Berlin Fashion Week: Burda Style Preview
Als wäre ein Topf Anti-Falten-Creme über dem ursprünglichen Burda-Moden-Magazin ausgelaufen, präsentiert sich das älteste DIY-Konzept jetzt als "burda style". Die selbstgenähten Kreationen, die diese Models tragen, werden mich zwar nicht hinter die Nähmaschine zwingen, aber vielleicht finde ich jemanden, der mir die Arbeit gerne abnimmt. Oder vielleicht fange ich an einem internetfreien Sonntag in der Tat als ersten Schritt schonmal damit an, die Kette auf Seite 54 aus dem Editorial "Paris, Mon Amour" zu basteln und brauche dann das ähnliche Original von Andrea Crews' Autospiegelketten nicht mehr bei Colette zu bestellen.





Rene Schaller
also bisschen mach mottenkisten sehen die sachen aber schon aus. gerade der kurzarmblazer mit der bluse ist schwiedig.
Su
das kann doch nicht euer ernst sein?
aber ihr müsst das wahrscheinlich positiv erwähnen
lily
wären die sachen chanel würdet ihr alle "TOOOOOLL" schreien.. also ich mags irgendwie.. sehr altmodisch, aber ich mag diese mode in kombination mit neuen sachen. ^^
Friederike
Die Entwicklung von Burda ist in den letzten zwei, drei Jahren schon mal in eine positivere Richtung gegangen, aber bessere Schnitte finden sich doch eher in jedem dritten Heft, als das immer was dabei wäre. Die halbjährlichen Einzelschnittkollektionen lassen allerdings immer noch zu wünschen übrig - völlig altbacken. Größtes Problem bei Burda: Es wiederholt sich ständig. Der Bleistiftrock wird jetzt schon mindestens im zweiten Jahr in jeder Ausgabe aufs neue durchgekaut. Bessere Möglichkeiten für Schnitte habe ich bisher nur im Ausland gefunden. Es gibt z.B. Patrones aus Spanien, die ist wirklich Zucker! Dagegen sieht Burda richtig alt aus. Ansonsten bleibt nur: Schnitte abwandeln und selber basteln.
Nanny
Also, die beiden Mäntel find ich großartig! Ist ja auch immer die Frage, wer die Zeilgruppe ist. Für ganz junge Mädels ist das natürlich nichts, aber wenn man die 30 mal überschritten hat und einen Job in einer seriösen (aka spießigen) Branche ist man mit sowas mehr als gut bedient. Die flippigen Sachen trägt man dann eben nur noch in der Freizeit - und davon hat man irgendwann eh nicht mehr viel. Jedenfalls: I like it!
Tety
Ich finde Burda-Nähmagazin nach wie vor super! Wie die fertigen Sachen aussehen hängt von der eigenen Fantasie, Stoffen und der Verarbeitung ab. Für die junge Zielgruppe gibt es "easy fashion" und der Portal Burdastyle.com liefert ständig neue Inspiration und Schnittmuster. Selbermachen ist immer noch der einfachste Weg aus dem einheitlichen H&M/Zara-Look. Wer kann sich denn schon die Originale von Chanel & Co. lesiten?
Alena
Bis auf den linken Mantel sehr sehr toll und wirklich mal was anderes.