach der Hälfte der Show von Bernadett Penkov und ihrem gleichnamigen Label penkov ihren Block ein und lief im Anschluß auch nicht hinter die Bühne.

Mich hingegen hinterlässt die Sommerkollektion der Berliner Designerin, die auch schon in London gezeigt hat, wahrlich beeindruckt. Leichte Schulterposter unter ärmellosen Blusen, luftige Seide, Creme oder Schwarz mit Akzenten in Kupfer und Silber sowie Göttinen-ähnliche Verstärkungen an der Hüfte, Vokuhila-Kleider aus transparenten und fließend weichen Stoffen, Metallic-Lederapplikationen oder mit Ketten verzierte Kleider sind der Inbegriff von moderner und alltagstauglicher Eleganz.

Bernadett Penkov ist ihrer Linie treu geblieben, hat eine schöne und träumerische Kollektion entworfen, die von Anfang bis Ende gut durchdacht schien. Inspiriert wurde sie von den Spiegelskulpturen des Künstlers David Altmejd und Ridley Scotts Sciene-Fiction-Klassiker Blade Runner.

Penkovs Ziel ("lässige Eleganz als Ausdruck von Stärke und Individualität") ist ihr durchaus gelungen. Nur auf ihre so berühmt-berüchtigten Trenchcoats müssen wir im Sommer 2010 leider verzichten.

Das Video vom Finale:

Fotos von der penkov-Show:

Wie es in ihrem Shop und Atelier aussieht, seht ihr übrigens hier.

Tags: bebelplatz, berlin, berlin fashion week, laufsteg, mbfwb, penkov

3 Kommentare

  • Rene Schaller

    wie lange wird blade runner noch zitiert werden?

  • Igoloil

    Die meisten Sachen strahlen wirklich Selbstbewusstsein und Stärke aus, allerdings wohl nur an den 1,80 m großen Models. Bei den meisten Frauen würden die Kleider die Grenze von Schön und Ausgefallen zu Kartoffelsack überschreiten. (Das tun übrigens auch einige Kreationen schon an den Models.)

  • anne

    ich war ebenso begeistert. ein traum und so weiblich. einzig allein die preisschilder unter den zara schuhen haben mich irritiert..

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