Cologne Fine Arts & Antiques
Erstmalig fand die Kunstmesse Cologne Fine Arts & Antiques nicht im Frühjahr sondern im Herbst statt. Und ebenfalls zum ersten Mal war der Austragungsort die bahnhofnächste Halle 3.2 der Messe Köln. Ausserdem war es ihr Debut ohne Fotografie und zeitgenössische Kunst. Nur Werke, die vor 1980 entstanden sind, sollten hier zu sehen sein.
Zwar hatten sich einige jüngere Gerhard-Richter-Bilder eingeschlichen, doch generell waren Kunst aus der klassischen Moderne, ein bisschen Nachkriegskunst und antike Kunst, sowie afrikanische Werke zu sehen. Mit dem Verlust von Fotografie und zeitgenössischer Kunst auf der Messe schien auch das junge Publikum verschwunden zu sein.
Gestern war der letzte Tag und die 80 Händler, zum grössten Teil aus dem deutschen Raum, bauten ihre Stände, die seit Mittwoch errichtet waren, wieder ab. Die Bilanz der Verkäufe sei nicht so schlecht wie erwartet, doch die Finanzkrise habe sich auch auf den Kunstmarkt ausgewirkt, ist im Wirtschaftsteil der WAZ zu lesen. Der Kunst-Boom scheint also auf dem abfallenden Ast zu sein und vor allen Dingen junge Künstler leiden darunter, da die Galeristen jetzt wieder auf Altbewährtes setzen.
Zwar sind Klassiker wie Warhol, Matisse oder Picasso von mir immer gern gesehen, doch es fehlte mir an Neuem und Ausgefallenem und so warte ich mit Spannung auf die Art Cologne im Frühjahr. Mein Lieblingstand war von der Galerie Springmann aus Freiburg. Neben Werken von Matisse gab es Leuchtkästen von dem Schweizer Daniele Buetti, den Regeln der Messe entgegen, da sie 2007 entstanden sind. Werbefotos sind auf Leuchtkästen angebracht und dadurch wird die Schrift (Löcher auf den Bildern) zum Leuchten gebracht. Das wird direkt nach unserem Umzug nachgemacht!
Die Leuchtkästen:





Michi
Das ist echt mal ne sehr coole Idee.