von Jessie 6Kommentare

Blogparade Green Glamour: Das Label SANS

sansssheader.png Mahret und Kathrin von Two for Fashion rufen heute zur deutschlandweiten Blogparade unter dem Aspekt "Green Glamour" auf, sprich: Alle Blogger posten über dasselbe Thema und wir machen natürlich auch mit. Ökologische Mode ist längst kein seltenes Thema mehr, im Gegenteil: Seit geraumer Zeit gibt es wunderbare, wenn auch schlichte Designs aus dem Hause H&M, Alexander Wang produziert ökologisch einwandfrei, Stella McCartney macht Kosmetik, oder Lac et Mel stellt ausschließlich CO2-neutral produzierte Kleider her. In Amerika nutzt man zur Verbreitung prominente Gesichter, wie wir bei Eco-Chic-Modenschau sehen konnten.

Nur mit einem Vorurteil müssen viele Kreationen kämpfen: Grün ist automatisch hässlich. Jeden Zweifel dürfte da jedoch das New Yorker Label Sans, unser Liebling in Sachen Green Glamour, ausräumen.

Im letzten Jahr gewann Sans den EDFF-Award der Ecco Domani Fashion Foundation, welchen 2006 auch Rodarte erhielten. Die Köpfe hinter Sans, Alessandro DeVito und Lika Volkova, konzentrieren sich auf Multifunktionalität und Vielseitigkeit, indem sie verschiedene Looks aus nur einem Stoff zaubern.

Genutzt werden umweltbewusste und nachhaltige Materialien wie etwa Bambusseide, Sojafasern, Wolle oder Tussahseide. Heraus kommen dabei voluminöse und tragbare Designs, die eines verbindet: den Sinn für Ästhetik und Ethik.

Die Sommerkollektion für 2009 zeigt Cut-Outs an außergewöhnlichen Stellen:

Im Winter entzückt ein halbes Schaf auf den Schultern:

Tags: award, blogs, blogwatch, ecco domani fashion foundation, green glamour, labelwatch, ökologisch, sans

Weitere Artikel aus dem LesMads-Netzwerk

6 Kommentare

  • Leni

    Sehr schön ist die Cut-Out Kollektion ... ich würde sie aber vermutlich mit Strumpfhose tragen. ;-) Der Eimer unterm Kinn erinnert mich an ein Plastik-Lätzchen für Kinder.

  • Dani

    Wow, die Parade ist eine sehr sehr gute Idee!
    Ich fänd es schön, wenn im Bereich Mode/Kleidung der ökologische Aspekt viel selbstverständlicher werden würde. Aber das wird vermutlich Wunschdenken bleiben

  • Mathias

    Ja, das ist wirklich alles sehr gut. Noch besser wäre allerdings, wenn neben der Baumwolle auch die Arbeitsbedingungen unter denen die Kleider hergestellt werden zertifiziert wären. Aber immerhin ein erster Schritt, jetzt muss es nur noch weitergehen.

  • Sandra

    Die 80er Jahre Öko-Bewegung hat sicher viel dazu beigetragen, dass Green Fashion heute noch immer mit Alternativ Chic verglichen wird.
    Aber ich denke, so langsam wandelt sich das Bild und wir denken bei Green Glamour nicht mehr sofort an Jutesäcke und selbstgesrickte bunte Ringelsocken. :-)

  • Chan

    Mensch bei der Parade machen ja echt alle mit! Toller Beitrag.

    Lg

  • Wolfgang

    Auch uns hat es Spaß gemacht auf mode-blog.eu, bei der Blog-Parade teilzunehmen :).

    Zu eurem Beitrag:
    Cooles Label, eine etwas sehr bizarre Darstellung, aber auf jeden Fall mit Anspruch auf Style- & Glamourfaktor.

    @ Mathias:
    Auf mode-blog.eu, haben wir zur Blog-Parade zwar das Thema: „Green in Paris“ gewählt (dort stellen wir einige Labels vor, welche an der „Ethical Fashion Show®“ teilnahmen), aber in unserem, noch Titelthema: „Fair Trade“ findest du auch Ansätze zu den Arbeitsbedingungen, vielleicht schaust du ja mal auf einen Klick vorbei:
    http://www.mode-blog.eu/?p=26

Kommentar schreiben

Netiquette: Bitte hinterlasst beim Kommentieren Euren vollen Namen und eine gültige Email-Adresse. Auch unsere Kontaktdaten sind öffentlich. Eure Email-Adresse wird allerdings nicht auf LesMads.de veröffentlicht. Kommentare sollten sich auf das jeweilige Thema des Eintrags beziehen. Wir behalten uns vor, Kommentare ohne vollen Namen und Kontaktdaten oder thematischen Bezug zu löschen. Natürlich könnt Ihr uns auch einfach direkt eine Email schreiben.

Facebook-Nutzer? Dann hier klicken, um dich anzumelden.

Asilia ChuhChuh Elle Instyle Luxurytimes OK Cool