Interview mit Fotograf James Mountford
In einem kurzen Interview hat uns der britische Fotograf James Mountford Frage und Antwort gestanden, da er uns seit langer Zeit regelmäßig inspiriert. Er erzählt uns von seiner Fotografie, seinen Inspirationsquellen und Vorlieben in Sachen Mode. Seine Fotos stellt er auf seinem Blog Ihearthackney zur Schau, wer mehr sehen möchte, kann weitere Arbeiten aus seinem Portfolio auf seiner Website bewundern.
LesMads: Wie bist du zur Fotografie gekommen?
James Mountford: Ich habe Modebilder und Fotografien gesammelt als ich jünger war undt während meines Kunststudiums begonnen, selbst Fotos zu machen. Es hat einfach gepasst und ich habe nichts anderes mehr in Erwägung gezogen.
LM: Was hast du studiert und wo?
James: Ich habe an der WSCAD in der Nähe von London "Fine Art" studiert. Doch dann fing ich an Fotos zu machen, habe das Studium abgebrochen und in Italien als ein Assistent die wahre Kunst des Fotografierens erlernt.
LM: Wann und weshalb hast du deinen Blog gestartet?
James: Ich habe meinen Blog vor ungefähr einem Jahr gestartet, weil ich ein Outlet brauchte für Fotos, die nicht mehr in mein Portfolio passten, oder für persönliche Arbeiten, Fotos, die bei einem Fotoshooting nicht zu der Story passten und trotzdem etwas Besonderes und Interessantes hatten. Oder aber für grobe Ideen. Ich nutze das Blog also als Skizzenbuch, es hilft mir, meinen Stil genauer zu definieren und gibt mir die Chance, mich kreativ auszudrücken.
LM: Welche Kamera benutzt du?
James: Heutzutage fotografiere ich nur noch digital und zwar mit meiner Cannon 1DsIII.
LM: Wer sind deine Lieblingsfotografen?
James: Cartier-Bresson, Robert Frank, Richard Avedon, Peter Lindbergh, Jurgen Teller... Die Liste ist lang...
LM: Was inspiriert dich?
James: So viele Dinge, das Licht zu verschiedenen Zeiten des Tages, neue Gesichter, Kleidung, Kunst, das MoMa, wo ich kürzlich zum ersten Mal war. Ich fand es grossartig und sehr inspirierend.
LM: Was genau willst du auf deinen Fotos festhalten?
James: 'That perfect moment in time...'

LM: Welche Rolle spielt Mode in deinen Fotos?
James: Eine grosse Rolle, doch trotzdem klassifiziere ich mich in erster Linie als Fotograf, denn manche meiner Lieblingsfotografien haben nichts mit Mode zu tun.
LM: Für wen arbeitest du?
James: Vor kurzem habe ich für Dazed&Confused gearbeitet, für die Vogue (Portugal), das Stimuli Magazine, Sleek und The Sunday Times. Ausserdem habe ich bereits fuer die i-D, Tank, Art Review, und Harpers (Korea) fotografiert.
LM: Welche Blogs und Magazine liest du?
James: Online schaue ich regelmaessig bei LesMads, SHOWstudio, Dazed Digital und zahlreichen unabhängigen, wirklich kreativen Blogs vorbei und liebe es, ständig Neues zu entdecken. An Magazinen lese ich Dazed, Another, die Pariser und italienische Vogue, Numero, das Purple Mag und Fantastic Man.
LM: Was ist momentan der beste Look fuer Männer und Frauen?
James: Alles von Margiela, er ist einfach ein Genie!

LM: Welche Trends werden diesen Sommer Überhand nehmen?
James: Ich bin mir sicher, dass Harem-Hosen sehr präsent sein werden, je grösser und weiter desto besser. Und für die Schultern liebe ich verrückte Designs und Schnitte.
LM: Wie kleidest du dich? Welche Designer und Marken gefallen dir?
James: Ich habe einige Stücke von Gaspard Yurkievich, dessen Designs mir extrem gut gefallen. Auch die Teile des koreanischen Designer WooYoungMi entsprechen genau meinem Geschmack. Stella McCartney ist auch ein Liebling von mir. Und ich liebe meine vintage 10-Holes Dr Martins.
LM: Was kannst du in London zum Shoppen empfehlen?
James: Dover Street Market ist ein toller Ort zum Shoppen, genau wie die grossen Department-Stores. Mein Lieblingsshop ist allerdings Concrete auf der Marshall Street.
Fotos von einem aktuellen Fotoshoot. James liebt das Spiel von Licht und Schatten, wie das Make-up dieses reflektiert und die Ambiguität der Models, die Girls als Boys und vice versa...
Vielen lieben Dank, James!








elilly
wow, tolles interview.
dankeschön.
Sophia
Tolle Fotos
Carrie
Interessanter Tipp, der Blog.
Aber, pssst...Es sind Dr Martens. Nicht Martins.