Australian Fashion Week: Romance was born
Viel diskutiert wurde die Show von Anna Plankett und Lucas Sailes alias Romance was born, da die Grente zwischen überladenem Kitsch und ausgezeichnet fantasievollen Designs nur sehr schmal war. Während die Australier das Duo mit standing ovations beklatschten und den Tränen nahe war, verhielt sich die internationale Presse etwas verhaltener. Durchaus, allein das Setting verdiente fünf Sterne: Dekorationen mit große Seepferdchen, ein Blumenmeer, Gartenstatuen geschmückt mit Perlen, dazu Teeservices, Arielle an der Harfe und Zeus zwischen allerhand romantischem Krimskrams. Klingt nach wahnsinnig viel Kitsch, rührte aber dann doch.
Auch die Inszenierung der in Slowmo laufenden Models zu dramatischer Musik war ein Hingucker, doch der Großteil der Kreationen erinnerte eher an Haute Couture von John Galliano.
Die Show startete mit tragbaren Kleidern getragen zu immensen Frisuren (beispielsweise durchsichtige Tops mit Sonnenschirmen auf der Brust, gut geschneiderten Jacken oder Spitzentops). Wesentlich fantasievoller, überladen, völlig untragbar und teilweise ulkig (Kekskleid, ahoi!) waren dann die letzten Entwürfe. Ich schlug mich letztlich auf die Seite der Aussies und stimmte für ein durchaus gelungenes Konzept, das im Kopf bleibt und mit viel Fantasie bestichen konnte. Davon könnte sich ein Großteil der in Sydney zeigenden Designer eine Scheibe abschneiden...
Die Location und die Designer:






















