von Schnati in Kategorie: Models 2Kommentare

Modelwatch: Bastiaan Ninaber van Eijben

dior-kampagne.bastiaan.jpg Wer die Männerschauen in Mailand und Paris verfolgt hat, der wird sein Gesicht mehr als nur einmal gesehen haben. Bastiaan Ninaber van Eijben, Model aus den benachbarten Niederlanden, bereichert seit 2007 zahlreiche Fashion-Shows mit seinem Gang über den Laufsteg, schmückt Editorials und Kampagnen wie beispielsweise die nebenstehende von Dior 2007.

Ich lernte ihn letztes Jahr in New York kennen, wo er mir bei der Varvatos-Show erklärte, er sei kein Model sondern Stylist. Ich habe mich natürlich schnell vom Gegenteil überzeugen können.. Wie er zum Modeln kam und was er daran liebt, hat er mir nun (hoffentlich wahrheitsgemäß) beantwortet. In einem kleinen Interview stellen wir euch Bastiaan vor und hoffen, ihn weiterhin so häufig in Magazinen und auf den Laufstegen dieser Welt zu erspähen.

LesMads: Wie bist du zum Modeln gekommen?
Bastiaan: Ein kleiner Laden in der Nähe von unserem Wohnort hat eine Fashionshow für ihre Kunden gemacht und mich gefragt ob ich modeln kann. Ich habe es gemacht und dort eine Fotografin kennengelernt, die ein paar Fotos von mir machte, sie an eine Agentur schickte und so hat es alles angefangen.

LM: Bei welcher Agentur bist du?
B: Amsterdam- Tony Jones model management, Paris - Bananas, Milan - D'men, London - Fm, New York - Request

LM: Was ist die grösste Show/das grösste Shooting, dass du gemacht hast?
B: Das grösste Shooting war eine exklusive Dior-Kampagne.

LM: Was magst/hasst du an deinem Job?
B: Ich mag es, dass man viel reist und viele Städte zu sehen bekommt. Ausserdem ist es schön viele Freunde in dem Business zu haben, so ist jede Fashion-Week wie eine Schul-Reunion! Der schlimmste Teil ist das Warten. Es ist frustrierend mehrere Stunden bei den Castings rumzusitzen und nichts zu tun.

LM: Was sind deine Lieblingsstädte zum Modeln, wo lebst du zur Zeit und wo würdest du gerne wohnen?
B: Ich habe keinen Favoriten aber ich mag London, Paris und New York sehr. Ich war aber noch nicht in L.A. oder Tokyo und so vielen anderen Städten, deshalb ist es schwierig sich zu entscheiden. Momentan lebe ich in einer kleinen Stadt in den Niederlanden. Es ist perfekt: Wenn ich arbeite bin ich in grossen, schnell-lebigen Städten und meine Freizeit verbringe ich auf dem ruhigen holländischen Land. Wo ich in der Zukunft leben will, weiss ich noch nicht.

LM: Was hast du vor deiner Modelkarriere gemacht und was sind deine Pläne für danach?
B: Bevor ich als Vollzeit-Model angefangen habe, habe ich studiert. Wenn ich aufhöre oder nur Teilzeit weitermache, will ich wieder zur Universität gehen.

LM: Welche Trends werden es dieses Jahr deiner Meinung nach von dem Laufsteg auf die Strassen schaffen?
B: Absolut keine Ahnung.. Was den Leuten am Besten gefällt schätze ich mal..

LM: Welche Designs/Kollektion würdest du am liebsten mit nach Hause nehmen?
B: Es gibt keine komplette Kollektion, die ich mitnehmen würde. Aber es gibt sicherlich schöne Einzelteile.

LM: Wie lief diese Saison für dich? Was waren deine Highlights?
B: Meine Saison war sehr gut. Ich bin in Mailand und auch Paris gute Shows gelaufen. Jetzt bin ich noch gespannt auf New York.

LM: Ist deiner Meinung nach das Modelbusiness für Männer genau so hart wie für Frauen?
B: Ich weiss nicht viel über die Bedingungen für Frauen, deshalb kann ich das nur schwer beantworten.

LM: Wie kleidest du dich in deiner Freizeit?
B: Jeans, T-Shirt und Lederjacke.
LM: Was braucht jeder Mann?
B: Eine schöne Uhr.

Es kann wahrscheinlich nur im Interview mit einem männlichen Model passieren, dass es weder einen Lieblingsdesigner, eine Lieblingskollektion, noch ein weibliches Lieblingsmodel gibt! Besonders bei der Frage nach der Kollektion, die man am liebsten besitzen würde, hätte ich eher mit einer Auflistung gerechnet als einem Bescheidenen: keine komplette Kollektion!

Nach einer bis dato sehr erfolgreichen Saison danken wir Bastiaan und wünschen viel Glück für alle anstehenden Castings!

Tags: bastiaan ninaber van eijben, interview, model, modelwatch
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2 Kommentare

  • roberto

    für »er sei kein model sondern stylist« hält er sich in der tat doch etwas zurück...
    aber hey – was soll’s – trotzdem nettes interview!


  • emma

    wow
    sehr interessant
    vielen Dank!

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