Australian Beauty: Aesop und kit
Selbstgemacht, eigens gebraut, gestrickt oder verrührt, finden unsere derzeitigen Gastgeber ganz besonders toll. Weil Frauen hierzulande nie ohne Lichtschutzfaktor das Haus verlassen, setzen sie auf Experten, die sich mit der Gefahr des Ozonlochs auskennen. Die heimischen Badezimmerschränke wurden jahrelang liebevoll mit Jurlique befüllt und bekommen nun jugendliche Konkurrenz.
Kurz nachgefragt, erklärt mir der Verkäufer sicher 15 Minuten lang, welche tollen Inhaltsstoffe in den Produkten von Aesop enthalten sind. Die Handcreme hat lange toll gerochen, aber am meisten hat mich hier in jedem Store die Inneneinrichtung beeindruckt. Ein Gemisch aus Holz, weissen Amaturen und in braunem Apotheker-Glas verpackte Kosmetika lassen das Ästhetiker-Herz höher schlagen.
Bei kit geht es dagegen ein bisschen poppiger zu: Die Farbexplosion liess mich vor den Regalen ein wenig ratlos gucken bis mich auch hier eine sehr kompetente Verkäuferin rettete. Hier war es recht einfach: Der Nagellack ist das einzige, was Jessie und ich guten Gewissens importieren können, erinnern mich die funkelnden Verpackungen und nach Blumenbouquet duftenden Körper-Peelings doch zu sehr an deren Entstehungsprozess im Chemielabor. Die innovative Gesichtscreme mit hohem LSF, die gar nicht fettig ist, lasse ich getrost hinter mir und frage mich wie lange der Vanille-Duft der Kerze noch in meiner Nase bleiben wird.




