von Jessie in Kategorie: Mode 4Kommentare

Paris Fashion Week: Gareth Pugh Winter 2009

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Dass unser Sitz in der Frontrow bei Gareth Pugh so schnell möglich sein würde, hätten wir uns wohl kaum erträumen lassen. Da sind wir nun, bestückt mit Cannapes und Sekt (we wish...) und mit großen Erwartungen an den britischen Designer, der dank der ANDAM-Auszeichnung nun zum zweiten Mal seine Frauenkollektion in Paris präsentieren darf und dafür London den Rücken gekehrt hat. Während die Sommerkollektion komplett in schwarz und weiß gehalten und von dem 16. Jahrhundert inspiriert wurde, wird es im Winter komplett düster...

Der erste Eindruck der Kollektion live aus der Passage du Désir, möglich gemacht durch ShowStudio:

Es ist keine Laufstegschau, sondern ein Film von Ruth Hogben! Erstaunlich, dass die Info nicht schon eher durchgesickert ist. Musik und Animationen sind düster, transparente Stoffe fliegen durch die Luft, Overknee-Stiefel zieren die Beine, Cocoon-ähnliche Mäntel, glänzend und teilweise aus Stepp, werden gezeigt. Dann ein Rascheln: Kleider, Oberteile und ein Mantel sind komplett bestückt mit kleinen Nägeln. Ausschließlich das Model Natasa V zelebriert Pughs Kleider mit starken Bewegungen - der erste Eindruck ist überwältigend, wenn auch mehr die Bilder als die Kleider im Vordergrund stehen. Pugh setzt auf harte, agressive Feminität und hat die Silhouette Triangelförmig aufgebaut und nicht, wie sonst von ihm gewohnt, oben herum groß und unten schmal. Wir sind gespannt auf Einzelansichten der Kleider, auffällig aber ist, dass bereits alles ein wenig tragbarer aussieht. Dafür sind es nur sehr wenige Looks, die den Eindruck erwecken, dass Pugh nur wenige Wochen nach seiner Männerkollektion die Ideen ausgegangen sind...

Den Film sowie das Interview mit Gareth Pugh findet ihr hier!

Tags: gareth pugh, kollektion, laufsteg, paris fashion week, winter

4 Kommentare

  • Nike

    Sieht echt gut aus, ziehmlich krass, aber geil!

  • cr

    Da nimmt sich einer irgendwie zu ernst. Die Bilder sind teilweise sehr beeindruckend aber die ganze inszenierung ist irgendwie zuviel des guten. Ich kam mir vor wie in einem Werbespot für die Illuminaten. Nach einer weile hatte die ganze drammatik nur noch was komisches. Ich musste mehrmals lachen. (ich glaube dieser effekt war nicht erwünscht)

  • sas

    wow, so beeindruckend!

  • mary

    also ich musste gar nicht lachen, sondern war sehr beeindruckt ob der visuellen effekte. trotzdem muss ich sagen, dass ich die entscheidung nur ein video zu zeigen, so medienwirksam sie war, nicht überzeugend finde. die models in 3d vor einem herumlaufen zu sehen, die kleider von vorn wie von hinten zu betrachten, das ist und bleibt einfach etwas anderes, etwas sehr wichtiges

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