Paris Fashion Week: Gareth Pugh
Das Beste kommt bekanntlich zum Schluß: Nach New York, London und Mailand begann heute die Paris Fashion Week mit der lang ersehnten Kollekion von Gareth Pugh. Dieser debütierte mit seinen Sommerentwürfen in Paris und kehrte London nach drei Jahren den Rücken zu.
Die ersten Bilder der aktuellen Kollektion bestätigen meine geheime Hoffnung: Pugh zeigte die sowohl kreativste als auch futuristischste Arbeit der bisherigen Modewochen. Die skulpturförmigen Kleider sind zwar kaum tragbar, gleichen jedoch Meisterwerken, die wie geschaffen sind für Modestrecken.
Gareth Pugh inpirierten das 16. und 17. Jahrhundert, darunter Shakespeares Hamlet und Elisabeth die Erste, wie die Halskrausen unweigerlich verrieten. Er verwendete ausschließlich schwarz und weiß und lenkt den Blick unweigerlich auf die Schnitte und außergewöhnlichen Materialien.
Jourdan Dunn und Lily Donaldson waren nach Pugh die britischen Höhepunkte auf dem Laufsteg. Außerdem dabei waren Karlie Kloss oder Aline Weber. Dennoch ist es die erste Kollektion, die die Models so in den Schatten stellt, dass man kaum auf sie achtet. Dank Gelfrisuren und weißen Augenbrauen wirkten die Mädels ohnehin unschön verfremdet.
Ansehen und geniessen. Noch mehr Fotos von der Show zeigt Julia Frakes in diesem Set. Update: Hier gibt es jetzt ein Backstage-Video der Gareth-Pugh-Show zu sehen.













Jenny Cindy
Wirklich eine unglaublich tolle Kollektion! Freue mich schon auf die Editorials mit den Kleidern.
Dani
Die Models sehen tatsächlich etwas aus wie Außerirdische Wesen... Aber die Kollektion ist für mich der Inbegriff einer Symbiose von Kunst und Mode. Schade dass soetwas immer weniger wird...
Mia
Wunderbar! Eine fantastische Kollektion. Finde sie aber tragbarer als vorhergehende Kollektionen mit Ganzkörper-Anzügen.
Nana
Gareth Pughs Kollektionen werfen bei mir jedes Mal die Frage nach dem Sinn von Mode auf: Kunst oder Bekleidung? Auf der einen Seite finde ich seine Ideen immer sehr genial, auf der anderen kann ich mir die meisten seiner Entwürfe nur in Editorials und 90er-Jahre Zukunfts-Fantasie-Filmchen vorstellen...