von Jessie in Kategorie: Mode 2Kommentare

MBFWB: "Designer for Tomorrow" backstage

Designer_for_Tomorrow_Backstage2.JPG Die zweite Ausgabe des Awards Designer for Tomorrow von Peek & Cloppenburg war ein Erfolg in ganzer Linie und hat erneut bewiesen, dass derartige Nachwuchspreise inklusive Förderung nicht nur wichtig sind sondern auch sehr kurzweilig sein können. Die Auswahl der acht Jungdesigner, die im Vorfeld noch keine Kollektion im Handel vertrieben haben dürfen sowie ihr Modestudium in den vergangenen zwei Jahren abgeschlossen haben müssen, war abwechslungsreich und die neuen Talente setzten ihre Ideen konsequent gut um.

Der Gewinner Sam Frenzel kristallisierte sich anhand von Publikumreaktionen und auch meinem eigenen Geschmack nach zum eindeutigen Favoriten heraus, wurde aber dicht verfolgt. Von wem, das erfahrt ihr nun in einem kleinen Backstagereport.

Derya Issever

Meine persönliche Silberkandidatin dank strenger und klarer Linien, die trotzdem Weiblichkeit ausstrahlen. Derya kommt von der FH Berlin und nannte ihre Minikollektion "Konservierung".

Chantal Margiotta

Schlichte Eleganz mit dem Namen "prefall" zeigte Chantal von der KH Berlin-Weißensee.

Simon Hannibal Fischer

"No restriciton" für die Männermode - die Jungs haben schließlich auch das Recht auf gute Kleidung, findet Simon Hannibal und präsentierte puristische Anzugsmode sowie Streetwear.

Arkadius Giesk

Der AMD-Absolvent liebt klare Linienführungen und spielt mit Formen, allerdings weniger mit Farben. "NEOtone mind" ist ein wahrer Hingucker und lässt den sonst so schiwerigen Blauton in ganz anderem Licht dastehen.

Eva-Maria Bogar

Layering muss gelernt sein und Eva-Maria von der Hochschule für Gestaltung in Pforzheim weiss, damit umzugehen. Sie mischt verspielt mit poetisch und verspielt und mischt mit alten und modernen Elementen unter dem Namen "Reisezeichen".

Sasa Kovacevic

Sasa von der KH Weißensee zeigte weniger klassische Männermode, sondern setzt seinen Models auch mal übergroße Ohrwärmer auf den Kopf. Er lässt Tradition, Anthropolgie und Politik in seine Entwürfe miteinfliessen und nennt das Ganze "Lapot".

Lena Pfeil

Lena Pfeil nutzt in ihrer Kollektion "Verknüpfungen" das Kunsthandwerk Makramee.

Sam Frenzel

Der Gewinner Sam Frenzel gewann mit "nuit blanche" und sagt selbst über seine Arbeit, dass er Lieblingsstücke entwerfen will, die die Trägerin nicht mehr hergeben will. Gelungen!

Und noch ein paar Backstageeindrücke. Dort ging es sehr gemächlich zu und auch die Preisverleihung lief merkwürdig ruhig ab.

Tags: award, berlin, berlin fashion week, designer for tomorrow, mbfwb, peek und cloppenburg, sam frenzel

2 Kommentare

  • carly

    inwieweit lässt sasa kovacevic politik mit in seine kollektion einfließen? wollt ihr uns das mal erklären?

  • ME

    Sam Frenzel, Lena Pfeil als auch Derya Issever sind alle von der HTW Berlin (ehemals FHTW)...finde eure 3 verschiedenen Schulbezeichnungen etwas verwirrend. Ansonsten vielen Dank für den Beitrag!!

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